Aktuelles

14.11.2007

Mischköstler essen schonender als Vegetarier

(aid) - Wer sich streng vegetarisch ernährt, beansprucht besonders wenig hochwertiges Ackerland für die Produktion seiner Lebensmittel. Wer aber geringe Mengen an Fleisch und Milchprodukten in seinen Speiseplan einbaut, geht noch effizienter mit der verfügbaren landwirtschaftlichen Fläche um. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommt eine Studie der amerikanischen Cornell-Universität. Die Forscher ermittelten für den Bundesstaat New York den Bedarf an landwirtschaftlicher Nutzfläche für verschiedene Ernährungsstile, von rein vegetarisch bis zu hohen Anteilen an tierischen Lebensmitteln. Mit einem Bedarf von 0,18 Hektar Ackerland pro Jahr liegen reine Vegetarier erwartungsgemäß sehr niedrig. Fleischmengen von mehr als 400 Gramm täglich erfordern dagegen die vierfache Fläche. Der hohe Verbrauch erklärt sich aus dem Energieverlust durch die Viehmast. Für jede tierische Kalorie im Fleisch müssen bis zu 14 pflanzliche Kalorien verfüttert werden. Trotzdem gehen Mischköstler bei moderatem Verzehr von tierischen Lebensmitteln noch effizienter mit dem Ackerland um als Vegetarier. Der Grund dafür liegt in der Qualität der benötigten Fläche. Getreide, Kartoffeln und Gemüse können nur auf besonders hochwertigen Böden angebaut werden, deren Fläche begrenzt ist. Wiederkäuer, wie Rinder, Kühe und Schafe, lassen sich dagegen auch auf Weiden halten, die nicht als Ackerland nutzbar sind. So benötigen Mischköstler zwar absolut gesehen mehr Fläche, aber ihr Bedarf an hochwertigem Ackerland ist geringer als bei Vegetariern. Für die Bewohner des Staates New York ergibt sich aus der Studie die Empfehlung, täglich etwa 60 Gramm Fleisch und Eier zu essen.
 

06.11.2007

ZDS-Datensammlung zur Schweineproduktion aktualisiert

Schweineproduktion 2006 in Deutschland (Ausgabe 2007) Die orange DIN-A5 Broschüre des Zentralverbandes der Deutschen Schweineproduktion e.V. (ZDS) mit aktuellen Daten zur Schweineproduktion ist soeben zum 54. Mal in Folge erschienen.

Die Dokumentation enthält Tabellen zum Markt und zur Produktion in Deutschland und in der Europäischen Union. Es ist die einzige Informationsquelle, in der repräsentative Daten zur organisierten Schweineproduktion umfassend und kompakt aufbereitet werden. Repräsentativ deshalb, weil fast alle Organisationen aus der Schweineproduktion - unabhängig davon, ob sie Mitglied im Dachverband sind oder nicht - ihre Daten zur Verfügung stellen.
Der rd. 155 Seiten umfassende Bericht kann gegen eine Schutzgebühr von 12 Euro incl. Porto und Verpackung (Ausland: 15 €) beim ZDS, Adenauerallee 174, 53113 Bonn, Telefon 0228 / 91447 40, Fax 0228 / 91447 45, E-Mail: info@zds-bonn.de, bestellt werden.

 

26.10.2007

UK: 90 % der Schweinehalter stehen vor dem Aus

ISN - Einer Umfrage der nationalen Schweineorganisation NPA zufolge steht nahezu die gesamte Schweinebranche samt Industrie vor dem aus. Auf die Frage Wie lange können Sie weiterhin Schweine erzeugen, wenn sich die Preise nicht verbessern? antworteten Ferkelerzeuger zu 35 % mit 1 bis 3 Monaten, 31 % mit bis zu 6 Monaten, 26 % zwischen 6 und 12 Monaten. Die NPA geht allerdings nicht davon aus, dass britisches Schweinefleisch völlig aus den Supermarktregalen verschwinden wird. Zudem seien bereits zwei Supermarktketten, Tesco und Morrisons´ dazu übergegangen, mehr Geld für den Einkauf von Schweinefleisch zur Verfügung zu stellen und so die Schweinebranche zu stützen. Der Umfrage zufolge haben bereits 9 Prozent der Schweinehalter ihre Produktion eingestellt.
 

