Aktuelles

22.01.2009

NRW: Gesundheitspass für Ferkel

ZDS auf der EuroTier 2008 Ein wichtiges Verkaufsargument auf dem Ferkelmarkt ist und bleibt der Tiergesundheitsstatus, der in Deutschland über verschiedene Initiativen abgesichert wird. Rel. neu ist der sog. Westfalenpass für Ferkel, den das Unternehmen Westfleisch zusammen mit den Tierarztpraxen Lindaus aus Schöppingen und Wilkes aus Reken, dem Untersuchungsinstitut Bioscreen aus Münster und dem Schweinegesundheitsdienst der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen entwickelt hat.
 

19.01.2009

Treibhausgas-Emissionen in der Landwirtschaft und Potenziale ihrer Minderung

Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft Die Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft (TLL) hat soeben ihren Standpunkt zu Treibhausgas-Emissionen (THG) in der Landwirtschaft und Potenziale ihrer Minderung veröffentlicht.
Minderungspotenziale landwirtschaftlicher Primärproduktion sehen die Wissenschaftler der TLL in erster Linie in einem sparsamen Einsatz von Betriebsmitteln und in der Steigerung tierischer und pflanzlicher Leistungen sowie einer größtmöglichen Ausnutzung des knappen Faktors Fläche. Allein durch Steigerung der Milchleistung je Tier um 10 % und Optimierung der Reproduktion von 40 auf 30 % könnten bereits 5,2 % der landwirtschaftlichen THG-Emissionen eingespart werden. Extensivierung durch Reduzierung des Mineral-N-Aufwandes stelle kein Minderungspotenzial dar. Der Ertragsabfall ist i. d. R. größer als die Einsparung an Treibhausgasen. Ein beträchtliches Minderungspotenzial besteht in der Gewinnung von Energie aus landwirtschaftlicher Biomasse; allein für Thüringen 1,03 Mio. t CO2-Äquivalente bzw. 34 % der landwirtschaftlichen THG-Emissionen.
 

19.01.2009

Ergebnisse des deutschen Bienenmonitorings

Aus den Pflanzenschutzmittelrückständen ist gemäß den vorliegenden Analysedaten ein direkter bienenschädlicher Einfluss nicht zu erwarten. Für die Überprüfung eventueller langfristiger Effekte wird sich der Projektrat des deutschen Bienenmonitorings auf eine geeignete Versuchsanordnung für die nächsten Jahre verständigen.
 

16.12.2008

Laborfleisch: Stand der Forschung

Die US-amerikanische Tierschutzorganisation PETA verspricht demjenigen eine Million Dollar, der es schafft, bis 2012 Fleischersatz als marktfähiges Produkt herzustellen. Insbesondere die US-Organisation New Harvest treibt die Forschung an künstlichem Fleisch voran, hat Robert Thielicke für Focus Online herausgefunden. Beim jetzigen Stand der Technologie würde ein Pfund Laborfleisch etwa zwei Millionen Dollar kosten und Mehr als eine Eiweißsuppe mit Zellmaterial ist selbst bei den neuesten Versuchen nicht herausgekommen, informiert der Journalist am 15.12 (Fleisch aus dem Reagenzglas).
 

08.12.2008

Tiergesundheitsdatenbank für überbetriebliches Gesundheitsmanagement

ISN - Im Rahmen des Forschungsverbundes AIDA (Allianzen für Informations- und Dienstleistungs-Agenturen zur horizontalen Bündelung von Koordinationsaufgaben im Qualitäts-, Gesundheits- und Risikomanagement in der Fleischwirtschaft) bauen derzeit u.a. die Erzeugergemeinschaft Syke-Bassum eG, die Stader Saatzucht eG, die Viehvermarktung Walsrode-Rethem eG unddie  Vermarktungsgemeinschaft für Zucht- und Nutzvieh ZNVG eG ein Gesundheitsmanagementsystem SCHWEIN auf. Dabei soll eine Tiergesundheitsdatenbank den Marktpartnern wichtige Informationen für das überbetriebliche Gesundheitsmanagement bereitstellen. Gemeinsam mit 40 landwirtschaftlichen Pilotbetrieben und unterstützt von der Schweineklinik der Universität München sowie der Universität Bonn entwickeln die Viehvermarktungsunternehmen ein einheitliches Konzept zur Beprobung und Auditierung Ferkel erzeugender sowie Schweine mästender Betriebe.
 

