Aktuelles

14.11.2008

Qualitätsoffensive der KB-Stationen im ZDS

KB-Qualitätsstandard In den 80iger Jahren gründeten die Besamungsorganisationen im Zentralverband der Deutschen Schweineproduktion e.V. (ZDS) einen Verbund zur Förderung der Reproduktionsforschung. Mit ursprünglich einem Groschen je verkaufter Spermaportion wurden zahlreiche Forschungsprojekte unterstützt. Bis heute summiert sich die Förderung auf annähernd 2,5 Mio. Euro. Dieses Engagement ist einzigartig und hat dazu beigetragen, dass die KB eine Erfolgsgeschichte in Deutschland geworden ist.

Diese und weitere wichtige Maßnahmen der Qualitätssicherung wollen die KB-Stationen im ZDS jetzt den Kunden mit einem Qualitätslogo deutlich machen.

 

23.10.2008

QS: Ferkelkastration nur mit Schmerzmitteln

Das neue QS-Logo Für das QS-System hat der QS-Fachbeirat den verpflichtenden Einsatz von schmerzstillenden Mitteln bei der Ferkelkastration beschlossen. Bis Januar 2009 sollen die Voraussetzungen dafür geschaffen sein, um eine routinemäßige Anwendung von Schmerzmitteln durch Tierhalter zu ermöglichen. Behörden, Verwaltung und Pharmaindustrie sind gefordert, die Rahmenbedingungen festzulegen.
Alle Wirtschaftsbeteiligten des QS-Fachbeirates sprachen sich für das Ziel aus, in der Schweineproduktion auf die Kastration vollständig zu verzichten. Die derzeit zur Verfügung stehenden Verfahren sind bisher nicht so ausgereift, dass sie die traditionelle Ferkelkastration flächendeckend ersetzen können. Bis ein praxistaugliches Alternativverfahren zur Verfügung steht, ist die Ferkelkastration unter Einsatz von schmerzstillenden Mitteln durchzuführen. >>>
 

14.10.2008

Schlachtschweineexport nach Russland: welche Veterinärbestimmungen gelten

Russland-Export

Ab dem 01. Januar 2009 dürfen nur noch Schlachtschweine aus zugelassenen Betrieben in die Russische Föderation eingeführt werden. Hierfür gelten neue Veterinärbestimmungen, die zum 1. April 2010 in Kraft treten. U.a. heißt es dort:

Die zur Ausfuhr in die Russische Föderation bestimmten klinisch gesunden Schweine, sind in der EU geboren und wurden dort aufgezogen oder für mindestens 5 Monate dort gehalten, stammen aus Betrieben und / oder Gebietskörperschaften der EU-Mitgliedsstaaten, die nach amtlicher Kenntnis frei von ansteckenden Tierkrankheiten sind, darunter:
  1. Afrikanische Schweinepest - während der letzten 3 Jahre im EU-Mitgliedstaat mit Ausnahme von Sardinien
  2. Maul- und Klauenseuche - während der letzten 12 Monate im EU-Mitgliedstaat
  3. Vesikuläre Schweinekrankheit - während der letzten 12 Monate im EU-Mitgliedsstaat
  4. Klassische Schweinepest, Aujeskysche Krankheit, - während der letzten 12 Monate innerhalb der Gebietskörperschaft des EU-Mitgliedsstaates (Provinz, Land, Kreis u.a.)
  5. Trichinellose, Tuberkulose, Brucellose, seuchenhaftem Spätabort der Schweine - während der letzten 3 Jahre im Betrieb
  6. Milzbrand - während der letzten 20 Tage im Betrieb.
Den Tieren wurden keine natürlichen oder synthetischen Östrogene, Hormone und Thyreostatika verabreicht.
Die zur Ausfuhr bestimmten Tiere wurden für 21 Tage im Herkunftsbetrieb unter der Aufsicht eines staatlicher/amtlicher Tierärzte in Quarantäne gehalten und in dieser Zeit einzeln klinisch untersucht, falls erforderlich wurden Temperaturmessungen vorgenommen.
Es werden nur klinisch gesunde Tiere zur Ausfuhr zugelassen, die mit negativem Ergebnis diagnostisch untersucht wurden auf Tuberkulose und Brucellose.
Die Transportmittel wurden gemäß den in der EU geltenden Bestimmungen behandelt und vorbereitet.
Ein Plan der Fahrtroute ist beigefügt.

Betriebe, die diese Bedingungen erfüllen, können sich ab sofort ein einer offiziellen Betriebsliste, die vom Zentralverband der Deutschen Schweineproduktion e.V. (ZDS) geführt wird, eintragen.

