Aktuelles

07.02.2017

Raiffeisenverband wirft Hendricks Verunglimpfung der Branche vor

age - Mit scharfer Kritik hat jetzt auch der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) auf die Bauernregel-Kampagne des Bundesumweltministeriums reagiert. In einem Schreiben werfen DRV-Präsident Manfred Nüssel und Hauptgeschäftsführer Dr. Henning Ehlers Ressortchefin Dr. Barbara Hendricks vor, sie verunglimpfe eine ganze Branche und ziehe sie völlig undifferenziert in den Schmutz. Das sei bislang einmalig.

In unserer langjährigen Tätigkeit haben wir eine solch ideologisch gefärbte einseitige Kampagne noch nicht erlebt, so Nüssel und Ehlers. Die Ministerin ignoriere sämtliche umwelt- und tiergerechten Leistungen und ressourcenschonenden Aktivitäten. Die von Hendricks reklamierte Dialogbereitschaft hält die DRV-Spitze für unglaubwürdig: Sie betreiben Bauernbashing und wollen zugleich gesprächsbereit sein?

 

07.02.2017

Soja anbauen – aktuelle Erkenntnisse aus Forschung und Beratung

Das Projekt Soja-Netzwerk ist Teil der Eiweißpflanzenstrategie des Bundes. Träger des Projekts ist die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). Ziel ist die Ausweitung und Verbesserung des Anbaus und der Verarbeitung von Sojabohnen in Deutschland.
Hierzu bietet das Sojanetzwerkam LTZ Augustenberg am 21. März 2017 (9:00 – 14:00 Uhr) in Rheinstetten-Forchheim eine Schulungsveranstaltung an, die auch als Fortbildungsveranstaltung für die Sachkunde im Pflanzenschutz anerkannt wird.
Weitere Informationen finden Sie hier.
 

07.02.2017

Eiweißinitiative: Neue Broschüre

Im Rahmen der Eiweißinitiative Baden-Württemberg wurde die Broschüre Eiweiß von Grünland und Feldfutterbau – Perspektiven einer unabhängigen Eiweißversorgung – erstellt. Seit 2012 untersucht das LAZBW Möglichkeiten zur Steigerung der Eiweißerträge von Grünland. Neben Grundlagen zu Leguminosen und Konservierung von leguminosenreichen Beständen werden die aktuellen Ergebnisse aus den eigens für die Initiative angelegten Versuchen präsentiert. Dem Leser werden die Einflussfaktoren auf den Eiweißertrag, sowie die ökonomischen Vorteile aufgezeigt.

Die Broschüre kann unter poststelle-gl@lazbw.bwl.de angefordert werden oder als pdf heruntergeladen werden.

 

06.02.2017

SPD Agrarsprecher Wilhelm Priesmeier sieht Plakatkampagne „Die neuen Bauernregeln“ des Umweltministeriums kritisch

Am Freitag veröffentlichte Bundesministerin Barbara Hendricks sogenannte Die neuen Bauernregeln für eine Landwirtschaft mit Zukunft zum Start der Kampagne Gut zur Umwelt. Gesund für alle. Diese vom Bundesumweltministerium geplante Kampagne halte ich für ausgesprochen unglücklich, so Wilhelm Priesmeier. Inhaltlich besteht kein Dissens zur Position der Ministerin. Die Frage ist, wie man mit den Bauern umgeht, betont Priesmeier. Das veraltete Stilmittel der Bauernregeln wird durch das BMUB ohne jeden Instinkt im Umgang mit einem hochprofessionellen und hochmodernen Berufsstand eingesetzt, beklagt Priesmeier. Zurecht gibt es empörte Reaktionen aus den Reihen der Landwirte, die ihre Arbeit herabgesetzt sehen. ...Vereinfachungen komplizierter Sachverhalte, die einen ganzen Berufsstand diffamieren, sind nicht der richtige Weg. Wir müssen uns vielmehr auf einer sachlichen Ebene auseinandersetzen. Ich für meinen Teil werde dies weiter tun.
 

