Aktuelles

07.06.2017

Gülledüngung im Bio-Grünland

Gülle ist ein wertvoller Wirtschaftsdünger, vor allem im Bio-Grünlandbetrieb. Darauf macht eine ÖAG-Broschüre, die sich mit der Gülledüngung im Bio-Grünland beschäftigt, aufmerksam. Was wenige Landwirte wissen: Gülle aktiviert das Bodenleben.

Anm. d. Red.: In die neue Düngeverordnung wurden auch Länderöffnungsklauseln eingebaut, d.h. dass den Ländern das Recht eingeräumt wird, auf dem Erlassweg in bestimmten Punkten über die Bestimmungen der VO hinauszugehen. Das kann zu einem rechtlichen Flickenteppich und innerdeutsche Wettbewerbsverzerrungen führen. Dabei ist ein Punkt auch vor dem Hintergrund der sog. NEC-Richtlinie besonders interessant. Dabei geht es um Vorgaben zur Reduzierung von Ammoniak, die bereits zu Erlassen geführt hat, um die Abluft zu reinigen. Der Aufwand für die Landwirte ist gewaltig und das Ergebnis fraglich. Dabei könnte bereits eine zügigie Einarbeitung von Wirtschaftsdüngern unmittelbar nach der Ausbringung zu einer Ammoniakreduzierung führen, die die NEC-Ziele leicht erreichen lassen. Allerdings ist die auch die Nachrüstung von Güllewagen aufwendig und teuer. Eine staatliche Investitionshilfe könnte hier vermutlich Wunder bewirken.
 

07.06.2017

Erntemehrerträge reichen nicht zur Hungervermeidung

Die Weltbevölkerung soll von derzeit 7 auf 9 Mrd. Menschen im Jahr 2050 ansteigen. Zu viel, um alle ernähren zu können. Die Erkenntnis ist nicht neu. 2013 wurde eine Studie veröffentlicht, die eine Steigerung der Ernteerträge um das Doppelt für erforderlich hielt, damit alle Menschen satt werden. Das konnte die Pflanzenzüchtung damals nicht leisten. Heute könnte sie, darf aber nicht.
 

07.06.2017

Hormone in der Ernährung: ist das gefährlich?

The Truth About Hormones Biochemische Botenstoffe (Hormone) übernehmen in pflanzlichen und tierischen Organismen eine Reihe von Aufgaben. Allerdings unterscheiden sich die Mengen in den Organismen erheblich. Das hängt u.a. auch damit zusammen, dass bei Tieren ein ausgeprägtes Nervensytem an Steuerungsprozessen im Organismus beteiligt ist.
Entscheidend ist: Hormone kommen natürlich vor und viele Hormone wirken nicht, wenn sie in Form von Nahrung aufgenommen werden. Eine Ausnahme stellen sog. Phytoöstrogene, z.B. aus Sojapflanzen, dar. Sie stehen im Verdacht, bei übermäßigem Verzehr die Fruchtbarkeit zu beeinflussen.

Die Grafik stammt von der Internetseite Enough Movement, die mit Fakten für eine moderne Landwirtschaft wirbt, um eine steigende Weltbevölkerung auch in Zukunft ausgewogen ernähren zu können.
 

07.06.2017

Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse warnt vor häufigen Antibiotikaverschreibungen

TK Infografik "Gesundheitsreport 2017":  Noch immer bekommt jeder vierte Erkältete Patient Antibiotika Humanmediziner verschreiben immer noch zu häufig Antibiotika, auch wenn diese gar nicht wirken können, z.B. bei viralen Erkrankungen. Das geht aus dem aktuellen Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse hervor, für den die Daten von 4,8 Millionen Versicherten ausgewertet wurden. Erfreuliche Nachricht: die Falschverschreibungen reduzierten sich gegenüber 2008 von 38 auf 19 %.
 

07.06.2017

Die Energiewende dient dem Klimaschutz nicht?

Zwischen 1990 und 2000 ging der energiebedingte Kohlendioxid-Ausstoß in Deutschland um fast 20 Prozent zurück. Seit der Einführung der Energiewende stagnieren die Emissionen. Durch Sonnen- und Windenergie konnte noch nicht ein Gramm Kohlendioxid eingespart werden, behauptet der Astrophysikeer Peter Heller.

Auch das Elektroauto bringt nicht den erhofften Umschwung. Im Gegenteil, wenn der Strom aus Braunkohlekraftwerken stammt. Hinzu kommt die negative Auswirkung auf Stromnetze, wenn nur 20 Prozent der Elektroautos Schnelllader benutzen; dann steige die Netzlast auf das Doppelte. Und so wundert nicht, dass die Klmapolitik der Bundesregierung vom Weltklimarat schlechte Noten erhält.
 

