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23.12.2009

Größtes Potenzial zur C02-Einsparung schlummert in Gebäuden

Treibhausgasemissionen In Deutschland 2006 (McKinsey, 2007)

Treibhausgasemissionen In Deutschland 2006 (McKinsey, 2007)

Drei Tage nach dem Klimagipfel in Kopenhagen hat Umweltminister Hans-Heinrich Sander heute (Montag) gemeinsam mit Prof. Jutta Geldermann (EFZN/Uni Göttingen) eine umfassende Studie über die CO2-Vermeidungspotenziale und Vermeidungskosten für Niedersachsen präsentiert. Die Studie zeigt die regionalen Potenziale und praktischen Handlungsfelder für Niedersachsen.
An oberster Stelle der Aktionsfelder und den dazu vorgeschlagenen Vermeidungshebeln stehe der Gebäudesektor, erläuterte Sander. Mit fast 25 Prozent seien die privaten Haushalte der zweitgrößte Treibhausgasemittent.
Empfohlen wird, eine Landesinitiative "Energetische Sanierung und Einsatz erneuerbarer Wärmeenergien im Gebäudebestand" zu starten. Hauseigentümer sollen so über die Möglichkeiten und Chancen einer energetischen Altbausanierung sowie der Verwendung erneuerbare Wärmeenergien informiert und zur Umsetzung motiviert werden. Im Rahmen der Initiative sollen finanzielle Anreize gegeben werden. "Wichtig ist vor allem, dass die Bürger durch eine qualifizierte und unabhängige Energieberatung konkret unterstützt werden", so der Minister.

Vortrag EfZN 12/2009 (Kurzfassung)

Quelle Grafik: EfZN

Pressemeldung der Uni Göttingen


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