06.02.2017

BIG Challenge on Tour 2017

Logo BChallenge BIG Challenge ist ein Verein von Freiwilligen, die sich mit der Landwirtschaft leidenschaftlich verbunden fühlen. Dieser Verein kümmert sich um seine Mittmenschen, vor allem um die, die von Krebs betroffen sind. BIG Challenge sammelt Spenden für die Krebsforschung und macht dieses öffentlich mit Sportlich aktiv gegen Krebs. Ab dem 12. Mai 2017 organisiert BIG Challenge zusammen mit dem niederländischen BIG Challenge-Verein eine neue verrückte Aktion: Radfahrer bilden eine Kette aus fast 1.000 km. Start ist in Amsterdam, beim holländischen KWF (holländische Krebsstiftung). Die Radtour geht über Städte und Dörfer bis wir am 21. Mai 2017 in Berlin die Deutsche Krebsstiftung mit dem Rad erreicht haben. Das ist die BIG Challenge on Tour 2017 gemäß dem Motto: Gemeinsam über Grenzen gehen.
 

06.02.2017

Alltech‘s Global Feed Survey: Geflügelindustrie stellt 44 Prozent der gesamten weltweiten Futtermittelproduktion

Der Verzehr von Geflügelfleisch boomt. Auch bei uns legt der Verzehr zu. Das spiegelt sich auch in der Futtermittelproduktion wider. Nach Angaben des Alltech‘s Global Feed Survey stellt die Geflügelindustrie 44 Prozent der gesamten weltweiten Futtermittelproduktion in Höhe von fast 1 Mrd. Tonne Futter. Das seien + 3,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und +19 Prozent seit der ersten Erhebung im Jahr 2012. An der Umfrage nahmen mehr als 30.000 Futtermühlen aus 141 Ländern teil.
Die Top 10 der Futtermittelproduzierenden Länder im Jahr 2016, Reihenfolge gemäß Produktionsvolumen, sind China, USA, Brasilien, Mexiko, Spanien, Indien, Russland und Europa. China ist mit 187,2 Millionen Tonnen erneut das Land mit dem höchsten Produktionsvolumen.

Anm. d. Red.: Der Anstieg ist der stark steigenden Nachfrage nach tierischen Produkten insbesondere in den aufstrebenden Ländern geschuldet. Da die Nachfrage nach Prognosen der FAO bis zum Jahr 2050 um 70 Prozent steigen wird, ist nachhaltige Intensivierung der Tierproduktion und ein Ausbau des Handels unabdingbar.
 

06.02.2017

EU startet Befragung zur Gemeinsamen Agrarpolitik

Die gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union steht immer wieder in der Kritik. Landwirte klagen über zu viel Bürokratie, einzelne Verbraucherinnen und Verbraucher fordern recht plakativ eine Agrarwende. Jetzt will die Europäische Union ein Stimmungsbild über das Regelwerk einholen, um die nächsten Schritte zur Modernisierung und Vereinfachung der gemeinsamen Agrarpolitik einzuleiten. Angesprochen sind nach einer Mitteilung der Europäischen Kommission alle, die sich für die Zukunft des Nahrungsmittelsektors und der Landwirtschaft in Europa interessieren und daran mitwirken wollen, eine Politik für die Menschen in Europa zu gestalten. Die Kommission betont zugleich, dass die Gemeinsame Agrarpolitik jedem europäischen Bürger großen Nutzen im Bereich der Ernährungssicherheit, der Lebensfähigkeit ländlicher Gebiete, der ländlichen Umwelt und zur Bewältigung der durch den Klimawandel bedingten Herausforderungen leistet. Um die zukünftige Agrarpolitik noch leistungsfähiger zu machen, sollen ihr nun neue Impulse verliehen werden. Zugleich soll sie ausreichende finanzielle Mittel erhalten.

Bis zum 2. Mai ist auf der Seite der Kommission ein 26 Fragen umfassender deutschen Fragebogen freigeschaltet.

