Aktuelles

05.08.2008

"Online-Offensive" von ADR und ZDS

Intersolute CMS Passend zur bevorstehenden EuroTier (11. - 14.11.2008) wollen die beiden Tierartendachverbände, Arbeitsgemeinschaft Deutscher Rinderzüchter e.V. (ADR) und der Zentralverband der Deutschen Schweineproduktion e.V. (ZDS) die Präsenz ihrer Mitglieder und deren Mitgliedsbetriebe im Internet weiter steigern. Dafür wird eine Software, die von beiden Verbänden für die professionelle Pflege von Webseiten in Auftrag gegeben wurde, zu stark ermäßigtem Preis abgegeben. Im Gegenug kann der Nutzer aus verschiedenen Designvorgaben wählen. Im Internet wurde eine eigene Seite mit weiteren Informationen und einem Bestellvordruck bereitgestellt (www.intersolutecms.de/zdscmse.html).

Das Contentmanagementsystem, das für diese Aktion als CMS-E vermarktet wird, ist so konzipiert, dass der Webseiteninhaber Inhalte online wie mit einem Textverarbeitungsprogramm einpflegt; Programmierkenntnisse sind nicht erforderlich. Über die Funktionsweise informieren Demonstrationsfilme im Internet (http://www.intersolutecms.de).

Weitere Vorteile des CMS und einer wachsenden Nutzergemeinde sind:

  1. Austausch über eine Nutzer-Community: hilfe.intersolute.de/community
  2. Professionelle Softwarepflege: Updates erfolgen auf allen Homepages zeitgleich, weil alle Internetseiten auf leistungsstarken Rechnern im Rechenzentrum der Intersolute GmbH liegen.
  3. Internethilfe: hilfe.intersolute.de/objekte_komfortabler_verwalten.html und
  4. Hilfe auf dem kleinen Dienstweg. Ein Anruf bei einem Nutzer reicht i.d.R. um professionelle Tipps und Tricks zu erhalten.

Kontakt: Klemens Schulz; Zentralverband der Deutschen Schweineproduktion e.V.; Tel. +49 228 91447-42; eMail: sk@zds-bonn.de

 

31.07.2008

Ökologische Schweinehaltung kostendeckend nicht möglich!

Im Rahmen des Projektes Aufbau eines bundesweiten Berater-Praxisnetzwerkes zum Wissensaustausch und Methodenabgleich für die Bereiche Betriebsvergleich (BV) und Betriebszweigauswertung (BZA) (FKZ 03OE495) wurden länderübergreifend betriebswirtschaftliche Daten von Öko-Betrieben in verschiedenen Arbeitskreisen erhoben und in Form von Betriebszweigauswertungen (BZA) bzw. Betriebsvergleichen (BV) aufgearbeitet.
Nach Ansicht der Projektbeteiligten konnte die Praxis des ökologischen Landbaus in Deutschland im Rahmen des Forschungsvorhabens sowohl leistungsbezogen wie auch ökonomisch dargestellt werden. Es zeigte sich, dass nur geringe Anteile der Betriebe betriebswirtschaftlich zufriedenstellende Gewinne in den Auswertungsjahren erzielten. Neben nicht kostendeckenden Preisen lagen die Mängel auch in der Betriebsführung. Leistungsreserven sind in allen Betrieben zu finden. Insbesondere das Betriebsmanagement kann noch wesentlich verbessert werden.
 

31.07.2008

Eignung unterschiedlicher Genotypen für die Öko-Schweinemast

oekolandbau.de - In der Schweinmast werden auch auf ökologischen Betrieben in der Regel Kreuzungstiere der allgemein üblichen Rassen eingesetzt. In einem Forschungsvorhaben wurden bei einheimischen Sattel- und Landschweinen sowie bei modernen Hybriden Leistungsparameter und Genotyp-Umwelt-Interaktionen hinsichtlich Wachstum, Entwicklung, Mast- und Schlachtleistung sowie Produktqualität untersucht, um daraus Empfehlungen für ökologisch orientierte Zuchtprogramme abzuleiten.
Insgesamt schnitten die unter konventionellen Haltungs- und Fütterungsbedingungen leistungsstärksten modernen Genetiken auch unter Öko-Bedingungen am besten ab. Die Forschenden zogen daraus den Schluss, dass bei vergleichbaren Vermarktungszielen die ökologische Schweinefleischerzeugung keine speziellen Zuchtprogramme benötigt.
 