07.12.2008

Ch: Tierärzte warnen vor Isofluran

Die Gesellschaft Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte (GST) empfiehlt ihren Mitgliedern, das Narkosemittel Isofluran, das bei der Ferkelkastration zur Anwendung kommt, nicht zu verschreiben oder abzugeben. Sie beruft sich dabei auf das Wohl des Tieres und auf die Bedenken, die das Schweizerische Heilmittelinstitut Swissmedic kürzlich geäussert hat.
 

05.12.2008

Leitfaden für die Ferkelgesundheit

Bayer AG Für die Schweinehaltung stellen die Bayer-Tiergesundheitsexperten erstmalig einen neuen Informationsfilm zur Kokzidiose in der Ferkelhaltung vor. Bayer Tiergesundheit bietet damit dem Landwirt einen aktuellen Leitfaden zum Umgang mit der immer bedeutender werdenden Problematik der Ferkel-Kokzidiose. Den Film gibt es im Internet oder kann als DVD über die Internetseite www.bayerfarm.de bestellt werden.
 

03.12.2008

Orientierungswerte zur Einschätzung der Tränkwasserqualität

Entsprechend den Vorgaben zu Futtermittelhygieneverordnung (EU-Verordnung 183/2005) sollen landwirtschaftliche Nutztiere mit geeignetem Wasser versorgt werden. Da in der entsprechenden Verordnung hierzu keine weiteren Ausführungen gemacht werden und andererseits die Bestimmungen der Trinkwasserverordnung nicht für das Tränkwasser gelten, hat das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) eine Arbeitsgruppe eingesetzt, welche erste Orientierungswerte zur Einschätzung der Tränkwasserqualität erarbeitet hat. Im Internetportal Veredlungsproduktion.de finden Sie die wichtigsten Daten zusammengefasst und kommentiert.
Orientierungsrahmen auf der BMELV-Seite
 

24.11.2008

Welches Essen ist wirklich gut für uns und unsere Umwelt

Die Vorsilben Öko und Bio werden nach Ansicht der Umweltexperten Dirk Maxeiner und Michael Miersch zur Zeit an alles Mögliche geklebt, ohne dass jemand nachfragt, ob die so geadelten Produkte oder Verfahren tatsächlich einen Umweltvorteil bieten. Nicht überall, wo grün drauf steht, sei auch grün drin. Was in der Bevölkerung als ökologisch gilt, habe meist mehr mit geschickter Imagepolitik von Interessengruppen zu tun als mit Fakten. Bio ist prima fürs Klima! werben Ökoagrarverbände und fordern einen Klimabonus für ihre Betriebe. Ihr Argument: Wir sparen Mineraldünger, zu dessen Herstellung fossile Brennstoffe verbraucht werden.
 

24.11.2008

Gentechnik: Indien rüstet auf

Forscher des unabhängigen International Food Policy Research Institute (IFPRI) in Washington werten den Einsatz von Gen-Baumwolle in Indien als Erfolg. Das Land habe seine chronisch schwache Ernte innerhalb von fünf Jahren fast verdoppeln und sich vom Baumwollimporteur zum zweitgrößten Exporteur wandeln können, heißt es in einer Pressemeldung der Zeitschrift Der Spiegel (Ausgabe 47/2008: Freispruch für Gen-Baumwolle). Auch der Vorwurf, der US-Konzern Monsanto richte auf dem Subkontinent eine humanitäre Katastrophe an, weil sein gentechnisch verändertes Saatgut schuld am Selbstmord indischer Bauern sei, wurde in Untersuchungen des Institutes nicht bestätigt. Schuld seien vielmehr Dürren, miserable Bewässerungsanlagen und der Mangel an staatlicher Unterstützung . Die ab 2002 eingeführten Gen-Sorten gedeihen mittlerweile auf 80 Prozent aller Anbauflächen.
 

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