06.06.2017

Aktionstag zur Landwirtschaft in Werlte

VEL - Zwei große Schlepper und zwei kleine Kälber begeisterten sowohl Kinder als Lehrer. Insgesamt 250 Kinder der zukünftigen dritten und vierten Klassen kletterten mit Begeisterung auf die ungewohnt großen Maschinen und drängten sich um die kleinen schwarz- und braunweißen Tiere. Egal ob Junge oder Mädchen, alle liebten sowohl die Technik als auch die Tiere.
 

06.06.2017

Fotowettbewerb „Wo kommt mein Essen her?“: Das ist der Sieger des Publikumspreises

"Milch direkt vom Erzeuger" - Sieger des Publikumspreises beim Fotowettbewerb der 5. Bayerischen Ernährungstage, Copyright: Ursula Menhofer Im Rahmen der 5. Bayerischen Ernährungstage rief das Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn) Verbraucher zu einem Fotowettbewerb zum Thema Wo kommt mein Essen her? auf. Nun steht der Sieger des Publikumspreises fest: Unter 483 Einsendungen bekam das Foto von Ursula Menhofer und ihrer Klasse mit 12.409 Votings die meisten Stimmen. Unter dem Titel Milch direkt vom Erzeuger hat sich die Klasse mit der Milcherzeugung beschäftigt. Zusätzlich zum Publikumspreis werden weitere Bilder von einer Expertenjury gekürt. Der Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Helmut Brunner, prämiert die Gewinner des Jurypreises am 22. Juni auf dem Fachsymposium Wo kommt mein Essen her – Transparenz vom Feld bis auf den Teller. Alle Siegerfotos sind vom 29. Juni bis 22. Oktober 2017 im Museum Mensch & Natur in München zu sehen.
 

06.06.2017

Landtechnik-Hersteller KRONE neu im FORUM

Forum Moderne Landwirtschaft Forum - Die Maschinenfabrik Bernard Krone GmbH & Co. KG (KRONE) ist neues Mitglied im Forum Moderne Landwirtschaft (FORUM). Das Familienunternehmen mit Sitz im niedersächsischen Spelle stellt innovative Landtechnik her und exportiert heute in über 50 Länder.

KRONE unterstützt jetzt die kommunikativen Aktivitäten des FORUM, allen voran den ErlebnisBauernhof – eine verbrauchernahe, interaktive Schau über die moderne Landwirtschaft – sowie das digitale Magazin moderne-landwirtschaft.de plus diverse erfolgreiche Social-Media-Kanäle.

 

02.06.2017

Fleischsommeliers sollen Lust auf Frischgebratenes beleben

Das Bildungszentrum des bayerischen Fleischerhandwerks in Augsburg ist bisher die einzige Adresse, in der sich die Metzgereister zum Sommelier weiterbilden können. Warum eigentlich? Um die neusten Trends, die gerade aus den USA rüberschwappen, an Kunden weitergeben zu können, braucht es Fachleute, die steigende Nachfragen nach qualitativ hochwertigen Produkten beantworten können.
Hier sollten Fleischunternehmen stärker investieren.
 

02.06.2017

EFSA-Gutachten zum Schlachten trächtiger Tiere

Das Gremium für Tiergesundheit und Tierschutz (AHAW) der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat sich in seinem neuesten wissenschaftliches Gutachten mit der Schlachtung tragender Tiere beschäftigt. Die Experten kamen zu dem Ergebnis, dass Föten verschiedener Nutztierarten (Milchkühe, Fleischrinder, Schweine, Pferde, Schafe und Ziegen) in den ersten zwei Dritteln der Tragezeit keine Schmerzen empfinden, weil die dafür erforderlichen physischen und neurologischen Strukturen noch nicht vorhanden sind. Im Hinblick auf den vielfach als besonders kritisch angesehenen Zeitraum des letzten Drittels der Trächtigkeit halten es die Wissenschaftler aufgrund einer Reihe von Schmerz hemmenden Mechanismen im Körper des Fötus ebenfalls für unwahrscheinlich, dass die Föten Schmerzen empfinden.

Dennoch werden eine Reihe praktischer Maßnahmen vorgeschlagen, um die Schlachtung tragender Tiere zu verringern. In Deutschland hat der Bundestag heute einem Gesetzesentwurf zugestimmt, wonach trächtige Tiere künftig nicht mehr geschlachtet werden dürfen.
 

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