Aktuelles

13.04.2010

Pakistan: neue BT-Baumwolle begeistert

In der Region Faisalabad steigt wieder der BAumwollanbau. Grund ist die genetisch veränderte Baumwollsorte FH-113, die neben hohem Ertrag auch weniger Wasser benötigen soll. >>>
 

12.04.2010

Umfrage: Fleisch muss sein!

Die Deutschen stehen auf Fleisch! Ein Speiseplan nur mit vegetarischer Kost wäre für viele undenkbar. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag der Apotheken Umschau herausgefunden. Vier von zehn der Befragten (41,5 %) gaben dort tatsächlich an, bei ihnen müsse mindestens einmal am Tag Fleisch oder Wurst auf den Tisch. Besonders versessen auf Steaks, Schweinebraten, Geschnetzeltes, Salami und Bierschinken sind dabei die Männer. Von ihnen sagt mehr als jeder Zweite (53,9 %), ein Tag ohne Fleisch komme bei ihnen nicht in Frage. Bei den Frauen können immerhin drei von zehn (29,9 %) nicht ohne eine tägliche Fleischportion auskommen. Mehr zum Thema Ernährung finden Sie unter www.apotheken-umschau.de/ernaehrung . Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins Apotheken Umschau, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.942 Personen ab  14 Jahren, darunter 1000 Frauen und 942 Männer.

 

31.03.2010

Lohn der Umstellung – Biobauern verdienen mehr?

In den vergangenen 15 Jahren hat sich die ökologisch bewirtschaftete Fläche in Europa mehr als verzehnfacht. Ob auch in Zukunft immer mehr Betriebe auf ökologischen Landbau umstellen, hängt vor allem von der Rentabilität der Neuausrichtung ab. Vor dem Hintergrund neuer Rahmenbedingungen untersuchen Wissenschaftler des Johann Heinrich von Thünen-Instituts derzeit die Auswirkungen agrarpolitischer Veränderungen auf das Einkommen und vergleichen dabei unter anderem die Einkommen von ökologisch und konventionell wirtschaftenden Landwirten. Erste Ergebnisse sehen den Ökolandbau deutlich im Vorteil.
Untersuchungen der Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft kommen für das Wirtschaftsjahr 2006/2007 dagegen zu dem Ergebnis, dass Ökobetriebe in Ostdeutschland nur Dank staatlicher Unterstützung über die Runden kamen.
Aktuelle Auswertungen können bei Martin Herold, Telefon: 03641 / 683 - 454, e-mail: m.herold@jena.tll.de, erbeten werden.
 

30.03.2010

Streit um C02-Bilanzen

Die FAO wird ihren Bericht aus dem Jahr 2006 zum vermeintlichen Zusammenhang von Klimawandel und Fleischproduktion wohl überarbeiten müssen. Dem Bericht zufolge soll die Fleischproduktion global betrachtet rd. 18 Prozent der Treibhausgasemissionen verursachen. Aktuelle Studien aus Amerika gehen aber nur von 2 Prozent aus und kritisieren den Bericht als tendentiös.

Siehe auch:
 

29.03.2010

Rehabilitierung tierischer Fette

Wird eine Aussage nur häufig genug wiederholt, glaubt man sie irgendwann vielleicht. Wahr muss sie deswegen noch lange nicht sein. Denn die Experten sind sich in der Fett-Frage nicht so einig, wie es scheinen mag, fasst die Journalistin Sonja Popovic einen Streit über den gesundheitlichen Einfluss tierischer Nahrungsfette zusammen. Anlass für die neu angefachte Diskussion seien drei unabhängige Studien, die keinen Zusammenhang zwischen dem Verzehr gesättigter Fettsäuren und dem Risiko für koronare Herzerkrankungen fanden. ²Auch fehlte jeglicher Beleg dafür, dass eine fettarme Ernährung das Leben verlängert. Als schädlich eingestuft werden lediglich die so genannten Transfette, die unter anderem beim Frittieren und der Teilhärtung pflanzlicher Fette entstehen und zum Beispiel in Pommes und industriell gefertigtem Gebäck stecken."
Quelle: Gesunde Ernährung: Das Comeback des Fett, erschienen in http://www.stern.de am 22. März 2010, 20:26 Uh.
 