30.07.2008

Blut: wertvoller Rohstoff für die Tierernährung

Blut und Blutprodukte sind wertvolle, eisen- und proteinreiche Lebensmittel. Jedes Jahr fallen allein in Deutschlandüber hundert Millionen Liter dieses Rohstoffes in den Schlachtbetrieben an, die dort meist aufwändig entsorgt werden. Aus ethischer Sicht und mit Blick auf die immer knapper werdenden Rohstoffe für eine wachsende Weltbevölkerung sollten neue technologische Verarbeitungs- und Behandlungsstrategien erarbeitet werden, um dieses hochwertige Lebensmittel verstärkt in der menschlichen Ernährung nutzen zu können, meinen Prof. Dr. Bernhard Nowak, Freifrau Dr. Theda von Müffling und Prof. Dr. Günter Klein aus dem Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit.
Das Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover  (TiHo) wird gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Lebensmitteltechnik (DIL) sowie kleineren und mittleren Unternehmen der Fleischwirtschaft die Nutzung neuer Möglichkeiten zur Verarbeitung von Schlachtnebenprodukten, insbesondere von Schlachttierblut, erforschen. Das Projekt hat eine Laufzeit von zwei Jahren und wird von der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF) und dem Forschungskreis der Ernährungsindustrie (FEI) mit 380.000 Euro gefördert.
 

25.06.2008

Mit kleinen Gruppen und mehr Platz zu besseren Leistungen

Aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen belegen die Richtigkeit der in der deutschen Tierschutznutztierhaltungs-Verordnung festgeschriebenen Stallfläche für Mastschweine. Im Journal of Animal Science (86, 982-991, 2008) werden die Ergebnisse einer Untersuchung zum Einfluss verschiedener Gruppengrößen und unterschiedlichem Platzangebot auf Leistungs- und Gesundheitsparameter vorgestellt. Insgesamt wurden 2304 Mastschweine in 32 Versuchseinheiten in vier verschiedenen Versuchsvarianten gehalten. Dabei variierte die Gruppengröße von 18 bis 108 Tieren. Das Platzangebot schwankte zwischen 0,52 bis 0,75 qm / Tier.
Die Wissenschaftler folgerten aus den Ergebnissen:
  • Die Haltung von Mastschweinen in Großgruppen wirkt sich nur zu Beginn der Mastzeit negativ auf die Mastleistung aus.
  • Enge Platzverhältnisse haben unabhängig von der Gruppengröße einen negativen Effekt auf die Leistung der Tiere, der zum Ende der Mast am stärksten war.
  • Es gibt keine Hinweise darauf, dass sich Mastschweine in großen Gruppen besser an enge Platzverhältnisse anpassen als in kleinen Gruppen.
 

19.06.2008

Selen - Schutzfaktor in Fleisch & Eiern

Es ist nur in Spuren notwendig, doch als Schutzfaktor gegen Zellschäden unverzichtbar: Selen kommt als Bestandteil antioxidativer Enzyme eine Schlüsselrolle im Abbau von schädigenden Radikalen, etwa Umweltgiften, zu. Darüber hinaus fördert Selen den Aufbau von Schilddrüsenhormonen und stärkt die Immunabwehr. Nach aktuellem Wissensstand scheint eine Zufuhr von 30 bis 70 Mikrogramm pro Tag für Jugendliche und Erwachsene ausreichend. Zu den selenreichen Lebensmitteln zählen Fleisch, Eier und Fisch, aber auch Innereien. Appetit auf Hähnchenleber? Mit einer Hundert-Gramm-Portion ist der Tagesbedarf an Selen bereits gedeckt. Auch Spargel und Linsen sind gute Selenlieferanten. Bei Getreide befindet sich das Spurenelement vor allem in den Randschichten, deshalb lohnt es, bei Brot und Teigwaren auf das volle Korn zu setzen.
Risikogruppen für eine unzureichende Versorgung sind Diabetiker, strenge Vegetarier, die ausschließlich pflanzliche Lebensmittel zu sich nehmen oder Menschen, die sich kalorien- oder eiweißarm ernähren. Gut zu wissen: Selenpräparate immer nur unter ärztlicher Kontrolle einnehmen, denn auch zum Ausgleich einer Unterversorgung ist Selen nur in Spuren notwendig!
Siehe auch ZDS-Meldung vom 27.10.2007 Selenmangel vorbeugen - mit SelenPork
Schweinefleischrezepte
 

