26.11.2015RSS Feed

Treibhausgas­emissionen sinken zwischen 1990 und 2014 um 27 %

Vom 30. November bis zum 11. Dezember findet in Paris die 21. UN-Klima­konferenz statt. Im Rahmen der Konferenz wollen Vertreter von rund 200 Staaten einen Nach­folge­vertrag für das Kyoto-Protokoll verab­schieden. Ziel des neuen Klima­schutz-Abkommens ist es, die Treib­haus­gas­emissionen zu reduzieren.

Im Kyoto-Protokoll hat sich Deutsch­land verpflichtet, den Ausstoß von Treib­haus­gasen im Durch­schnitt der Jahre 2008 bis 2012 um 21 % gegenüber dem Basis­jahr 1990 zu reduzieren. Mit knapp 24 % sind die Emissionen tatsächlich noch etwas stärker zurück­gegangen. Bis zum Jahr 2014 ist der Ausstoß weiter gesunken, ersten Schätzungen zufolge um 27 % gegen­über 1990. Weltweit stagnieren die Treibhausgasemissionen erstmals seit 10 Jahren.

Anm. d. Red.: Dazu muss man wissen, dass rd. 95 Prozent der Treibhausgasemissionen natürlichen Ursprungs sein sollen und nur rd. 5 Prozent auf anthropogene Ursachen zurückgehen. Derzeit verhindern v.a. PS-Starke Autos eine weitere Reduktion der Treibhausgasemissionen. Bei dem Versuch, die Emissionen aus der Landwirtschaft zu reduzieren, schießt die Regierung manchmal über das Ziel hinaus: regenerative C02-Kreisläufe werden mit fossilen in einen Topf geworfen oder per Erlass müssen Betriebe Abluftfilter einbauen, obwohl bekannt ist, dass der Energieverbrauch und die damit verbundenen Treibhausgasemissionen höher sind, als die Emissionsminderung durch den Einbau. Man darf gespannt sein, wann die erste Klage wegen fehlender Verhältnismäßigkeit eingereicht wird.



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