17.04.2014RSS Feed

Wissenswertes zur Erzeugung und Vermarktung von Eiern

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat vor dem Osterfest interessante Fakten rund ums Ei zusammengestellt: 847.000 Tonnen Eier wurden im Jahr 2013 in Deutschland produziert. Seit dem Jahr 2000 sind die Zahlen der Erzeugung kontinuierlich gesunken, 2000 waren es noch 893.000 Tonnen. Gegenüber dem Jahr 2010 mit 656.000 Tonnen zeigt die aktuelle Zahl wieder eine steigende Tendenz. Die vorläufige Versorgungsbilanz der Bundesanstalt für Landwirtschaft (BLE) weist für 2013 eine verwendbare Erzeugung von 13,7 Milliarden Eiern (+2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr) aus. Im Jahr 2013 importierte Deutschland 362.000 Tonnen Eier und damit rund 24 Prozent mehr als noch im Jahr 2000 (293.000 Tonnen).

Anm. d. Red.: Derart steigende Nachfragen lassen sich nur durch Massenproduktion bedienen. In der BMEL-Faktensammlung wurde vergessen darauf hinzuweisen, dass sich Eier aus Freiland- und Bodenhaltung als Industrieware kaum vermarkten lassen. Schuld soll eine höhere Keimbelastung sein. Die lassen sich neuerdings auch mit Radiowellen abtöten. Es fehlt auch ein Hinweis, dass Eier keine Gefahr für den Cholesterinspiegel darstellen. Vergessen wurde auch, dass der Preiskampf der Discounter die bäuerlichen Familienbetriebe ruiniert, aber ohne Discountware der Hartz-IV-Satz drastisch angehoben werden müsste.



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