Eine Umstellung unserer Ernährungsgewohnheiten, z.B. eine Zunahme des Obst- und Gemüseverzehrs, entlastet das Klima kaum. Zu diesem Ergebnis kommt eine finnische Studie, die soeben im
Progress in Industrial Ecology
veröffentlicht wurde. Grund: der größte Anteil umweltschädlicher Emissionen wird beim Ackerbau freigesetzt - unabhängig vom Anbau von Futter- oder Lebensmitteln. Der Ökolandbau könnte sogar die Methode der Wahl sein, wenn die Erträge auf dem Niveau der konventionell nachhaltigen Erzeugung liegen würden.
Das größte Einsparpotential sehen die Wissenschaftler im Umgang mit den Lebensmitteln.(Siehe auch
Studie: Lebensmittelverschwendung verschärft Wassermangel).
Helmi Risku-Norja, Sirpa Kurppa, Juha Helenius.
Dietary choices and greenhouse gas emissions -- assessment of impact of vegetarian and organic options at national scale.
Progress in Industrial Ecology An International Journal, 2009; 6 (4): 340 DOI:
10.1504/PIE.2009.032323