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Ernährung
29.06.2010 RSS Feed

Fleischkonsum: sinkende Mortalitätsraten, bessere Gesundheit

In den Ländern, in denen es Fleisch im Überfluss gibt und zudem noch billig ist, wird ein übertriebener Konsum gerne mit gesundheitlichen Risiken in Verbindung gebracht. In den Ländern mit Fleischmangel und einer vorwiegend Kohlenhydratreichen Diät dagegen, gilt Fleisch als Luxusgut.
Eine Sudie in der Dezember- Ausgabe der Zeitschrift Current Opinion in Environmental Sustainability kommt zu dem Ergebnis, dass der zunehmende Verbrauch von Fleisch und Milchprodukten in den Entwicklungsländern dazu beitragen wird, die Mortalitätsraten zu senken und die gesundheitliche Entwicklung zu fördern.

Forscher des in Nairobi ansässigen International Livestock Research Institute (ILRI) , der Food and Agriculture Organization (FAO ) und des Center for Collaborative Conservation an der Colorado State University gehen davon aus, dass die Nachfrage nach tierischem Protein in den Schwellenländern rasant ansteigen wird.

"Tiere sind ein Rettungsanker für Hunderte von Millionen von Menschen, für die Tiere eine der wenigen Möglichkeiten darstellt, ihr Einkommen und die Ernährung zu verbessern", meint Carlos Sere, Generaldirektor des International Livestock Research Institute (ILRI).
Aus Sicht dieser Länder sei es ethisch nicht gerechtfertigt, wenn von Seiten der Industrieländer jetzt eine Abkehr vom Verzehr tierischer Produkte gefordert werde.

Weltweit leben rd. 1,3 Milliarden Menschen von der Tierproduktion. Der Produktionswert der Tierhaltung wird weltweit auf 1,4 Trillionen US-Dollar geschätzt.

Quelle: International Livestock Research Institute (2009, December 17). Livestock lead to better health in developing nations, rising consumption poses



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