14.01.2016RSS Feed

Ökolandbau größere Biodiversitätsverluste als konventioneller Ackerbau ?

IVA-Grafik: Artenvielfalt in Abhängigkeit der Landbauform VCI - Die weithin verbreitete Vorstellung, dass ökologischer Landbau vorteilhafter für den Erhalt der Artenvielfalt sei als konventioneller Landbau, hält einer gründlichen wissenschaftlichen Überprüfung nur sehr bedingt stand. Lediglich bei einer Betrachtung, die allein die bewirtschaftete Ackerfläche zum Maßstab nimmt, schneidet er besser ab. Bezogen auf den Ernteertrag (z. B. eine Tonne Weizen je Hektar) geht dagegen deutlich weniger Artenvielfalt bei konventioneller Bewirtschaftung verloren. Die Ursache dafür ist der mehr als doppelt so hohe Flächenertrag der produktiveren modernen Landwirtschaft. Zu diesem Ergebnis kommt eine heute im Rahmen der Internationalen Grünen Woche 2016 in Berlin vorgestellte Studie der HFFA Research GmbH, der Forschungs- und Politikberatungsgesellschaft des Humboldt Forum for Food and Agriculture e. V. (HFFA). In Auftrag gegeben hatte die Studie der Industrieverband Agrar e. V. (IVA).

Die Presseverlautbarung führte zu Vorwürfen von Seiten des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), zu der der IVA hier Stellung bezogen hat.

Original-Pressemeldung (IVA)

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