Aktuelles

08.04.2008

ZDS-Fachtagung: Strategien zum Erfolg unter Kostendruck

Viele Betriebe, die in den letzten Jahren eine Bestandsaufstockung vorgenommen und sich auf die Sauenhaltung spezialisiert haben, sind durch die Entwicklung der Futterpreise in die Kostenfalle geraten. Sie müssen jetzt alle Möglichkeiten nutzen, um die Stückkosten zu reduzieren. Auf den Schweinezyklus und eine Verknappung des Ferkelangebotes zu warten, dürfte dem Kreditgeber nicht genügen. Mit einer Fachtagung am 20. Mai 2008 in Celle will der Zentralverband der Deutschen Schweineproduktion beispielhaft auzeigenwerden, wo - speziell in der Sauenhaltung - Möglichkeiten der einzelbetrieblichen Kostensenkung und Leistungssteigerung bestehen. Das gilt sowohl für die Optimierung der baulichen Gegebenheiten, als auch für hygienische Maßnahmen zur Ausschöpfung des genetischen Leistungspotenzials. Darüber hinaus sollen am Beispiel von zwei Top-Betrieben Hinweise gegeben werden, welche Handlungsmöglichkeiten sich einem Betriebsleiter konkret in der Praxis eröffnen und mit welchen individuellen Strategien sich der betriebliche Erfolg verbessern bzw. sichern lässt. Ziel der Fachtagung ist es, neue Impulse für unternehmerische Entscheidungen zu geben, sowohl dem einzelnen Schweinehalter, als auch den in der Schweinehaltung tätigen Organisationen und Unternehmen.
 

07.03.2008

Welche Rolle spielen Wurst und Fleisch für Krebs?

Anfang November 2007 erschien der zweite Report zur Krebsprävention durch Ernährung, der vom Weltfonds für Krebsforschung, World Cancer Research Fund (WCRF) und dem amerikanischen Krebsforschungsinstitut, American Institute for Cancer Research (AICR), erarbeitet wurde. Das wichtigste Ergebnis: zu viel Körperfett verursacht Krebs.
Auch der Verzehr von rotem Fleisch und Fleischerzeugnissen nennt der Report als "überzeugende Krebsursachen, wenn mehr als 500 g pro Woche überschritten werden.
Die zitierten Datenquellen werden von anderen Autoren durchweg zurückhaltender interpretiert, hat die Ernährungswissenschaftlerin Dipl. oec. troph. Ulrike Gonder herausgefunden.
 

25.02.2008

DLG-Ratgeber "Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Landwirte"

Dlgpresse Das neue, 112-seitige DLG-Praxishandbuch Gewusst wie - Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für erfolgreiche Landwirte nennt nicht nur sinnvolle Gründe, sondern erklärt im ersten Teil kompakt und praxisnah den Werkzeugkasten für erfolgreiche PR-Arbeit, von der Visitenkarte über Werbeschilder und Handzettel bis zur Pressearbeit und den Internetauftritt. Im Hauptteil des Buches werden Anregungen für die tägliche Praxis für die verschiedenen Betriebssparten vom Ackerbau- und Biobetrieb, der Viehzucht über die Biogas- und Windkraftanlage bis zum Hofladen, Hofcafé und Ferien-auf-dem-Bauernhof-Anbieter gegeben. Das Buch kann zum Preis von 19,90 € beim DLG-Verlag, Eschborner Landstr. 122, 60489 Frankfurt a.M., Tel.: 069/24788-451, E-Mail oder im DLG-Buchshop bestellt werden.
 

14.02.2008

Tiergesundheit zum Anschauen

Firma VetM GmbH & Co. KG

Schon seit Mitte letzten Jahres informiert das neue Internetportal für Tierhalter Marktplatz Tiergesundheit aktuell über aktuelle Tipps und Trends rund um die Tiergesundheit bei Rind, Schwein, Pferd und Kleintier. Zentraler Schwerpunkt des Portals ist die Rubrik Marktplatz TV, für die das Marktplatz-Team laufend neue Videos rund ums Tier produziert. Ob es der bpt-Kongress in Bremen ist oder ein Besuch beim Pferdeosteopathen, ob ein Milchviehhalter Praxistipps weitergibt oder Tierärzte über Hundekrankheiten sprechen – der Marktplatz ist mit der Kamera dabei! Momentan gibt Dr. Josef Schulte-Wülwer, der Sprecher des Schweinegesundheitsdienstes Niedersachsen, im Video Auskunft zu folgenden aktuellen Themen:

Diese und viele weitere Videos rund um die Uhr bietet das Marktplatz TV. Neugierig geworden? Oder selber ein spannendes Thema für ein Video haben? Dann einfach schnell vorbeischauen: www.tiergesundheit-aktuell.de/index.php oder melden bei: Firma VetM GmbH & Co. KG in Papenburg, Bernd Cordes, Telefon 04961-98288-17, E-Mail info@vetm.

