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Ernährung
26.02.2010 RSS Feed

Deutscher Agrarexport trotzt der Krise

Exportorganisation der Deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft

Die deutsche Agrar- und Ernährungswirtschaft hat im vergangenen Jahr Waren im Wert von 47,2 Mrd. Euro in alle Welt exportiert. Damit liegt Deutschland im weltweiten Vergleich hinter den USA und den Niederlanden auf Platz 3 der größten Exportnationen, wie die German Export Association for Food and Agriproducts (GEFA) mitteilt.


GEFA: Deutscher Agrarexport 2009

Nach aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes ging der Exportwert im Krisenjahr 2009 nur um 4,8 Prozent zurück. Der Export von Agrarprodukten und Lebensmitteln war damit im Vergleich zu den deutschen Gesamtexporten, die um 18 Prozent sanken, ausgesprochen stabil.

Fleisch und Fleischwaren ist die führende Warengruppe im Export. Insgesamt exportierten die deutschen Unternehmen dieses Sektors Waren im Wert von 7,29 Mrd. Euro. Milch und Molkereiprodukte wurden in 2009 im Wert von 6,1 Mrd. Euro exportiert.

Stärkste Warengruppen der Nahrungsmittel pflanzlichen Ursprungs sind Backwaren und andere Zubereitungen aus Getreide sowie Kakao und Kakaoerzeugnisse. Insgesamt summieren sich alle Nahrungsmittel pflanzlichen Ursprungs auf 22,3 Mrd. Euro, diese konnten sich dabei mit einem wertmäßigen Rückgang von fast 6% allerdings nur knapp behaupten. Einen geringeren Rückgang von 1,8% auf 8,12 Mrd. Euro gab es bei Genussmitteln.


Starkes Wachstum der Ausfuhren lebender Tiere

Einen hohen wertmäßigen Zuwachs in Höhe von 19,5% zum Vorjahr auf 858 Mio. Euro verzeichnen die Ausfuhren lebender Tiere. Verantwortlich dafür sind hohe Zuwächse bei der Ausfuhr von Schweinen (+48%), bei Hausgeflügel (+25%) und bei Rindern (+12%).


Vier von fünf Erzeugnissen gehen in die EU

Die EU bleibt mit Abstand wichtigster Absatzmarkt für deutsche Agrarprodukte und Lebensmittel. 79,8% aller Ausfuhren gingen im vergangenen Jahr in diesen Wirtschaftsraum. Mit einem Rückgang von 4,5% weisen die Ausfuhren dorthin einen leicht geringeren Rückgang als in die Drittländer (-6%) auf.


Notwendigkeit konzertierter Exportförderung

 Die GEFA hat aktuell für 2010 über 80 Exportprojekte geplant, die aus eigenen Wirtschaftsmitteln und mit Unterstützung des BMELV umgesetzt werden sollen.


Die GEFA bildet die umfassende Kommunikationsplattform zwischen Politik und Wirtschaft. Sie versteht sich auch als zentrale Anlaufstelle für alle Wirtschaftsbeteiligten, die sich für Lebensmittel, Getränke,

landwirtschaftliche Rohwaren oder Produkte aus dem Vorleistungsbereich wie Saatgut, Zuchttiere und

Landtechnik aus Deutschland interessieren. Zu den Aufgaben der GEFA zählt auch die Organisation und Betreuung des produktübergreifenden Auftritts der Branchen auf Auslandsmessen.

 

Kontakt:                    

 

GEFA

Holger Hübner

Tel.: 0049 228 9714498-0

E-Mail: huebner@germanexport.org

Internet: www.germanexport.org



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