(ISN, 13.08.07) - Der Gesundheitsstatus der Ferkel ist ein wichtiger Faktor für eine erfolgreiche Schweinemast. Weiß der Mäster genauer, welche Tiere er einstallt, welche Impfungen im Sauenbetrieb durchgeführt wurden, welche Behandlungen dort erforderlich waren oder wie die Ferkel in der Aufzucht gefüttert wurden, kann er bzw. sein Hoftierarzt einfacher reagieren, wenn es etwa zu Beginn der Mast Probleme gibt. Vor diesem Hintergrund hat die
Erzeugergemeinschaft für Qualitätsvieh im Oldenburger Münsterland, die ihren Sitz in Bakum im Landkreis Vechta hat, jetzt entsprechende
Begleitpapiere
für den Ferkelhandel erstellt. Zum anderen gibt es einen Rückmeldeschein zur Tiergesundheit, der vom Mäster bzw. seinem Tierarzt innerhalb von drei Tagen nach Einstallung ausgefüllt wird und über die Erzeugergemeinschaft an den Ferkelerzeuger zurückgeht. Diese Rückmeldung beinhaltet Angaben über den Gesundheitszustand, zum Beispiel ob Durchfall oder Atemwegserkrankungen aufgetreten sind, mögliche Verdachtsdiagnosen oder andere klinische Auffälligkeiten. Die Erzeugergemeinschaft vermarktet jährlich etwa 180.000 Ferkel.
>>> Siehe auch ZDS-Meldung vom 02.08.:
Ferkelproduktion: ein Tal der Tränen