 

23.01.2008

Fleischhunger bedroht Wildtiere

Weil die Flüchtlinge im größten Auffanglager Afrikas zu wenig Fleisch erhalten, hat der Handel mit illegal getöteten Wildtieren so stark angezogen, das ganze Populationen bedroht sind, darunter auch gefährdete Arten wie Schimpansen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie von TRAFFIC, dem gemeinsamen Artenschutzprogramm des WWF und der Weltnaturschutzunion IUCN. >>>
 

22.01.2008

Rolle des ökologischen Landbaus beim Klimawandel umstritten

Derzeit sind eindeutig Änderungen und Verschiebungen im Weltklima zu beobachten. Die Landwirtschaft ist gleichermaßen Betroffener, Mitverursacher wie auch der Wirtschaftsektor, der CO2 in größeren Mengen festlegen und damit zum Klimaschutz beitragen kann. In dieser Einschätzung waren sich Friedhelm Decker, Präsident des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes, Ulrike Höfken MdB, Vorsitzende des Ernährungsausschusses im Deutschen Bundestag, und Peter Bleser, der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft der CDU/ CSU-Fraktion, bei einer Podiumsdiskussion auf dem ErlebnisBauernhof der Internationalen Grünen Woche in Berlin einig.
Einigkeit bestand auch in der Frage, dass die Landwirtschaft noch weitere Anstrengungen unternehmen muss, effizienter mit den natürlichen Ressourcen umzugehen und so den Anteil von derzeit 11 % an den gesamten Emissionen klimawirksamer Gase in Deutschland weiter zu reduzieren.
Bei den Teilnehmern der Diskussionsrunde war allerdings die Rolle des ökologischen Landbaus durchaus umstritten. Ulrike Höfken wies auf die Möglichkeiten zum Klimaschutz hin, die nach ihrer Einschätzung mit dieser extensiveren Wirtschaftsweise einhergehen. Demgegenüber sprachen sich Peter Bleser und Friedhelm Decker eindeutig für intensivere und damit effizientere Systeme aus. Lege man z.B. die Methanemissionen einer Milchkuh auf die von ihr erzeugte Milchmenge um, dann lasse sich der Klimaschutz mit steigender Milchleistung verbessern. So weise eine Milchkuh mit 5 000 Litern Jahresleistung eine Methanemission von 40 g/l auf, eine Kuh mit 10 000 Litern pro Jahr dagegen nur eine Emission von 15 g Methan pro Liter, so Bleser und Decker.
 

11.12.2007

Düngung beinflusst Biodiversität

Unterstützt von Wissenschaftler/innen der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft (BBA) haben Wissenschaftler/innen des Institutes für Pflanzen­ernährung und Bodenkunde der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) zwei Jahre lang in unterschiedlich mit Stickstoff und Schwefel gedüngten Rapsfeldern Insekten gefangen und klassifiziert.
Dabei zeigte sich, dass höher mit Stickstoff gedüngte Bestände insgesamt mehr von Insekten besucht werden. Anders bei Schwefel-Düngung: Generalisten unter den Insekten wurden abgeschreckt, während Raps-Spezialisten, wie z. B. Glanzkäfer, Rüssler und Kohlläuse (Meli­gethes spec., Ceuthorrhynchus spec., Brevicoryne spec.) vom intensiveren Geruch und höhe­ren Gehalt an schwefelhaltigen Verbindungen angelockt wurden. Synchron mit der Zu- und Abnahme bestimmter Insekten entwickelten sich auch die Populationen an Räubern, wie Schwebfliegen und Spinnen.
Die Ergebnisse der Forschungsarbeit zeigen sehr eindrücklich, dass Düngung nicht nur Wir­kung auf Wachstum und Qualität von Kulturpflanzen hat, sondern auch andere Mitglieder der Lebensgemeinschaft Acker beeinflusst. >>>
 

26.11.2007

Diät-Geheimis: eine Kohlenhydrat-, zwei Eiweiß-Mahlzeiten pro Tag

Facharzt und Bestsellerautor Dr. Detlef Pape (53) aus Essen erfand die Diät Schlank im Schlaf. Das Diät-Geheimnis von Pape: Essen Sie nur einmal am Tag Kohlenhydrate – am besten morgens. Sonst zwei Eiweiß-Mahlzeiten. Das Eiweiß feuert den Stoffwechsel massiv an und der verbrennt dann umso mehr Fett, wird der Mediziner von ATTILA ALBERT am 26.11.07 in Bild.de zitiert (Bis Weihnachten 8 Kilo weg!)
 

21.11.2007

Informationen aus der Schweineszene: tagesaktuell

Der Zentralverband der Deutschen Schweineproduktion e.V. bietet interessierten Organisationen die Möglichkeit einer kostenlosen Einbindung seiner Pressemeldungen in die eigenen Homepages an. Auf diesem Wege spart man sich eigene journalistische Recherchen, bleibt stets auf dem neuesten Stand und lockt Interessenten an.

Beispiele zur Einbindung der ZDS-Newsfeeds finden sich u.a. auf den Seiten von
Hilfestellungen finden sich u.a. auf dieser Seite bzw. im Internet. I.d.R. verfügen professionelle Content-Managementsysteme über Module zur Einbindung des ZDS-RSS-Links http://www.zds-bonn.de/rss.php/aktuelles.xml, so daß auf Programmierarbeiten verzichtet werden kann.
 

16.11.2007

Soja: Alternative zur Milch?

Viele Eltern geben ihren Kindern aus Angst vor einer Milchallergie Sojamilch zu trinken. Doch nun gab das Bundesinstitut für Risikobewertung eine Warnung heraus. Bei der Verwendung von Sojaprodukten kommt es immer wieder zu Kreuzallergien mit Milch. Daneben können Sojaallergien auch zu einer Allergie gegen Birkenpollen führen, informiert der Ernährungswissenschaftler Udo Pollmer im Deutschlandradio. >>>
Beitrag anhören: Mahlzeit: Soja: Alternative zur Milch?
Gesalzen und gepfeffert sind die Nahrungsketten, die der Ernährungsexperte und Lebensmittelchemiker Udo Pollmer jeden Samstag locker sprengt und wieder zusammensetzt. Das schafft er in gut fünf Minuten, wobei durchaus Störungen beim Essen zu erwarten sind, Essstörungen aber nicht. Die Radiobeiträge in der Sendung Mahlzeit gibt's übrigens auch als mp3-Dateien zum Download.
 

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