Aktuelles

04.11.2009

Schweinefleischverzehr und Sport gut für Diabetes II-Erkrankte

Kaum zu glauben, aber angeblich wissenschaftlich belegt: der regelmäßige Verzehr mageren Schweinefleisches soll in Kombination mit regelmäßigem Sport Diabetes II-Erkrankten helfen, schnell und gesund abzunehmen. Die Ergebnisse wurden in einem australischen Papier mit dem Titel The role of Australian pork in improving thiamine status, heart disease risk factors and glucose control in people with type 2 diabetes veröffentlicht und werden anscheinend sogar von der australischen Diabetesvereinigung positiv bewertet. Der Effekt könnte mit dem hohen Gehalt des Schweinefleisches an Vitamin B12, B6, Thiamin, Niacin sowie den Mineralien Zink, Selen, Eisen und Magnesium zusammenhängen.
 

04.11.2009

GFS: Brunst- und Abferkelkalender 2010 erhältlich

GFS Brunst-/Abferkelkalender

Die GFS bietet aktuell ihren neuen Brunst- und Abferkelkalender 2010 an.Besonders hilfreich ist der Brunstkalender im Jungsaueneingliederungsbereich. Die Wochen sind im 3-Wochenrhytmus farblich unterschiedlich unterlegt. Das dient zur besseren Orientierung z.B. für das Aufsprühen von Farbspray bei der Rauscheerkennung. Jede Woche hat eine fest zugeordnete Farbe und erleichtert so das Arbeiten im Sauenstall. Der Brunst- und Abferkelkalender ist kostenlos bei der GFS unter der Rufnummer 0 25 93 – 91 3 – 0 erhältlich.

 

03.11.2009

Sicherung der Welternährung erfordert Umdenken

Derzeit hungern rund eine Milliarde Menschen weltweit, und das mit steigender Tendenz. Das Ziel der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), die Zahl der Hungernden bis zum Jahr 2015 von vormals 800 Millionen auf 400 Millionen Menschen zu halbieren, ist nun noch schwerer zu erreichen. Und die Weltbevölkerung wächst weiter; in nur 40 Jahren werden nach Schätzungen der FAO rund 9,1 Milliarden Menschen auf der Erde leben, d.h. 2,3 Milliarden mehr als heute. Gleichzeitig gehen weltweit jedes Jahr 5-7 Millionen Hektar Ackerboden verloren.
Das Hungerproblem kann ohne angewandte Agrarforschung und ohne den Einsatz moderner Technologien nicht gelöst werden. Gerade die Länder der Dritten Welt sind auf die Solidarität und Unterstützung der Industrienationen angewiesen, um nachhaltige, an die örtlichen Gegebenheiten angepasste Produktionsstrategien entwickeln und umsetzen zu können.
Unter dem Motto Sicherung der Welternährung erfordert Umdenken bietet die Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft (FNL) in ihrer Reihe Greenfacts auf ihrer Internetseite viele wichtige, leicht verständliche Zahlen und Fakten zur Bedeutung effizienter Nutzung landwirtschaftlicher Ressourcen in Entwicklungsländern und Industrienationen. >>>
 

22.10.2009

Futterkosten senken durch Einsatz von Enzymen

Schwerverdauliche Futtermittel haben in der Schweinefütterung eigentlich nichts verloren. Seit dem Zusatz der Enzyme Phytase und Xylanase können aber auch Schweine schwerverfügbares Pflanzenphosphor und Nicht-Stärke-Polysaccharidebesser verwerten. Damit wird nicht nur die Umwelt entlastet, sondern auch das Portemonnaie. Zumindest zeigen das aktuelle Untersuchungen der Universitäten von Illinois und Kentucky, USA. Der gemeinsame Einsatz von Phyzyme® XP und Porzyme® 9302 in Getreiderationen mit einem Anteil von rd. 20 Prozent Trester führte zu einer besseren Futterverwertung (+ 5,6 %) und Dünndarm-Verdaulichkeit der Aminosäuren (4-8 %). Die Phosphorverdaulichkeit gar stieg von 22 auf 51 %. Angesichts der knappen Phosphorvorkommen eine Sensation. Die Futterkosten sanken um rd. 5 US-Dollar je Tonne. >>>
 