22.10.2007

QS-/ZDS Workshop: Salmonellenüberwachung / -bekämpfung

Im Rahmen eines Experten-Workshops am 18.10.2007 in Kassel wurde deutlich, dass die Salmonellenbekämpfung keine zeitlich begrenzte Maßnahme ist, sondern eine andauernde Herausforderung bleiben wird. An dem vom Zentralverband der Deutschen Schweineproduktion (ZDS) gemeinsam mit der QS-GmbH durchgeführten Workshop wirkten rd. 100 interessierte Teilnehmer aus den verschiedenen Stufen der Schweinefleischproduktion mit (Landwirtschaft, Tierärzteschaft, Schlachtung, Qualitätssicherung, Beratung, Wissenschaft, Verwaltung). Die interessanten Vortragsfolien stehen jetzt zum Download bereit. >>>

 

17.10.2007

Tiergerechte Gruppenhaltung von Sauen

Beispiele zur Gruppenhaltung (aid) - Schweine sollen in einem Umfeld leben, das ihnen gestattet, ihren Bewegungs- und Spürtrieb zu befriedigen. Die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung schreibt deshalb verbindlich die Gruppenhaltung von Sauen - mit einer Übergangsfrist für bestehende Ställe bis zum 31. Dezember 2012 - vor.
Der aid-Film auf DVD Die Sau rauslassen zeigt, wie es geht: Anhand von Praxisbeispielen werden vier Gruppenhaltungsverfahren vorgestellt, die sich mit vergleichsweise geringen Kosten umsetzen lassen. Maßgeblich ist jeweils die Fütterungstechnik. Abruffütterung, Breinuckelfütterung, Dribbelfütterung und die Fütterung im Fressstand bieten Lösungen für unterschiedliche betriebliche Voraussetzungen. Die Kapitel des Films sind auch einzeln abrufbar. Als Zusatzmaterial enthält die DVD einen Fachbeitrag (als pdf-Datei) zu den aktuellen Rechtsvorschriften für die Gruppenhaltung von Sauen. Zusätzlich werden beispielhafte Praxislösungen inklusive Stallgrundrisse vorgestellt.
Das Video hat eine Laufzeit von ca. 24 Minuten und kostet 19,50 €. >>>
 

16.10.2007

Zuchtschweineexport Russland

Flagge Russland Der Föderale Dienst für veterinärrechtliche und phytosanitäre Überwachung der Russischen Föderation (Rosselchosnadsor) hat in einem Schreiben an die Europäische Kommission mitgeteilt, dass die Ausfuhr von Zuchtschweinen aus den EU-Mitgliedstaaten, mit Ausnahme von Großbritannien wegen des Ausbruchs der Maul- und Klauenseuche, weiterhin möglich ist.
In der Veterinärbescheinigung für die Ausfuhr von Zuchtschweinen aus der Europäischen Union in die Russische Föderation (Stand: 11.08.2006) ist unter Nr. 4.1, zweiter Anstrich, folgende Ergänzung vorzunehmen:
  • foot-and-mouth disease - during the last 12 months in the territory of the EU with the exception of Great Britain;
    Maul- und Klauenseuche – während der letzten 12 Monate in der EU mit Ausnahme von Großbritannien;
Die Ergänzungen sind handschriftlich durch die zuständigen Amtstierärzte in den Veterinärbescheinigungen vorzunehmen und mit Amtssiegel und Unterschrift zu beglaubigen.
Das Veterinärzertifikat können Mitgliedsorganisationen in der ZDS-Geschäftsstelle anfordern.
 

