Aktuelles

07.04.2017

Landwirtschaftliche Rentenbank gibt Negativzinsen an Kreditnehmer weiter

Die Landwirtschaftliche Rentenbank gibt als erste Bank in Deutschland Negativzinsen an landwirtschaftliche Kreditnehmer weiter. Weil die Kredite i.d.R. über die Hausbanken ausgezahlt werden und die mit der Weitergabe von Negativzinsen nicht vertraut sind, erhält der Kreditnehmer einen Bonus einmalig ausgezahlt.
Wahrscheinlich werden bald weitere Banken diesem Beispiel folgen - mit Folgen für die normalen Kontennutzer. Dienstleistungen, die bisher kostenlos waren, könnten schon bald mit einer Dienstleistungspauschale belegt werden.
 

07.04.2017

Freilandhaltung ist eine Herausforderung für Umwelt und Tiergesundheit

Jürgen Heß, Professor für Biolandbau an der Universität Kassel/Witzenhausen, informiert in der TAZ vor möglichen negeativen Folgen der Freilandhaltung für das Grundwasser. Das Haltungsystem, das für viele Verbraucher als Sinnbild einer natur- und tiergerechten Tierhaltung steht, bewirkt bei falschem Mangement das Gegenteil. Über den Kot der Tiere können Nährstoffe ausgewaschen werden und in das Grundwasser gelungen.
Auch das Übertragungsrisiko für Krankheiten ist nicht zu vernachlässigen
 

07.04.2017

Ernährung und Krebsrisiko: alles Zufall

Es gibt zahlreiche Veröffentlichungen zum Verzehr bestimmter Lebensmittel und einem vermeintlichen Zusammenhang zu Gesundheitsrisiken. Die Faktenlage ist meist dünn und hält den hohen Anforderungen von Fütterungsstudien nicht Stand.
Warum das so ist, erklärt der Physiker und Wissenschaftserklärer Florian Aigner auf futurezone und informiert auch darüber, dass Ein großer Teil der Krebs-Erkrankungen aus purem Zufall entsteht - unabhängig vom Lebensstil.

Einig scheint sich die Wissenschaft nur bei zwei Dingen zu sein: Die sog. Ernährungspyramide ist nicht mehr up-to-date und sollte überarbeitet werden und Kinder, die Vollmilich trinken, sind schlanker als Kinder, die Fett reduzierte Milch konsumieren.
 

06.04.2017

1. Dialogveranstaltung zu den neuen molekularbiologischen Techniken

Die neuen molekularbiologischen Techniken (NMT) sind eine sehr schnell wachsende Disziplin und finden weltweit vor allem in Forschung und Entwicklung bereits Anwendung. Erste damit hergestellte Produkte sind in Drittländern bereits auf dem Markt. Für uns ergeben sich daraus fachliche und juristische, aber auch sozial- und gesellschaftsethische Fragestellungen. Diese ergeben sich sowohl aus einer Nutzung als auch einer Nichtnutzung der NMT unter anderem in der Landwirtschaft, bei der Lebensmittelherstellung sowie in der Human- und Tiermedizin.
 

06.04.2017

Pflanzenschutz: So viel wie nötig, so wenig wie möglich!

Die hohe Qualität der Äpfel, Kartoffeln oder Brötchen in unserem Einkaufskorb belegt es immer wieder aufs Neue: Landwirtschaft ist untrennbar mit Pflanzenschutz verbunden. Schon immer haben Landwirte ihre Ernten vor schlechten Einflüssen wie Krankheiten, Schädlingen oder Unwettern zu schützen versucht. Nur so lassen sich ein hoher Ertrag und damit der Fortbestand des Betriebs im nächsten Jahr sichern.

Von vollen Regalen und einer großen Auswahl hochwertiger Lebensmittel profitieren wir alle. Doch so vielfältig wie die Anzahl der angebauten Sorten und Kulturen ist, so unterschiedlich sind auch deren Bedrohungen – und damit die Herausforderungen, denen sich Landwirte immer wieder stellen müssen. Für beinahe jedes dieser Probleme sucht und findet die Moderne Landwirtschaft eine Lösung: Neben mechanischem Pflanzenschutz mit Striegel und Hacke werden Nützlinge wie Schlupfwespen, smarte Technologien wie Drohnen und Sensoren oder Altbewährtes wie Netze gegen Schädlinge und Hagelschlag eingesetzt. Gegen manche Probleme helfen allerdings nur chemische Pflanzenschutzmittel. Herbizide, Fungizide, Insektizide und Co. setzt der Landwirt nicht wahllos ein, sondern in Kombination mit weiteren Maßnahmen und sehr bedacht. Wie bei jeder Pflanzenschutzmaßnahme gilt: So viel wie nötig, so wenig wie möglich. 

Und so ist nicht verwunderlich, dass das Bundesamt für Verbraucheramt sehr selten Rückstände auf Lebensmitteln findet.

