21.03.2016RSS Feed

Mit "constructive Journalismus" aus der Krise

Die Printmedien haben eine Krise. Journalisten wird vorgeworfen, Ängste zu schüren, schlecht zu recherchieren und ein eigenes Weltbild zu verbreiten. Aktuelles Beispiel ist ein Artikel aus der "Die Bild, der bei Landwirten einen Sturm der Entrüstung ausgelöst hatte. Zum guten journalistischen Handwerkszeug zählte früher: nichts veröffentlichen, wenn es nicht durch mindestens zwei unabhängige, seriöse Quellen abgesichert ist.
Jetzt mach ein neuer Medientrend von sich reden: Constructive Journalismus. Also nicht neutral und unabhängig informieren, sondern Lösungen aufzeigen. Die Medienlandschaft selber ist nicht begeistert und der Medienredakteur Christian Meier, Die Welt, erklärt warum. Um es kurz zu machen: niemand mag
Weltverbesserer". Mal abgesehen davon, dass gerade Journalisten dazu gerade nicht da sind. Sie sollen Informationen zusammentragen, möglichst alle Seiten beleuchten, damit sich der Leser eine eigenständige Meinung bilden kann. Dafür ist guter Journalismus da.

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