Besonders deutlich soll in diesem Jahr die Schweinefleischerzeugung in China steigen. Dort rechnen die Experten mit einem Zuwachs um drei Prozent auf 51,6 Mio. t, das ist fast die Hälfte der weltweiten gesamten Produktionsmenge. Auch in der EU soll die Erzeugung um zwei Prozent auf 22,2 Mio. t steigen. Prozentual die größte Steigerung wird für Brasilien mit einem Plus von vier Prozent auf 3,25 Mio. t prognostiziert. Ebenfalls gut zwei Prozent mehr Schweinefleisch soll in Russland erzeugt werden, wo die Produktion 2,2 Mio. t erreichen soll. Dagegen drosseln die US-Amerikaner ihre Erzeugung um drei Prozent auf 10,0 Mio. t. Beim Rindfleisch verschiebt sich die Produktion leicht zugunsten Südamerikas, Neuseelands und Australiens. Dem stehen Rückgänge in den USA, Russland, China und Nordafrika gegenüber. In der EU wird ein Rückgang um ein Prozent auf 7,8 Mio. t erwartet, während die Importe um den gleichen Prozentsatz wachsen sollen. Beim Geflügelfleisch werden die USA als weltweit größter Produzent ihre Erzeugung um zwei Prozent auf 19,8 Mio. t steigern. In der EU wird lediglich eine Zunahme um 0,5 Prozent auf 11,2 Mio. t erwartet. China, Brasilien und Thailand werden um jeweils vier Prozent zulegen, und für Russland wird sogar ein Plus von 11 Prozent auf 2,6 Mio. t prognostiziert.