 

06.04.2017

„Schau ins Feld!“ 2017 mit Rekord-Teilnahme

"Schau ins Feld 2017": Verteilung nach Bundesländern

Im dritten Jahr erlebt die Aktion Schau ins Feld!, die der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) 2015 im Rahmen seiner Initiative Die Pflanzenschützer gestartet hatte, einen neuen Anmelderekord. Über 1000 Schau!-Fenster werden in dieser Saison von Landwirten bundesweit angelegt und veranschaulichen den Nutzen von Pflanzenschutz dort, wo es am besten sichtbar ist: Mitten im Feld. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies eine Steigerung von knapp 60 Prozent.
Die über 520 angemeldeten Landwirte stammen aus allen Regionen Deutschlands – vom Alpenvorland bis nach Ostfriesland. Spitzenreiter ist in diesem Jahr Niedersachsen mit 101 Feldern, gefolgt von Bayern mit 73 und Baden-Württemberg mit 66 Feldern. Die Teilnehmer vertreten dabei über 30 verschiedene Nutzpflanzen – von Hauptackerkulturen wie Weizen oder Mais, den Obst- und Gemüseanbau mit Kartoffeln, Zwiebeln oder Erdbeeren über den Weinbau bis hin zu Nischenkulturen wie Nutzhanf oder Kräutern. Erstmals haben sich in diesem Jahr auch Landwirte mit ihren Winterkulturen sowie ökologisch wirtschaftende Betriebe angemeldet.

Themenmonat Pflanzenschutz auf moderne-landwirtschaft.de

 

06.04.2017

"QS-Wissensportal Qualitätssicherung"- praxisnahes Wissen für Mitarbeiter des Lebensmitteleinzelhandels

QS - Bei der Qualitätssicherung von frischen Lebensmitteln haben die Mitarbeiter des Lebensmitteleinzelhandels eine wichtige Rolle inne: Am Point of Sale sind sie u.a. für die Durchführung von Wareneingangskontrollen verantwortlich und überprüfen, ob die Hygienevorschriften eingehalten werden. Für den Verbraucher sind sie kompetente Ansprechpartner rund um Fragen zur Qualitätssicherung bei frischen Lebensmitteln. Das QS-Wissensportal Qualitätssicherung bietet Auszubildenden und Mitarbeitern des LEH bei diesen Aufgaben wertvolle Unterstützung.
 

06.04.2017

Initiative Tierwohl bedauert unausgewogene Berichterstattung

Initiative für mehr Tierwohl (ITW)

Die Initiative Tierwohl nimmt in einer Presseverlautbarung zur Berichterstattung verschiedener Medien bedauernd zur Kenntnis, dass die aktuelle Berichterstattung des Recherchenetzwerks aus Süddeutscher Zeitung und des Bayrischen Rundfunks diesem Anspruch in keiner Weise gerecht wird. Nach einem wochenlangen, intensiven Dialog zwischen den Redakteurinnen mit der Initiative Tierwohl inklusive ausführlicher Hintergrundgespräche, der schriftlichen Beantwortung mehrerer Presseanfragen, der Organisation eines Stallbesuchs sowie Interviews ist festzustellen: Die Berichterstattung dient allein der Illustration einer bereits vorgefassten Meinung, zentrale Informationen, die der Redaktion vorliegen, werden verschwiegen.

 

06.04.2017

QS veröffentlicht Stellungnahme zum "Siegel-Check" von Greenpeace

Das neue QS-Logo Mit dem vorgestern veröffentlichten Schweinefleisch Siegel-Ratgeber hat Greenpeace den Versuch unternommen, sieben Gütesiegel für Schweinefleisch zu bewerten. Greenpeace belässt es bei wenigen plakativen Bewertungen, ohne in eine ernsthafte Auseinandersetzung mit den Anforderungen der jeweiligen Programme und deren Zielsetzungen einzusteigen. Der sogenannte Schweinefleisch Siegel-Ratgeber bietet somit keine fundierte Orientierung beim Einkauf von Schweinefleisch, schreibt die Qualität und Sicherheit GmbH auf ihrer Homepage als Reaktion.

So funktioniert die Initiative Tierwohl.
 

06.04.2017

Digitale Stromzähler: meistro macht die Pflicht zur Kür

Meistro Stromzähler

Ausgehend von einer EU-Vorgabe schreibt das deutsche Messstellenbetriebsgesetz ab Anfang 2017 den Einbau intelligenter Stromzähler für alle Unternehmer ab 10.000 KWh vor. Dies gilt auch für landwirtschaftliche Unternehmen. Das Ingolstädter Unternehmen Meistro Energie GmbH, unabhängiger Anbieter von umweltfreundlichem Strom und Erdgas, bietet eine einfache Möglichkeit zur Umstellung auf ein intelligentes Messsystem.
Erste Informationen entnehmen Sie dem pdf-Dokument. Weitere Informatonen finden Sie hier.

Anm. d. Red.: Worauf Sie achten sollten: Die Fachzeitschrift Top Agrar hat über intelligente Stromzähler einen kritischen Bericht (Intelligente Stromzähler: Versagen mit Ansage) veröffentlicht. Dort entsteht der Eindruck, dass digitale Stromzähler grundsätzlich falsch messen. Dem ZDS liegt eine Mail von meistro Energie GmbH vor, dass die Zähler von meistro nicht von Fehlmessungen betroffen seien. Unser Zähler verwendet das sogenannte Shunt-Messprinzip, das sich als äußerst robust gegenüber Fehlmessungen durch höherfrequente Stromanteile in der Verbraucher- oder Erzeugeranlage zeigt.

 

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