Aktuelles

18.03.2009

Vegetarier erkranken häufiger an Darmkrebs!?

animal-healt-online ©aho - Vegetarier haben ein um 30 Prozent gesteigertes Risiko für Darmkrebs, obwohl man diese Krebsform für gewöhnlich mit häufigem Verzehr von Schweine- und Rindfleisch in Verbindung bringt. Zu diesem Ergebnis kommt eine prospektiven Beobachtungsstudie, die jetzt im American Journal of Clinical Nutrition veröffentlicht wurde. Für die Studie hatten britische Forscher der Universität Oxford die Daten von 53.000 Männern und Frauen – darunter Vegetarier, Fleisch- und Fischkonsumenten - seit den 90er-Jahren analysiert.
Das generell geringe Krebsaufkommen bei Vegetariern und Fischkonsumenten ist interessant. Aber was wir jetzt genau unter die Lupe nehmen müssen, ist das Darmkrebsresultat, sagte der Studienleiter gegenüber Medienvertretern. Wir müssen hier vielleicht die Rolle von Fleisch überdenken.
 

11.03.2009

Prae- und postoperatives Schmerzmanagement

Zwar ist die betäubungslose Kastration in der ersten Lebenswoche gemäß der EU-Richtlinie 2001/93/EG und dem Tierschutzgesetz § 5 in Deutschland und den übrigen EU-Mitgliedsländern zulässig und üblich, doch nehmen gerade in letzter Zeit die Proteste von Seiten der Tierschützer und Verbraucher dagegen zu. Derzeit existieren jedoch keine praxistauglichen Alternativen. Daher haben sich jetzt die Schweineproduzenten und der Einzelhandel in Deutschland freiwillig darauf geeinigt, Ferkel fortan nicht mehr ohne die Gabe von schmerzlindernden Mitteln zu kastrieren.
 

05.03.2009

850 Millionen Menschen hungern - aber warum?

Forschungsreport 2/2008 aid - Wie Wissenschaftler des Johann Heinrich von Thünen-Instituts (vTI) ausführen, steigen die Preise für Nahrungsmittel, weil die Produktion stagniert und die Nachfrage kräftig wächst. Extreme Trockenheit in wichtigen Anbauländern wie etwa Australien sorgten zwei Jahre in Folge für Engpässe auf dem Getreidemarkt. Das ließ die Vorräte auf ein 30-jähriges Tief sinken. Gleichzeitig floss vor allem in den Entwicklungs- und Schwellenländern weniger Geld in den Agrarsektor. Die Ertragszuwächse fielen deshalb deutlich kleiner aus als in früheren Jahren. Auch die schlechte Infrastruktur bei Lagerung und Transport sowie die gestiegenen Kosten für Düngemittel und Kraftstoff behinderten in armen Ländern die Entwicklung.
 

25.02.2009

Bakterien aus dem Kuhstall wirken gegen Allergien

(aid) - Die gute Landluft wird schon seit jeher dafür gepriesen, besonders gesundheitsförderlich zu sein. Schon immer wurden Kinder vom Bauernhof als besonders gesund und widerstandsfähig angesehen. Auffällig ist, dass Kinder aus Bauernfamilien besonders selten an Heuschnupfen und anderen Allergien leiden.
Wissenschaftler der Universität München könnten nun hierfür eine Erklärung gefunden haben: zwei Bakterien aus dem Kuhstall scheinen einen gewissen Schutz vor Allergien zu bieten. Es wurden dazu verschiedene Keime aus dem Kuhstall untersucht, und tatsächlich lösten Acinetobacter Iwoffii und das Milchsäurebakterium Lactococcus lactis bei Kindern eine Immunantwort aus. Vorhergehende Studien hatten bereits herausgefunden, dass Kinder mit Kontakt zu Kuhställen deutlich weniger Allergien entwickeln als Kinder ohne diesen Kontakt.
 