Informationen zum Prozedere finden Sie hier: >>>

 

14.10.2008

Aktuelle Datensammlung zur Schweineproduktion erschienen

ZDS-Datensammlung "Schweineproduktion 2007 in Deutschland" Seit 55 Jahren informiert der Zentralverband der Deutschen Schweineproduktion (ZDS) über die Schweinefleischproduktion in Deutschland und Europa.
Die aktuelle orangene DIN-A5 Broschüre ist pünktlich zur EuroTier fertig geworden. Im Zahlen-Kompendium werden Daten der deutschen und europäischen Schweinebranche übersichtlich zusammengefasst. Neben Daten aus offiziellen Quellen steuert der ZDS Zahlen aus der organisierten Schweineproduktion bei. Der Branchenreport wird damit zur wertvollen Informationsquelle und Orientierungshilfe. Neben wichtigen Markt- und Strukturdaten finden sich Leistungszahlen aus Zucht, Besamung und Beratung. Die ZDS-Datensammlung enthält darüber hinaus eine Übersicht zur Entwicklung der Betriebsgrößen mit aktuellen Zahlen aus dem Jahr 2007 und erstmals auch überregionale Auswertungen der neuen Erzeugerringdatenbank http://www.erzeugerring.info. Der rd. 155 Seiten umfassende Bericht kann gegen eine Schutzgebühr von 20 Euro incl. Porto und Verpackung (Ausland: 25 €) beim ZDS, Adenauerallee 174, 53113 Bonn, Telefon 0228 / 91447 40, Fax 0228 / 91447 45, E-Mail: info@zds-bonn.de, bestellt werden.
 

13.10.2008

Travis Barker: Fleisch zur Heilung

Travis Barker, ehemalige Drummer der Band 'Blink 182', der seit 25 Jahren überzeugter Vegetarier ist, muss sein Essverhalten ändern, um seinem Körper die Proteine zuzuführen, die dieser für den Heilungsprozess braucht, informiert das Internetportal azcentral.com. Ich brauche Proteine direkt aus der Nahrung, keine Proteinersatzstoffe .... Travis Barker back eating meat to recover from injuries
 

13.10.2008

Betriebsw. Auswertung ökologisch wirtschaftender Betriebe 06/07

Das seit 2003 bestehende Gemeinschaftsprojekt der fünf NBL wurde weitergeführt. Erstmalig liegen Ergebnisse zur Entwicklung identischer Betriebe vor. Mit der hier betrachteten Gruppe von 135 Betrieben wurden 6 % der Öko-Betriebe in den ostdeutschen Bundesländern analysiert. Diese bewirtschafteten 51 111 ha landwirtschaftlich genutzte Fläche und damit 15 % der in den ostdeutschen Bundesländern ökologisch bewirtschafteten Fläche.
Die Öko-Betriebe erreichten bei Getreide 40 % und bei Milch 82 % des Leistungsniveaus der konventionellen Bewirtschaftungsform. Während der um 94 % höhere Getreidepreis nicht ausreichte, um die niedrigeren Erträgen zu kompensieren, konnten Milchviehbetriebe insgesamt mit einem Milcherlösplus von 6,13 €/dt die Ertragseinbußen zu 99 % ausgleichen.
Die Öko-Betriebe erwirtschafteten im Vergleich zu den konventionellen nur gut die Hälfte der Umsatzerlöse je Flächeneinheit und erhielten den 1,5 fachen Betrag an Zulagen und Zuschüssen.
mehr Infos: www.tll.de/ainfo/pdf/baus1008.pdf
 

10.10.2008

Schlachtschweineexport nach Russland

Ab dem 01. Januar 2009 dürfen nur noch Schlachtschweine aus zugelassenen Betrieben in die Russische Föderation eingeführt werden. Der ZDS übernimmt die Aktualisierung der Liste und steht als Ansprechpartner für die Betriebe und ggf. Länder zur Verfügung.
Betriebe, die Schlachtschweine nach Russland exportieren wollen und die Veterinäranforderungen erfüllen, können sich formlos über ein E-Mail-Formular in die Liste eintragen.
Mit der Zusendung erklären sich die Betriebe bereit, dass die Betriebsangaben korrekt sind, die Veterinäranforderungen erfüllt werden und der ZDS die Betriebsadresse an das Ministerium weitergeben darf. Außerdem stimmen die Betriebe mit der Adressweitergabe einer Inspektion durch den russischen Veterinärdienst zu.
 

22.09.2008

Ökologischer Landbau in Thüringen 2007

Die Datensammlung gibt Hinweise zu den vorliegenden Statistiken zum Ökologischen Landbau. Aufgezeigt wird die Entwicklung der Produktionsweise. Enthalten sind des weiteren Angaben zur Struktur der Ökobetriebe, zur Bodennutzung und zum Anbau.
 

