29.04.2013RSS Feed

Inländische Eiweißstrategie ökologisch nicht unbedingt vorteilhaft

Wissenschaftler vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) und von der Universität Wageningen haben eine Bewertung unterschiedlicher Maßnahmen zur Förderung des Eiweißpflanzenanbaus vorgenommen. Sie kommen dabei zu dem Ergebnis, dass die Nutzung von ökologischen Vorrangflächen zum Leguminosenanbau eine einfache Möglichkeit sei, den Eiweißpflanzenanbau in der EU auszudehnen. Unter ökologischen Gesichtspunkten betrachtet, sei die Maßnhame allerdings nicht unbedingt vorteilhaft. 
Anderen Möglichkeiten im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik bescheinigen die Wissenschaftler nur begrenzte Effekte, nämlich veritablen Eiweißpflanzenprämien, ländlichen Entwicklungsprogrammen und dem Ausbau des ökologischen Landbaus; letzteres sei eine teure Option" (Quelle: agra-europe, 18/13 vom 29.04.2013).



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