©biotechnologie.de - Auf den ersten Blick sind Erzwespen keine besonders sympathischen Tiere. Sie legen ihre Eier in wehrlose Fliegenlarven, die den Wespennachkommen als lebendes Büffet dienen. Doch auf den zweiten Blick sind sie deshalb gesuchte Schädlingsbekämpfer. Wie jetzt ein internationales Forscherteam unter Beteiligung mehrerer deutscher Gruppen im Fachblatt
Science (
Bd. 327. 2010, Ausg. 5963, S. 343-348) berichtet, besitzt aber auch die Erzwespe selbst eine intime Verbindung mit dem bakteriellen Parasiten. Im Wespen-Erbgut fanden die Wissenschaftler das Gen des Bakteriums Wolbachia, das dort vor langer Zeit eingebaut wurde. Und dieses Bakterium hat es in sich:
Wolbachia
manipuliert Insekten und andere Gliedertiere im großen Stil".
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