18.09.2008

Bio- und Fairtrade-Produkte: Ablasshandel des 21. Jahrhunderts?

(aid) - Gutes Gewissen scheint käuflich, zum Beispiel bei Kleidung. So verspricht ein Hersteller von Polo-Shirts: Damit sich Ihr Gewissen so wohl fühlt wie Ihre Haut. Gewissens-Wellness nennt das Professor Wolfgang Ullrich, Medientheoretiker der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe.
Beim Essen und Trinken sieht er dabei Bio- und Fairtrade-Produkte im Fokus. Sie sind üblicherweise teurer als konventionelle Güter und somit scheint hier gutes Gewissen besonders käuflich, so Ullrich auf der Tagung des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen über nachhaltigen Konsum in Mainz. Mehr zu zahlen als man zahlen müsste, beweise besondere eigene Opferbereitschaft für Ökologie und Nachhaltigkeit. Und das, obwohl meistens doch der eigene Egoismus vor der Sorge um die Umwelt stünde. Problematisch: Ärmere seien so von vornherein ausgeschlossen. Also keine Chance auf ein bisschen Erleichterung für ein reines Gewissen. Man kann von einem modernen Ablasshandel sprechen, meinte Ullrich. Wie im Mittelalter versuche man, sich vom Fegefeuer freizukaufen. Vielflieger melden sich daher heute auf Websites an, um dort den CO2-Ausstoß, den sie zu verantworten haben, mit Geld zu kompensieren. Schön, dass man so noch irgendwo auf der Welt ein CO2-minderndes Projekt, etwa Solarküchen in Indien oder Biogas-Nutzung in Thailand finanzieren kann. Ähnliches gibt es auch für Autofahrer.
Ullrich warnte, man müsse tatsächlich um den gesellschaftlichen Frieden bangen. Immer mehr drohe ein sozialer Antagonismus zwischen selbstbewussten Konsumbürgern mit ihrem guten Gewissen als oberstem Statussymbol und disqualifizierten Konsumversagern. Er halte es für unwahrscheinlich, dass sich bewusster Konsum nach und nach gesamtgesellschaftlich durchsetzen kann. Werden Konsumproleten also gerade die Marken und Produkte cool finden, die andere Menschen wegen ihrer ökologischen oder sozialen Defizite am lautesten und häufigsten anklagen?
Unternehmen, die es wirklich ernst meinen mit der Moral, müssen aufhören mit dem guten Gewissen zu werben. Statt zu versuchen, verantwortungsbewusstes Handeln als Seelenheil-Wellness und Lifestyle für die Innenwelt darzustellen, sollten sie lieber darauf achten, dass nicht schon für egoistisch motiviertes Handeln gutes Gewissen versprochen wird, so der Medienwissenschaftler. Erst dann bestehe die Chance, die eigentlichen Ziele in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu rücken.
aid, Britta Klein
 

17.09.2008

Wussten Sie eigentlich .....?

  • dass bei der Herstellung von Zement beziehungsweise Beton fünf Prozent aller Kohlendioxid-Emissionen des gesamten Planeten entstehen?
  • dass die Farben Blau und Schwarz bei Textilien deutlich giftiger für Menschen und Umwelt sind als helle Farbtöe wie Gelb und Rosa?
  • dass der Anbau von Pflanzen für einen einzigen Liter Biokraftstoff je nach Region bis zu 3.500 Liter Wasser verschlingt?
  • dass für die Herstellung einer Plastiktüte acht Liter Erdöl benötigt werden?
  • dass bei professioneller Textilreinigung vier Liter Trinkwasser pro Waschgang verbraucht werden - die private Waschmaschine aber bis zu 150 Liter verbraucht?
  • dass man, um pro Person eine Tonne des Treibhausgases C02 zu erzeugen, mit dem Flugzeug nur 3.000 Kilometer, mit dem Auto aber 7.000 Kilometer und mit der Bahn sogar 17.000 Kilometer weit reisen muss?
  • dass die Stromproduktion für alle Computer weltweit jährlich ebenso viel C02 erzeugt wie die gesamt Luftfahrtindustrie?
  • dass Methanemissionen aus dem Reisanbau in Asien mittlerweile für 23 Prozent aller Treibhausgase verantwortlich sind?
Quelle: TV Hören und Sehen 31/2008, S. 7
Siehe auch Doktorarbeit von Katrin Gerlinger: Muster globaler anthropogener CO2-Emissionen und
Quellen der Treibhausgase
 

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