07.12.2015RSS Feed

Treibhausgasemissionen unterschiedlicher Landbauformen - und was Pflanzenschutzmittel damit zu tun haben

Pflanzenschutz ist Klimaschutz Pflanzenschützer-Initiative - Für viele Kritiker der modernen Landwirtschaft ist das eine unbequeme Wahrheit: Chemischer Pflanzenschutz leistet einen Beitrag zum Schutz unseres Klimas. Wissenschaftler der Humboldt-Universität haben in einer Studie untersucht, was der Verzicht auf Fungizide oder gar die vollständige Umstellung auf Ökolandbau für die Treibhausgas-Bilanz des Pflanzenbaus in Deutschland bedeuten würde. Das Ergebnis widerspricht den gängigen Klischees: Nicht der Ökolandbau, sondern die moderne Landwirtschaft ist klimafreundlicher. Wie das sein kann? Die Ökolandwirtschaft setzt zwar weniger Treibhausgas pro Einheit Ackerfläche frei; weil die moderne Landwirtschaft aber die doppelten Erträge pro Fläche erwirtschaftet, sind die Treibhausgas-Emissionen pro Einheit Erntegut geringer.

Anders gesagt: Für einen Doppelzentner konventionell erzeugten Weizen werden weniger Treibhausgase freigesetzt als für eine Doppelzentner Bio-Weizen. Und in die Rechnung sind die zusätzlichen Emissionen, die durch Importe entstehen, noch gar nicht eingeflossen.



Pflanzenschüter-Initiative: Original-Pressemeldung auf Facebook

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