12.03.2012

Circoimpfung im Sauenbestand
©pigpool - Die fatalen Auswirkungen einer Circovirus-Infektion für die Ferkelaufzucht oder Mast ist allen Landwirten aus den Zeiten geläufig, in denen noch kein Impfstoff zur Verfügung stand. Vor der Entwicklung der Circo-Impfstoffe gab es Bestände mit bis zu 70 prozentiger Erkrankungsrate und mit bis zu 10 Prozent Verlusten. Durch die fast flächendeckende Impfung der Ferkel gehört dieses Schreckensszenario der Vergangenheit an.
Dass diese Infektion auch in der Ferkelproduktion große Schäden anrichten kann, zeigt der aktuelle Fall März der Tierarztpraxis Dr. Reinhold Heggemann, Tellingstedt. Danach kann es u.U. durchaus sinnvoll sein, auch bei Jungsauen den Impfschutz ab dem 180. Tag aufzufrischen, um die Feten und die Ferkel, die noch kein eigenes Immunsystem besitzen, über maternale Antikörper zu schützen.
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