Aktuelles

03.06.2009

Fleischverzehr schützt vor Prostatakrebs?

Soeben ist die neue Ausgabe des Magazins einblick mit den Schwerpunktthemen Gene und Krebs erschienen. Die Verbandszeitschrift des Deutschen Krebsforschungszentrums stellt darin u.a. neueste Forschungsergebnisse einer EPIC-Studie mit 11.000 Männern im Raum Heidelberg vor. Zentrale Frage war, ob Vitamin K die Entstehung von Prostatakrebs verhindern kann. Weil den Forschern die Auswertung von Fragebögen zu den Ernährungsgewohnheiten zu ungenau war, suchten sie auch nach sog. Biomarkern, die den Vitamin-K-Gehalt objektiv anzeigen. Zusammengenommen lassen die Ergebnisse darauf schließen, dass vor allem Milchprodukte und Fleisch vor Prostatakrebs schützen - enthalten sie doch viel Vitamin K2, heißt es in der Zeitschrift. Ernährungsempfehlungen wollen die Forscher allerdings aus den Ergebnissen nicht ableiten. Unsere Studie ist ... die erste am Menschen und muss nun in weiteren Untersuchungen bestätigt werden.
 

03.06.2009

Kein Zusammenhang zwischen Fleischverzehr und Brustkrebs

Zwischen Fleischverzehr und Brustkrebs gibt es keine Verbindung. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie des National Institutes of Health, die soeben im International Journal of Cancer veröffentlicht worden ist. Untersucht wurden rd. 120.000 Frauen, die auch nach ihren Verzehrsgewohnheiten und der Art der Fleischzubereitung befragt worden waren.
 

29.05.2009

Vitamin B3 fördert Immunzellen

Ärzte der Medizinischen Hochschule Hannover haben herausgefunden, dass Vitamin B3 die Bildung bestimmter Abwehrzellen unterstützt. Im Laborversuch konnten sie zeigen, wie das Vitamin Blutstammzellen anregt, sich zu abwehrbereiten Granulozyten zu entwickeln. Auch bei Versuchspersonen stieg die Granulozytenzahl nach einer Vitamingabe.
Vor diesem Hintergrund verstehen wir endlich, warum wir als Kinder in Zeiten körperlicher Belastung (Krankheiten) zum übermäßigen Verzehr von Hühner- und Fleischbrühen genötigt wurden.
Natürliche Lieferanten von Vitamin B3 sind Nahrungsmittel wie Geflügel, Wild, Fisch, Pilze, Milchprodukte und Eier. Auch Leber, Kaffee, Vollkornprodukte, verschiedene Gemüse und Obst enthalten Vitamin B3, wobei es aus tierischen Produkten grundsätzlich besser vom Organismus verwertet wird.
 

28.05.2009

Tierhaltung und Klimawandel

L P D – In der Klimadiskussion sieht sich das Rindvieh immer wieder Vorwürfen ausgesetzt, mit den Methanemissionen bei seinen Rülpsern kräftig zur Erderwärmung beizutragen. In der Tat entstehen bei der Vergärung der pflanzlichen Nahrung im Pansen der Kuh beträchtliche Mengen an klimaschädlichem Methan. Doch der Anteil des Rindviehs am Klimawandel sollte realistisch eingeschätzt und die Tierhaltung nicht zu Unrecht in Bausch und Bogen verurteilt werden, meint das Landvolk Niedersachsen. Langjährige Untersuchungen haben nämlich ergeben, dass der Beitrag der Rinder zum Treibhauseffekt verschwindend gering ist und dank steigender Milchleistungen sogar weiter sinkt: Turbokühe sind klimafreundlicher, zitiert der Landvolk-Pressedienst aus der Fachzeitschrift Neue Landwirtschaft Ergebnisse Rostocker Forscher.
 

27.05.2009

Wissenstransfer entscheidend für Sicherung der Welternährung

Fortschritte in der Produktivität sind besonders in Entwicklungsländern nur zu erreichen, wenn Innovationen auch umgesetzt werden können. Alle Anstrengungen auf dem Gebiet der Forschung bleiben wirkungslos, wenn der Transfer in die Praxis nicht gelingt. Das International Food Policy and Research Institute (IFPRI) in Washington D.C. weist in seiner aktuellen Veröffentlichung Knowledge and Innovation for Agricultural Development" darauf hin, dass Landwirte in Entwicklungsländern häufig über die ineffektive Agrarberatung klagen. Die Strukturen seien versorgungsorientiert, stark zentralisiert und würden die Bauern wenig einbinden. Frauen seien zudem in den bestehenden Beratungssystemen benachteiligt, obwohl Untersuchungen gezeigt hätten, dass die Produktivität um 22 Prozent steige, wenn Frauen die selbe Beratungsleistung wie Männer erhielten.
 