13.06.2008

Marktlage für Bioschweine

Am 4. Juni trafen sich rd. 20 Mitglieder des Aktionsbündnisses Bio-Schweinehalter Deutschland in Hamm zu einem Meinungsaustausch, um sich u.a. einen Überblick über das derzeitige Marktgeschehen zu machen. Nachdem mehrere Jahre Öko-Ferkel knapp waren, gibt es seit 2007 ein Überangebot, heißt es in der LZ Rheinland, 24/2008. Einer Jahreserzeugung von 220.000 Öko-Ferkeln steht nur ein Mastbedarf von 200.000 Öko-Mastschweinen gegenüber. Und diese Situation könnte sich verschärfen, wenn konventionelle Ferkelerzeuger kurzfristig umstellen. Dies ist rel. schnell möglich, wenn die Säugezeit verlängert und das Futter umgestellt wird. Henning Niemann vom Öko-Kompetenzzentrum Niedersachsen nannte noch einen anderen Grund, warum der Bioboom bei den Bioschweinehaltern nicht ankommt: die gestiegenen Futterpreise. Derzeit müsse über 50 € / dt gezahlt werden. Ein Erlös von 3 Euro / kg Schlachtgewicht reiche dafür nicht mehr aus. Einig waren sich die Betriebe darin, dass dem momentanen Überangebot entgegengewirkt werden müsse. Dazu sei es erforderlich, sich stärker zu vernetzen, um gegenüber Verarbeitern und Futtermittelherstellern geschlossen auftreten zu können.
 

21.05.2008

Strategien zum Erfolg unter Kostendruck

vl: Georg Muth-Köhne, Helmut Ehlen (ZDS-Vorsitzender), Anita Hoofs, Peter Grundler, Peter Spandau Die deutschen Schweinehalter sind es gewöhnt, mit den Höhen und Tiefen des freien Marktes zu leben. Sie haben in den letzten Jahrzehnten einen drastischen Strukturwandel erfahren, der sich weiter fortsetzt. Trotz ungünstiger politischer Rahmenbedingungen investierten sie umfangreich in die Modernisierung und in den Ausbau der Schweinehaltung.

Viele Betriebe, die in den letzten Jahren eine Bestandsaufstockung vorgenommen und sich auf die Sauenhaltung spezialisiert haben, sind durch die Entwicklung der Futterpreise in die Kostenfalle geraten. Sie müssen jetzt alle Möglichkeiten nutzen, um die Stückkosten zu reduzieren. Auf den Schweinezyklus und eine Verknappung des Ferkelangebotes zu warten, dürfte dem Kreditgeber nicht genügen.

Mit einer Fachtagung am 20. Mai in Celle hat der Zentralverband der Deutschen Schweineproduktion aufgezeigt, wo - speziell in der Sauenhaltung - Möglichkeiten der einzelbetrieblichen Kostensenkung und Leistungssteigerung bestehen - Dank herausragender Referenten.

 

14.05.2008

Amerikanische Schweineproduzenten informieren bei YouTube

animal-healt-online ©aho - Um noch näher am Kunden zu sein und ihm aktuelle Informationen zur Schweineproduktion und - haltung zu bieten, veröffentlichen jetzt amerikanische Schweineproduzenten auf dem bekannten Videoportal YouTube regelmäßig kurze Filme. Ziel ist es auch, bei negativer Berichterstattung, rasch reagieren und objektive Informationen liefern zu können. Hier sei das Videoportal YouTube das geeignete Medium, da es von Millionen von Besuchern täglich genutzt würde, so die Schweineproduzenten vom National Pork Board.>>>
 

22.04.2008

Nahrungsmittelhersteller stehen auf Käfigeier

©aho - Viele Hühnerhalter in Ostwestfalen-Lippe verlieren Großkunden aus der Lebensmittelindustrie. Das berichtet jetzt das Regionalstudio Bielefeld des WDR. Nach Ansicht des Landwirtschaftsverbands ist das eine Folge des Käfigverbots für Legehennen in Deutschland. Bis zum Jahresende müssten Käfige durch Volieren, Boden- oder Freilandhaltung ersetzt werden. Die Nahrungsmittelhersteller würden künftig Eier aus Osteuropa beziehen. Eier aus Legebatterien enthalten angeblich weniger Salmonellen, berichtet der Sender. >>>
 

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