 

06.02.2017

Leitfaden: Transport- und Schlachtfähigkeit von Schweinen

Der Schweinegesundheitsdienst der Landwirtschaftskammer Niedersachsen hat zusammen mit dem Veterinäramt des Landkreises Cloppenburg und der Tierärztlichen Hochschule Hannover auf Grundlage des Projektes Harmonisierung der Organbefundung einen praxisorientierten Leitfaden erstellt, wann Tiere transport- und schlachtfähig sind. Mit dem Leitfaden bekommen die Schweinhalter/innen ein Instrument in die Hand, mittels dem sie sich bei ihrer täglichen Arbeit orientieren können, um Tierschutzindikatoren in die Bewertung von Transport- und Schlachtfähigkeit von Schlachtschweinen einzubeziehen und um Rechtskonflikte zu vermeiden.

Der Leitfaden in DIN A5-Größe, spiralgebunden und foliert ist mit zahlreichen Beispielbildern versehen. Für 3,50 € zzgl. Versand und Mwst zu bestellen bei nicole.nagel@lwk-niedersachsen.de oder unter 0441 801-641.

 

06.02.2017

17. AVA-Haupttagung

Ava  154x394 Ht2017 Die 17. Haupttagung der Agrar- und Veterinärakademie (AVA) findet in diesem Jahr vom 30.03. bis 02.04. 2017 in Göttingen statt. Über 50 Referenten aus dem Rinder- und Schweinebereich werden zu den Themen Bestandsbetreuung, Arzneimittelgesetzgebung, Tiergesundheit, Tierwohl, Präventivtiermedizin, landwirtschaftliche und tierärztliche Managementbegleitung, Tierschutz und Rechtsfragen diskutieren. Am 30. März werden 40 Workshops in der Rinder- und Schweinesektion zum Wissensaustausch in kleinen Arbeitsgruppen durchgeführt. Am 1. April abends bietet die AVA einen AFTER-WORK-TREFF mit Buffet für Teilnehmer, Referenten und Industrie im Hotel Freizeit IN an. Begleitend zur Fortbildung findet eine Industrieausstellung im Foyer des Hotels statt, wo die neuesten Innovationen für die Nutztiermedizin vorgestellt werden sollen.
 

06.02.2017

Markt für Öko-Schweinehaltung weiter im Aufwind

LWK Niedersachsen - Das abgelaufene Wirtschaftsjahr 2016/2017 war für alle Öko-Schweinehalter ein erfolgreiches Jahr. Die Aufwärtsentwicklung des Ökoschweinemarktes, die sich schon im Wirtschaftsjahr davor abzeichnete, entwickelte sich weiter, und hat sich bis heute gefestigt. Kurzfristig wurden Schweine mit einem Rekordpreis von 4,00 € je kg Schlachtgewicht gehandelt. Der größte Teil der Schlachtschweine wird inzwischen ohne Klassifizierung zum Festpreis vermarktet. Umbrüche in der Vermarktung hat es durch die Einführung von langjährigen Vermarktungsverträgen mit Preisgarantien gegeben, womit sich der Lebensmitteleinzelhandel die Versorgung mit Schweinefleisch aus ökologischer und tiergerechter Haltung sichern will.

Die Fachzeitschrift "top agrar" hat ein "Spezial" herausgegeben, mit dem sie Betrieben Anregungen und Tipps für die Umstellung auf den Ökolandbau geben möchte. Die Schutzgebühr beträgt 10 Euro. Und auch in diesem Heft wird deutlich, dass die Planungssicherheit für die Umstellungsbereitschaft eine zentrale Rolle spielt. Vermarkter, die eine 10-jährige Preis- und Abnahmegarantie vertraglich zusichern und sich zudem an den Kosten durch (unverschuldete) Risiken beteiligen, wie Tierkrankheiten und Rückstände in Futtermittel, haben bei umstellungswilligen Landwirten momentan die besten Karten. Doch so rosig, wie es Anhänger des Ökolandbaus darstellen, ist es nicht überall. Die Landwirtin Diana Marklewitz informiert in top agrar. Die Gründe für den stockenden Absatz hat Rudolf Festag, ein Vermarkter von Labelfleisch dargestellt: Wenn nur Edelteile zu höheren Preisen vermarktbar sind und weniger wertvolle Teilstücke klassisch vermarktet werden müssen, treibt das den Preis - für die Edelteile, weil der entgangene Gewinn auf die vermarktbaren Teile aufgeschlagen werden muss.
 

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