Aktuelles

02.02.2010

Metacam® 5 mg/ml Injektionslösung für Rinder und Schweine zugelassen

Als erstes NSAID erhält Metacam® 5 mg/ml Injektionslösung für Rinder und Schweine die Zulassung für die Linderung postoperativer Schmerzen bei kleineren Weichteiloperationen wie z.B. Kastration beim Schwein. Damit steht für Tierärzte und Landwirte in der Schweinehaltung ein zugelassenes Produkt für die Schmerzbehandlung bei der Ferkelkastration zu Verfügung. Eine Umwidmung ist ab sofort nicht mehr notwendig und es besteht Rechtssicherheit bei der Anwendung und der Abgabe von Metacam® 5mg/ml in dieser Indikation.
Wie das Herstellerunternehmen Boehringer Ingelheim Vetmedica GmbH auf Nachfrage mitteilt, ist im April die Konfektionierung in Einheiten kleiner als 100 ml (für kleinere Sauenbestände) geplant.
 

01.02.2010

GFS bietet kostenlose Broschüre zum Besamungsmanagement

GFS: Broschüre zur Optimierung des eigenen Besamungsmanagements

Das Belegemanagement bildet das Fundament für gute Leistungen im Sauenstall. In der neuen Broschüre der Besamungsgenossenschaft zur Förderung der Schweinehaltung (GFS) ist das Wissen rund um die Besamung von Sauen zusammengefasst und verständlich erklärt. Das Anleiten von neuen Mitarbeitern oder Lehrlingen wird mit dieser Broschüre erleichtert. Abgerundet wird die Thematik durch die neue DVD Erfolgreich Besamen im Profideckstall. Die Broschüre kann kostenlos bei der GFS in Ascheberg angefordert werden. Kontakt: Tel.: 0 25 93 – 9 13 – 0 oder Mail: info@gfs-topgenetik.de

 

28.01.2010

Fleischwarenfabrik Kemper bastelt am Fleischimitat aus Milch

Im Auftrag der Fleischwarenfabrik Kemper aus dem niedersächsischen Nortrup forscht das Deutsche Institut für Lebensmitteltechnik in Quakenbrück derzeit am Steak aus Milch, Stärke und pflanzlichen Ölen, hat Birgit Herden für Zeit Wissen (1/2010) recherchiert (Essen aus dem Labor).
Ganz nach dem Vorbild der niederländischen Molkerei Compina soll ein garantiert fleischfreies Fleischimitat entwickelt werden.
Vor dem Hintergrund der weltweit steigenden Nachfrage nach Fleisch ein Anachronismus ohne Gleichen. Oder gerade nicht? Man will von der Nachfrage profitieren, aber bitte ohne Fleisch. Dann sollte man auch so ehrlich sein und Ersatzprodukte als solche zu verkaufen und nicht so tun als ob. Die Bezeichnung Fleischimitat ist bereits rufschädigend und gehört verboten. Wie wäre es mit Nepp-Fleisch?
 

28.01.2010

Wirkung gesundheitsbezogener Aussagen auf das Kaufverhalten bei Lebensmitteln

Im Projekt Die Wirkungen von gesundheitsbezogenen Aussagen auf das Kaufverhalten: Unterschiede zwischen ökologischen Lebensmitteln im Vergleich zu konventionellen Lebensmitteln (FKZ 06OE120) untersuchten Wissenschaftler der Universität Kassel das Verbraucherverhaltens bezüglich solcher Claims auf Biolebensmitteln. Geklärt werden sollte die Wirkung auf die Kaufentscheidung, deren Bestimmungsgründe sowie die Unterschiede zur Wirkung im konventionellen Bereich.
Als Ergebnis nennen die Wissenschaftler, dass Claims auf den Produkten oft nicht wahrgenommen wurden. Zudem deuten bivariate Ergebnisse auf eine erhöhte Kaufwahrscheinlichkeit hin, wenn die Verbraucher jünger als 31 oder älter als 50 Jahre sind, keine Kinder in ihrem Haushalt leben und sie nicht zu ihrer Stammmarke greifen. Der Unterschied zur Wirkung im konventionellen Bereich erwies sich als gering.
 