22.05.2009

Darmerkrankungen mit Schweineparasit behandelbar

Formen der Autoimmunerkrankungen, wie zum Beispiel Rheuma oder Allergien gegen Pollen und Lebensmittel, sollen mit einem Darmparasiten behandelt werden können, der bei Schweinen zu Koliken und Durchfall führt. Die Rede ist von dem Schweinepeitschenwurm, der im Gegensatz zum Schwein beim Menschen keine Schäden verursacht. Stattdessen regt er das Immunsystem an. Zurzeit gibt es noch kein staatlich zugelassenes Arzneimittel, jedoch produziert eine Firma in Barsbüttel die Glasfläschchen mit den Wurmeiern. In Abstimmung mit dem behandelnden Arzt kann man diese käuflich erwerben. Für 2500 Eier werden 300 Euro fällig.
 

20.05.2009

Lebensmittelchemiker hinterfragt amerikanische Fleischstudie kritisch

Wer Fleisch isst, stirbt früher - so rauschte es mächtig im Blätterwald. Eine Studie US-amerikanischer Gesundheitsbehörden schaffte es sogar bis in die Abendnachrichten des Fernsehens. Völlig zu Unrecht, wie der Lebensmittelchemiker Udo Pollmer meint, denn die Datenerhebung sei mehr als fragwürdig. Die Teilnehmer bekamen jeweils nach fünf Jahren einen 35-seitigen Fragebogen. Darin sollten sie genau angeben, was sie in den letzten zwölf Monaten so alles gegessen hatten. Kennen Sie noch Ihren Speiseplan vom 22. August 2008? Wissen Sie, was für Fleisch und vor allem wie viel in den Buletten oder den Krautwickeln in der Kantine wirklich drin war? Sind die Angaben der Teilnehmer überhaupt glaubhaft oder im Sinne des Selbstbildes geschönt? Diese Unbestimmtheit erlaubt es den Forschern, die Daten so zu korrigieren, bis sie passen"
 

20.05.2009

Tierhaltung und Umweltschutz

MURL: Tierhaltung und Umweltschutz. Moderne Landwirtschaft in Nordrhein-Westfalen Für eine nachhaltige Landwirtschaft ist die Schonung und Erhaltung unserer natürlichen Ressourcen eine unabdingbare Voraussetzung. Die Landwirtschaft hat deshalb ein natürliches Interesse an einem guten Zustand der Umwelt. Wenn von Umweltproblemen in Zusammenhang mit der landwirtschaftlichen Tierhaltung die Rede ist, dann sind damit hauptsächlich die Freisetzung von Emissionen in die Luft und der Eintrag von Nährstoffen in Grund- und Oberflächengewässer gemeint.
Das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW stellt in der Broschüre Tierhaltung und Umweltschutz klar: die Umweltverträglichkeit der Tierhaltung ist nicht primär von der Größe eines Betriebes abhängig, entscheidend sind vielmehr die Haltungsformen in Kombination mit dem Einsatz moderner Technik sowie die jeweiligen Arbeitsmethoden, unter Beachtung der Wirk- und Funktionszusammenhänge in unserer natürlichen Umwelt. Auch räumt das Ministerium mit dem Vorurteil auf, dass Kühe Klimakiller per se sind. In Deutschland tragen Rinder gerade einmal 1,82 Prozent zu den Treibhausgas-Gesamtemissionen Deutschlands bei.
Die Broschüre ist kostenlos im Internet verfügbar.

Auf der Internetseite des Ministerium stehen weitere Informationsmaterialien zur Landwirtschaft bereit: >>>
 

20.05.2009

CH: Regeln für Stallbesucher

Regeln für Stallbesucher Betriebe, die in Deutschland Schweine halten, müssen die Vorschriften der Verordnung über hygienische Anforderungen beim Halten von Schweinen (Schweinehaltungshygieneverordnung - SchHaltHygV) einhalten. Abgestuft nach Bestandsgröße gelten unterschiedliche hohe Anforderungen. Die Schweizer Kollegen haben für Besucher eine Tafel entwickelt, um auf die besonderen Hygieneanforderungen hinzuweisen.
 

15.05.2009

Mit Fleisch abnehmen

Doris Simhofer: Das Männer-Abnehmbuch Übergewicht entsteht nicht durch Fleischkonsum. Das optimale Verhältnis ist ein Drittel Fleisch und zwei Drittel Beilagen, möglichst Gemüse. Ein Satz, für die Männer Doris Simhofer, die Autorin des neuen Männer-Abnehmbuches lieben werden. Die Ernährungsberaterin räumt in ihrem Buch mit vielen Vorurteilen gegen Fleisch auf und informiert über die ernährungsphysiologischen Vorteile des Fleischkonsums.
 

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