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01.12.2009

BMU: C02-Fußabdruck für Lebensmittel nicht geeignet

Memorandum Product Carbon Footprint©ISN - Der CO2-Fußabdruck (Product Carbon Footprint) ist keine geeignete Umweltkennzeichnung für Lebensmittel. Dies ist eine der Feststellungen, die das Bundesministerium für Umwelt in einem am 20.11.2009 veröffentlichten Memorandum getroffen hat. Hintergrund sind die Ergebnisse einer Studie des Öko-Instituts zur Erarbeitung von Grundsätzen für die Ermittlung und die Kommunikation eines Product Carbon Footprints.

Hierzu BVE-Vorsitzender Jürgen Abraham: „Die ablehnende Haltung des BMU gegenüber einer umweltbezogenen, insbesondere auf die Emission von Treibhausgasen fokussierten Kennzeichnung von Nahrungsmitteln wird von der deutschen Ernährungsindustrie unterstützt. Damit wird einer Position unseres Verbandes Rechnung getragen, die wir bereits im Sommer 2008 bezogen und dargelegt haben. Entscheidend ist, dass Maßnahmen des Klima- und Umweltschutzes zielgerichtet erfolgen. Im Rahmen der gesamten Wertschöpfungskette, d.h. von der landwirtschaftlichen Rohstofferzeugung über die industrielle Veredelung bis hin zum Verbraucher, müssen alle relevanten Stellschrauben betätigt werden, um den Ausstoß schädlicher Klimagase zu verringern. Der effiziente Energie- und Rohstoffeinsatz in Produktions- und Verfahrensabläufen ist in unserer Branche geübte Praxis, die es zu erweitern und zu optimieren gilt. Eine CO2-Kennzeichnung auf Lebensmitteln stellt allerdings keinen Lösungsbeitrag dar.“

ISN

Memorandum des Bundesumweltministeriums

BVE-Positionspapier zur umweltbezogenen Kennzeichnung von Nahrungsmitteln


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