ws - Eine Gruppe von Wissenschaftlern unter der Leitung von Prof. Niels Oksbjerg von der Universität Aarhus, Dänemark, erforschen innerhalb des europäischen Verbundprojektes Q-PorkChains die Unterschiede zwischen Fleischqualitäten auf Ebene der Gene, Proteine und Transkripte. Erste vielversprechende Ergebnisse weisen darauf hin, dass sogenannte Biomarker (molekulare Marker) unterschiedliche Fleischqualitäten, basierend auf unterschiedlichen Rassen und Haltungsbedingungen, vorhersagen können. Biomarker können innerhalb einer gesamten Wertschöpfungskette genutzt werden. Zum Beispiel kann anhand von molekularen Markern die Grundlage für eine objektive Bewertung und Preisbildung von Schweinefleischprodukten bereitgestellt werden. Verbrauchern und Einzelhandel kann die Möglichkeit gegeben werden, ihre Kaufentscheidung auf der Basis von Qualität und Preis zu fällen. Darüber hinaus können die molekularen Marker für eine Zucht auf eine verbesserte Fleischqualität (z.B. für Tropfsaftverluste)genutzt werden. Ziel des Projektes ist es, einen günstigen Schnelltest zu entwickeln, der vor Ort und ohne wissenschaftliche Vorkenntnisse angewendet werden kann.