12.02.2016RSS Feed

Produktive Landwirtschaft reduziert Treibhausgasemissionen

Die FAO fordert eine nachhaltige Intensivierung der globalen Landwirtschaft, um die steigende Nahrungsmittelnachfrage Ressourcen- und Umwelt schonend decken zu können. Die dt. Landwirtschaft konnte in den vergangenen Jahren den C02-Ausstoß um fast 30 % senken.
Ähnliche Erfolgsmeldungen kommen jetzt aus Kanada.
In einer Studie unter der Leitung des Wissenschaftlers Tim McAllister von Agriculture and Agri-Food in Lethbridge werden die Emissionen am Beispiel der Rindfleischproduktion aus den Jahren 1981 und 2011 verglichen. Dank höherer Produktivität in der Haltung und Fütterung, wurde 2011 dieselbe Fleischmenge erzeugt mit weniger Tieren, weniger Land und deutlich weniger Treibhausgasen.

Anm. d. Red.: Das positive Ergebnis scheint die Bundesregierung durch politische Rahmenbedingungen wieder zunichte machen zu wollen. Der Ökolandbau soll massiv gefördert werden, um einen Anteil von 20 % zu erreichen. Dabei sprechen Wissenschaftler dieser Landbauform eine Leitbildfunktion ab. Sicher zumindest ist, dass ein weiterer Ausbau, Drittländern Ackerfläche entzieht. Auch der Zwang zum Einbau von Abluftreinigungsanlagen wird kritisiert, weil der Betrieb mehr Treibhausgasemissionen erzeugen soll, als der Einbau einspart.

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