24.01.2012RSS Feed

Pflanzenschutz in Deutschland sichert Weizenversorgung für 180 Millionen Menschen

IVA - Um die Weltbevölkerung auch in Zukunft ernähren zu können, müssen wir die verfügbaren landwirtschaftlichen Flächen produktiver nutzen als bisher. Produktivitätsverluste in Europa und in Deutschland bleiben nicht ohne Folgen auch für die globalen Agrarmärkte. Das erklärte Volker Koch-Achelpöhler, Hauptgeschäftsführer des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA), aus Anlass des 4. Internationalen Agrarministergipfels in Berlin im Rahmen des Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) am 21.01.. Thema des diesjährigen Forums war Ernährungssicherung durch nachhaltiges Wachstum – Landwirtschaftliche Nutzung knapper Ressourcen.

Agrarwissenschaftler der Humboldt-Universität zu Berlin haben in einer aktuellen Studie errechnet, dass im Falle einer vollständigen Umstellung auf Ökolandbau in Deutschland jährlich 12,1 Millionen Tonnen Weizen weniger produziert würden. Das entspricht dem jährlichen Verzehr von 184 Millionen Menschen oder annähernd der Bevölkerung Pakistans. Europa muss endlich wieder in die Produktivität seiner Landwirtschaft investieren, insbesondere in die lange vernachlässigte Agrarforschung. Mit seiner Nachfragemacht kann Europa seinen fehlenden Bedarf an Agrarrohstoffen ohne Schwierigkeiten auf den Weltmärkten decken – das Nachsehen haben dabei die ärmeren Weltregionen. Die neben Wasser knappste Ressource der Landwirtschaft ist die Ackerfläche – sie produktiv zu nutzen ist ein Gebot der Nachhaltigkeit, so Koch-Achelpöhler.


Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) vertritt die Interessen der agrochemischen Industrie in Deutschland. Zu den Geschäftsfeldern der 51 Mitgliedsunternehmen gehören Pflanzenschutz, Pflanzenernährung, Schädlingsbekämpfung und Biotechnologie. Die vom IVA vertretene Branche steht für innovative Produkte für eine moderne und nachhaltige Landwirtschaft.



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