25.02.2009

Welternährung sichern - Pflanzenbau und Tierhaltung intensivieren

AID - Auf der Erde leben zurzeit etwa 6,5 Mrd. Menschen. Im Jahr 2050 werden es rund 9 Mrd. sein, die sich bei ihrer Ernährung in einem Punkt einig sind: sie wollen mehr Eiweiß aus Fleisch, Milch und Eiern essen. Diesen Luxus kann sich die Menschheit nach Ansicht von Wissenschaftlern des Friedrich-Loeffler-Instituts in Braunschweig nur leisten, wenn die Intensität im Pflanzenbau und in der Tierhaltung weiter zunimmt. Denn je weniger Ertrag eine Ackerfläche abwirft und je geringer die Fleisch- oder Milchleistung eines Tieres, desto größer ist der Flächenbedarf bezogen auf eine bestimmte Menge Eiweiß.
 

18.02.2009

Ethik in der Tierhaltung

FNL: Ethik in der Tierhaltung Der Mensch muss sich ernsthaft darüber Gedanken machen, wie weit sein Recht eigentlich geht, auf Tiere zuzugreifen und sie für seine Zwecke zu nutzen. Diese Aussage enthält eine Broschüre der FNL zum Thema Ethik in der Tierhaltung, die jetzt erschienen ist. Der Autor Dr. Roger J. Busch setzt sich mit der Thematik auseinander, wenn es darum geht, Gespräche über Moral und Ethik im Stall mit Verbrauchern zu führen und hierbei oft Welten aufeinander prallen. Aber, so der Autor, die Lage ist nicht hoffnungslos: Den Dialog über Ethik in der Nutztierhaltung kann man lernen. Eine Hilfe beim Dialog ist das Ethische Bewertungsmodell zur Tierhaltung, das am Institut Technik Theologie Naturwissenschaften (TTN) in München entwickelt wurde.
 

12.02.2009

Schmuse-Ratten übertragen Kuhpocken

Vetion - In Bayern sind fünf Fälle von Kuhpocken bei Menschen festgestellt worden, die durch Ratten übertragen wurden. Wie dem aktuellen Bulletin des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) zu entnehmen ist, sind die Fälle im Raum München bei den Mitglieder von zwei Familien aufgetreten, die Ratten als Haustiere hielten.
 

06.02.2009

Leitfaden zum Einsatz von Antibiotika

EPRUMA Die Europäische Plattform für den verantwortungsvollen Einsatz von Tierarzneimitteln (EPRUMA) hat jetzt einen neuen Leitfaden vorgelegt.
EPRUMA ist ein Zusammenschluss von Vertretern der IFAH Europe, der Landwirtschaft, der europäischen Initiative für nachhaltige Landwirtschaft sowie von Tierärzten.
Die Broschüre steht unter http://www.bft-online.de zum Download zur Verfügung.
 

26.01.2009

Deutschland führend bei sicheren Lebensmitteln

FNL - Professor Dr. Andreas Hensel, Präsident des Bundesinstitutes für Risikobewertung, betonte anlässlich der Podiumsdiskussion Wir können die Welt ernähren!, die die Fördergemeinschaft  Nachhaltige Landwirtschaft (FNL) als einen ihrer thematischen Beiträge zum 10. Geburtstag des ErlebnisBauernhofes veranstaltete, dass die größeren Gefahren für den Verbraucher häufig nicht in Rückstandsbelastungen bei Nahrungsmitteln, vielmehr jedoch in der Lebensmittelhygiene lägen. Die Diskussion in Deutschland sei ein Luxusproblem, führte Hensel weiter aus. Wir sind weltweit  führend bei sicheren Lebensmitteln."
 

22.01.2009

NRW: Gesundheitspass für Ferkel

ZDS auf der EuroTier 2008 Ein wichtiges Verkaufsargument auf dem Ferkelmarkt ist und bleibt der Tiergesundheitsstatus, der in Deutschland über verschiedene Initiativen abgesichert wird. Rel. neu ist der sog. Westfalenpass für Ferkel, den das Unternehmen Westfleisch zusammen mit den Tierarztpraxen Lindaus aus Schöppingen und Wilkes aus Reken, dem Untersuchungsinstitut Bioscreen aus Münster und dem Schweinegesundheitsdienst der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen entwickelt hat.
 

Seite: 1 2 3 ⋅⋅⋅ 604 605 606 607 608 609 610 ⋅⋅⋅ 620 621 622
top