26.01.2010

Deutsche Petition gegen Analogkäse und -schinken

Über 40.000 Verbraucher fordern Schluss mit Täuschung bei Käse und Schinken.
Wir Bauern sind für das Original. Schummelkäse ist mit uns nicht zu machen. Mit diesen Worten übergab der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Gerd Sonnleitner, über 40.000 Verbraucherunterschriften gegen Imitate bei Lebensmitteln an Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner. Gleichzeitig forderte er sie auf, beim Thema Imitate am Ball zu bleiben und keine Mogelpackungen in den Regalen des Lebensmitteleinzelhandels zu dulden. Die Rezepturen müssten wieder auf unverfälschte Zutaten umgestellt werden. Die Verbraucherinnen und Verbraucher wollen gesunde und qualitativ hochwertige Lebensmittel, betonte Sonnleitner. Daneben sei von der Lebensmittelindustrie eine eindeutige Kennzeichnung zu erwarten, denn: Wo Milch und Schinken drauf steht, muss auch Milch und Schinken drin sein.
 

22.01.2010

Einhaltung von Tierschutzvorschriften wird im QS-System konsequent überwacht

Das neue QS-Logo Mit annähernd 51.000 Kontrollen in landwirtschaftlichen Betrieben mit Tierhaltung hat QS in den Jahren 2007 und 2008 einen ganz maßgeblichen Beitrag zur praktischen Umsetzung der Tierschutzvorschriften geleistet. Betriebe, die gegen Tierschutzvorschriften verstoßen, müssen im QS-System mit empfindlichen Geldstrafen und mit dem dauerhaften Ausschluss aus dem Prüfsystem für Lebensmittel rechnen.
Vorwürfe sog. Tierschutzorganisationen konnten so in der Vergangenheit immer widerlegt werden.
 

18.01.2010

Mit Schweinefleisch über 100 Jahre alt werden

Auf der japanischen Insel Okinawa leben mehr über Hunderjährige als an irgendeinem andern Ort der Welt. Es sind fünf simple Lebensgeheimnisse, die für die Langlebigkeit der jungen Alten verantwortlich sind, hat die österreichische Kleine Zeitung herausgefunden (Wie werde ich 100? 5 simple "Lebensgeheimnisse").
  1. leichte Unterversorgung des Körpers, bei der auf Schweinefleisch nicht verzichtet wird.
  2. körperliche Aktivität
  3. Arbeiten auch nach der Rente
  4. soziales Netzwerk
  5. Religiösität
 

15.01.2010

Keine Resistenzen beim Maiszünsler

Umfangreiche Studien belegen, dass bisher unter Freilandbedingungen keine Resistenzentwicklung beim Maiszünsler beobachtet wurde. Dies schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (17/383) auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion (17/305). Die Parlamentarier erfragten detaillierte Informationen über die Verbreitung und Kontrolle von Schädlingen in der Landwirtschaft und Wechselwirkungen mit gentechnisch veränderten Pflanzen.
 

15.01.2010

CH: Streyptomycin-Einsatz wird eingeschränkt

©LID - Um Antibiotika-Rückstände vor allem im Honig zu verhindern, darf Streptomycin während der Blüte neu nur noch zweimal angewendet werden, wie das Bundesamt am 14. Januar mitteilte. Wie bisher darf das Antibiotikum nur ausserhalb des Bienenflugs und nur in Regionen eingesetzt werden, die letztes Jahr von Feuerbrand betroffen waren. Ausserdem dürfen Obstbauern Streptomycin nur während der Obstbaumblüte einsetzen, wenn der Feuerbrand in dieser Zeit durch mildes und feuchtes Wetter besonders begünstigt wird. Honig aus dem Umfeld von behandelten Obsthainen muss vor dem Verkauf auf Rückstände geprüft werden.>>>
Streptomycin in Europa
Presseinformation der Biologischen Bundesanstalt 2007
 

12.01.2010

Mehr Ehrlichkeit bei Klimadiskussion

In der Debatte um die Reduktion der klimaschädlichen Treibhausgasemissionen sei mehr Ehrlichkeit nötig, sagte die CSU-Politikerin gegenüber dem SPIEGEL vor Beginn der Grünen Woche am Donnerstag. (Landwirtschaftsministerin Aigner stellt Klimakurs der Regierung in Frage). Wenn alle Menschen genug zu essen haben sollen, dann müssen wir auch die entsprechenden Treibhausgasemissionen in Kauf nehmen, wird die Ministerin zitiert.
Mehr oder minder schließt sich die Ministerin damit einem Memorandum des Bundesministeriums für Umwelt an, das - basierend auf einem Gutachten des Öko-Instituts Freiburg - erklärt hatte, der CO2-Fußabdruck (Product Carbon Footprint) sei keine geeignete Umweltkennzeichnung für Lebensmittel.
 

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