10.10.2007

Viel Licht in der Schweinehaltung ohne positiven Effekt auf Wohlbefinden

Untersuchungen der niederländischen Produktschaft für Vieh, Fleisch und Eier bestätigen erneut, dass die von der EU geforderte Lichtintensität von 40 Lux keinen positiven Einfluss auf das Sehvermögen und das Wohlbefinden der Schweine hat. Bemängelt wird auch, dass der Mehrverbrauch an Strom rd. 60 Cent je Mastplatz kostet und die Umwelt belastet. (aus: SuS 5/07)
In Deutschland schreibt die Tierschutznutztierhaltungs-Verordnung eine Lichtintensität von 80 Lux vor - für Dämmerungstiere!
Der Zentralverband der Deutschen Schweineproduktion e.V. hat bereits im Jahr 2004 darauf hingewiesen, dass eine Verdopplung der Lichtintensität zu jährlichen Mehrkosten von 15 Mio. € führt und einen C02-Mehrausstoß von 65.000 kg / Jahr bedeutet.
Siehe auch
 

24.09.2007

Neue DLV-Internetplattform für Landwirte

Landlive Der Deutsche Landwirtschaftsverlag (DLV) bietet auf seiner neuen Internet-Plattform "www.landlive.de" Landwirten die Möglichkeit mit anderen Usern zu diskutieren, Fotos, Videos oder Berichte zu veröffentlichen und andere Landwirte kennenzulernen. In Foren kann man über festgelegte Themen diskutieren. Für die unterschiedlichen Interessengruppen wurden eigenständige Bereiche eingerichtet. Man wählt einen Benutzernamen und ein Passwort, gibt Namen, Postleitzahl und E-Mailadresse an und entscheidet sich für eine Haupt-Community, beispielsweise Landwirtschaft, Jagd oder Garten, in der man mitdiskutieren möchte. Die Services auf www.landlive.de sind kostenlos.
 

31.08.2007

LPA-Rassencodes

In der Verordnung über die Leistungsprüfungen und die Zuchtwertfeststellung bei Schweinen vom 16.05.91 (BGBl I S.1130), zuletzt geändert durch VO v. 17.08.94 (BGBl I S. 2133), zum Tierzuchtgesetz vom 22.12.1989 (BGBl I S. 2493), neu gefasst am vom 22.01.1998 (BGbl I S. 142), zuletzt geändert durch Artikel 187V vom 29.10.2992 (BGBl I S. 2785) sind die Grundsätze für die Leistungsprüfungen und Zuchtwertfeststellung beim Schwein festge­legt. Im Interesse einer bundeseinheitlichen Durchfüh­rung der Stationsprüfungen auf Mastleistung, Schlachtkörperwert und Fleischbeschaffenheit hat der Ausschuss für Leistungsprüfungen und Zucht­wertfeststellung beim Schwein (ALZ) des Zentral­verbandes der Deutschen Schweineproduktion (ZDS) die "Richtlinie für die Stationsprüfung auf Mastleistung, Schlachtkörperwert und Fleischbeschaffenheit beim Schwein" beschlossen. Anlage 8 enthält u.a. die Schlüsselzahlen für die in der Prüfung verwendeten Rassen bzw. Kreuzungen. Die Vergabe der Schlüsselzahlen erfolgt durch die auswertende Stelle, das Institut für Tierwissenschaften der Universität Bonn, Herrn Dr. Jüngst. Die Schlüsselzahlen können zukünftig direkt über diese Internetseite bestellt werden: >>>
 

31.08.2007

A: Schweinelehrpfad informiert Konsumenten

Eine für die Rieder Messe extra neu konzipierte Posterpräsentation zeigt in einer sehr verständlichen Art und Weise den Werdegang eines Schnitzels. Beginnend bei der Schweinezucht über die Schweinehaltung im bäuerlichen Betrieb bis hin zum Gericht auf den Teller. Ein Gewinnspiel wird die Präsentation abrunden. Dabei sind iPods zu gewinnen.
Der Lehrpfad wurde vom Verband Österreichischer Schweinebauern mit Unterstützung der Agrar Markt Austria und dem Landwirtschaftsministerium ausgearbeitet. >>>
 

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