25.03.2010

Fleischverzehr ohne große Auswirkungen auf Klimawandel

Der Verzicht auf den Verzehr tierischer Produkte hat keinen großen Einfluss bei der Bekämpfung gegen die globale Erderwärmung. Zu diesem Ergebnis kommt der Bericht der 239. nationalen Tagung der Amerikanischen Gesellschaft für Chemie. Mitloehner, Klimaexperte an der University of California-Davis, warnte sogar vor wissenschaftlich ungerechtfertigten Anschuldigungen. Eine Reduktion der Milch und Fleischerzeugung könnte einen Hungeranstieg in armen Ländern zur Folge haben. Die Hauptaufgabe sei daher nicht weniger, sondern eine intelligentere Landwirtschaft. Hier seien die Industrieländer besonders gefordert.
Die industrialisierte Welt sollte sich auf die Steigerung einer effizienten Fleischproduktion in den Entwicklungsländern konzentrieren, um einer wachsenden Bevölkerung nahrhafte und hochwertige Eiweißnahrungsmittel zur Verfügung stellen zu können. Quelle: Science Daily

Siehe auch: Fleischkonsum: global denken, global handeln
 

24.03.2010

Tryptophan gegen Aggression

Seit 2005 ist es offiziell: wenn sich Schweine "beknabbern" ist das keine Frage der Haltungsform und auch keine Frage der Gruppen- oder Betriebsgröße. Schweizer Wissenschaftler entdeckten diese Verhaltensauffälligkeit bei Schweinen in Freiland- wie auch in Intensivtierhaltung. Erst jüngst wurden diese Ergebnisse durch Befragung niederländischer Schweinehalter bestätigt. Und immer wieder wird die Fütterung als ursächlich ins Gespräch gebracht. Aus der Praxis ist bekannt, dass sich durch betriebsindividuelle Rationsänderungen mit Zulagen von Natrium oder Magnesium kurzfristige Erfolge einstellen können. Auch der Zusatz der Aminosäure Tryptophan wird immer wieder diskutiert. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass Schweine mit dem Verbot der "Tiermehlfütterung" kaum noch artgerecht ernährt werden können. Die Allesfresser wurden auf eine vornehmlich vegetarische Ernährung umgestellt.
Neuere Untersuchungen aus den USA stützen jetzt die Tryptophanhypothese.
 

19.03.2010

„Risiko“ oder „Gefahr“? Experten trennen nicht einheitlich

Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) Macht es einen Unterschied, ob von einem Stoff ein Risiko oder eine Gefahr ausgeht? Für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die Risiken im Bereich des gesundheitlichen Verbraucherschutzes bewerten, ist diese Unterscheidung von großer Bedeutung, für gesellschaftliche Akteure, die diese Bewertungen nutzen, spielt sie hingegen keine Rolle. Dies ist eines der Ergebnisse zweier Studien des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). Im Rahmen des Projektes Evaluierung der Kommunikation über die Unterschiede zwischen ‚risk’ und ‚hazard’ wurde die bisherige Risikokommunikation des BfR daraufhin untersucht, wie Experten und Laien mit diesen beiden Begriffen in der Praxis umgehen. Für das Projekt Kommunikation von Risiko und Gefährdungspotential wurden Experten aus Wirtschaft, Umwelt- und Verbraucherverbänden sowie Behörden befragt, wie sie die Begriffe verwenden. Die Ergebnisse beider Studien liegen nun vor. Die Studienergebnisse liefern uns wichtige Erkenntnisse für die Risikokommunikation, sagt Professor Dr. Dr. Andreas Hensel, Präsident des BfR. Sie muss sich auch sprachlich noch stärker an ihren Zielgruppen ausrichten.>>>
 

10.03.2010

Warum sind Bauernkinder so gesund?

Kinder, die auf Bauernhöfen aufwachsen, haben fünfmal seltener Asthma und Heuschnupfen als Stadtkinder. Das ist bekannt. Unbekannt ist, warum das so ist.
Die Kinderärztin Erika von Mutius, Professorin an der Ludwig-Maximilians-Universität Münche, hat nur Forschungsgelder des Europäischen Forschungsrat (ERC) erhalten, um diejenigen Substanzen zu finden, die Bauernhofkinder vor allergischen Krankheiten schützen. Mit dem HERA-Projekt (Host-environment interactions in the protection from asthma and allergies) will die Forscherin ihrem Traum näher kommen, eines Tages Asthma und Heuschnupfen zu verstehen und damit verhindern zu können. Dass Bauernkinder vor der bislang unheilbaren Krankheit geschützt sind, konnten die Allergieforscher eindeutig auf den Konsum von Rohmilch und einen häufigen Aufenthalt im Stall zurückführen. Quelle: Biotechnologie.de
 

08.03.2010

Fleischkonsum: global denken, global handeln

Die Fleischproduktion der Welt hat sich mit der steigenden Nachfrage seit 1980 mehr als verdoppelt. Mit steigendem Wohlstand v.a. in früheren Entwicklungsländern. Der Fleischverzehr hat sich mittlerweile verschoben; nur noch ein Drittel des weltweiten Fleischkonsums wird in Industrieländern verzehrt.
Vor diesem Hintergrund wird gerne aus den Industrieländern davor gewarnt, dass ein Verzicht auf Fleischkonsum zur Verringerung des Hungers in der Welt beitragen könnte. Das das so einfach nicht ist, hat gerade die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) im Bericht The State of Food and Agriculture beschrieben. Die Zusammenhänge zwischen Fleischkonsum und Hunger in Entwicklungsländern sind vielfältiger und komplizierter, als viele Experten meinen. V.a. gibt es kein Verteilungs- sondern ein Armutsproblem.
 

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