09.10.2009

Vitamin B1 schützt Diabetiker-Augen

©meat-n-more - Die wissenschaftlichen Hinweise verdichten sich immer mehr, dass Vitamin B1 (Thiamin) und seine Vorstufe, das Benfotiamin, dazu beitragen können, schwerwiegenden Folgeerkrankungen des Diabetes, wie Erblindungen, entgegen zu wirken: Die italienische Wissenschaftlerin Elena Berrone von der Universität Turin berichtete am 30.9.09 auf dem Kongress der Europäischen Diabetes Gesellschaft in Wien über neue experimentelle Studienergebnisse. Denen zufolge sind Thiamin und Benfotiamin in der Lage, isolierte Blutgefäßzellen der Netzhaut des Auges (Retina) vor den zerstörerischen Auswirkungen schwankender Blutzuckerspiegel zu bewahren.
Vitamin B12 findet sich v.a. in tierischen Lebensmitteln. >>>
 

08.10.2009

TV-Tipp? "Geheimsache Bio"

Ein Biohof in Niedersachsen. Wer ländliche Idylle erwartet, wird enttäuscht. Stattdessen riesige Hallen, Tausende Puten, Massentierhaltung. Auch die Biobranche ist gefräßig geworden, heißt es in einer Ankündigung eines Filmbeitrages der Sendung  Panorama - die Reporter, der am 07.10.2009 im NDR ausgestrahlt wurde. Die Journalisten hinterfragen das positive Image der Biobranche, vergessen dabei aber, ein ganzheitliches Bild der Biolandwirtschaft zu zeichnen. Die Biobranche sieht sich sogar dem Vorurteil der Massentierhaltung ausgesetzt. Dabei wird weder hinterfragt, dass auch die Biobranche betriebswirtschaftlichen Zwängen unterliegt, um bei steigender Konkurrenz bestehen zu können, noch dass Tierschutz nicht teilbar ist. Das hatte selbst die ehemalige Landwirtschaftsministeriun Künast erkannt.
Die Landwirtschaft darf sich durch solch tendentiöse Berichterstattung nicht spalten lassen.
 

08.10.2009

Vitamin B12 - Tierisch(es) gut für das Gehirn

FET - Tierische Nahrungsmittel kommen den meisten beim Thema Vitamine wohl nicht gerade als erstes in den Sinn. Doch gerade in Fleisch, Fisch und Eiern steckt ein Vertreter, der für die Gehirnleistung insbesondere für ältere Menschen eine wesentliche Rolle spielt. Darauf macht die Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention (FET) e.V. in einer aktuellen Pressemeldung deutlich.
Tierische Nahrungsmittel sollten daher regelmäßig auf dem Teller nicht nur von Senioren liegen. Besonders fettige Seefische wie Hering und Makrele sind aufgrund des hohen Gehaltes an Vitamin B12 und nervenschützenden Omega-3-Fettsäuren doppelt gesund für das Gehirn.
 

07.10.2009

Start frei für Innovationsprojekt des BHZP und der Universität Göttingen

Bundeshybridzuchtprogramm Zahlreiche Projektteilnehmer, Ehrengäste und Gratulanten waren zur Überreichung der Zuwendungsbescheide aus dem BMELV-Innovationsprogramm auf den Hof des BHZP-Aufsichtsratsvorsitzenden Gerhard Schulz bei Schneverdingen gekommen. Ministerialdirektor Bernd-Udo Hahn übergab die Bewilligung für rund 350.000 Euro an das Bundeshybridzuchtprogramm und das Department für Nutztierwissenschaften der Universität Göttingen für das Forschungsvorhaben Untersuchungen zu den Möglichkeiten der Integration von Verhaltensmerkmalen in Zuchtprogramme beim Schwein.
 

06.10.2009

Internetseite "Pork be inspired"

"The other white meat" Die Internetseite pork be inspired informiert mit wissenschaftlichen Ergebnissen über den gesundheitlichen Wert von Schweinefleisch und hält hierfür auch Rezeptideen bereit. Dieses Informationsangebot ist jetzt komplett überarbeitet worden.
 

01.10.2009

Welches Beschäftigungsmaterial für Sauen?

Schweinezucht und Schweinemast (SuS) ©SuS - Im Rahmen einer Bachelorarbeit an der Fachhochschule Soest (NRW) wurden im Landwirtschaftszentrum Haus Düsse verschiedene Beschäftigungsmaterialien für Sauen getestet. Die Untersuchungen fanden in der 250er-Sauenherde statt. Getestet wurden sechs verschiedene Materialien: Scheuerbürste, Pendelbalken, Ketten, Bite-Rite, Heuraufe und Tränkebar. Insgesamt wurden 900 Stunden Filmmaterial ausgewertet. Ergebnis der Untersuchung: Die Sauen haben eine klare Rangierung vorgenommen. Spielkette, Heuraufe und Pendelbalken stehen hoch in der Gunst der Sauen. Die Tiere beschäftigten sich mit diesen Materialien intensiv.
 

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