
Die Nachfrage nach tierischen Lebensmitteln wird weiter zunehmen und stellt eine große Herausforderung für die Tierernährung dar. Lt. FAO beträgt die weltweite jährliche Produktion von Futtermitteln rd. 720 Millionen Tonnen mit einem Wert von etwa 300 Milliarden US-Dollar. Aus Gründen des Ressourcenschutzes werden auch Rückstände aus der Lebensmittelindustrie oder der Bioethanol und Ölindustrie verstärkt in der Tierernährung berücksichtigt. Während es in Deutschland hierfür eine sog. Positivliste gibt und sich die Futtermittellieferanten registrieren und kontrollieren lassen müssen, tastet man sich auf WHO-Ebene an derartige Standards erst heran.
Zuletzt vom 20. bis 24. Februar 201 in Bern, wo rd. 130 Experten über einen Standard diskutiert haben, um jegliches Risiko für Tiere und Menschen zu senken. Die neuen Vorschriften sollen Eingang in den sog.
Codex Alimentarius
finden.