01.03.2016RSS Feed

Niedersachsen: Strategie gegen Antibiotikaresistenz vorgelegt

Die Gesundheit von Mensch, Tier, Lebensmittel, Umwelt hängen eng  zusammen. Bei kaum einem Thema wird dies so deutlich wie bei der Entwicklung der Antibiotikaresistenz. Daher hat die niedersächsische Landesregierung  in  einem  interministeriellen  Arbeitskreis Schwerpunkte  für  eine  gemeinsame  ressort-übergreifende  Strategie  entwickelt.  Ziel  ist  es, den  Anteil  antibiotikaresistenter  Bakterien  zu  begrenzen.
Die  jetzt  vorgestellte  Strategie  identifiziert  neun  Handlungsfelder.  So  sollen  beispielsweise  sowohl  bei Menschen als auch bei Tieren weniger Antibiotika als bisher eingesetzt werden. Antibiotikaverbrauch und Resistenzentwicklungen sollen überwacht und bewertet, Übertragungen von resistenten Erregern durch bessere  Hygiene  eingeschränkt  werden.  Daneben  spielen  Aus-,  Fort-  und  Weiterbildung,  Information, Umwelt, Forschung und Vernetzung eine wichtige Rolle. Die gemeinsame Strategie greift den Gedanken des sogenannten One-Health-Ansatzes auf, der besagt, dass das Management gesundheitlicher Risiken die Komponenten Mensch, Tier, Lebensmittel und Umwelt berücksichtigen muss.

Anm. d. Red.: Niedersachsen, du hast verstanden. Bleibt zu hoffen, dass sich dieser vernünftige Ansatz auch in der Kommunikation widerspiegelt und nicht mehr einseitig zu Lasten von Veterinär- oder Humanmedizin polarisiert wird.

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