23.01.2014RSS Feed

Ökolandbau hat keine Leitfunktion

An den ökologischen Landbau werden hohe Anforderungen geknüpft, weil er besonders nachhaltig und Umwelt schonend wirken soll. Die Studienergebnisse hierzu sind widersprüchlich. Die FAO erwartet die meisten C02-Einsparungen von intensiven Systemen und Forscher der Universitäten Oxford und Cambridge behaupten gar, dass der Biolandbau nicht automatisch zu einer besseren Energie- und Klimabilanz und zu einer größeren Artenvielfalt führe. Sie bestätigen damit Aussagen von Prof. von Alvensleben, der schon 1998 daran erinnerte, dass eine Berücksichtigung des Nachhaltigkeitsindikators Ökonomie zur Folge habe, dass der Ökolandbau in seiner derzeitigen Ausprägung kein Leitbild für eine nachhaltige Entwicklung der Landwirtschaft sei. Es gebe Landbausysteme, die die angestrebten Umweltziele kostengünstiger erreichen. Ein wesentliches Effizienz-Manko sind die geringeren Ernteerträge. Seitdem hat sich auch der ökologische Landbau weiterentwickelt. Trotzdem glauben die Betreiber des Internetportals agrarfakten.de, dass dieser Landbauform keine Sonderstellung eingeräumt werden sollte. U.a. weil die Wissenschaftler davon ausgehen, dass eine Ernährung der deutschen Bevölkerung rein öko nicht möglich ist. Niederländische Wissenschaftler kommen zu einem vergleichbaren Ergebnis, nachdem sie dafür 360 Studien ausgewertet haben.

Qualität und "Massen"-Produktion

HighTech-Landwirtschaft

Weltbevölkerung ist ökologisch nicht ernährbar

Unternehmerisch wirtschaften müssen alle

Warum hungern Menschen?

Ökoeffizienz statt Ökofläche

Ernährung einer steigenden Weltbevölkerung

Weiterentwicklungen im Ökobereich

Ernährung im 21. Jahrhundert

Hungerbeseitigung durch Steigerung der Produkteffizienz

Aktuelles...

top