Aktuelles

19.06.2017

Regelung zur Bilanz der Stoffströme

hib - Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft legt eine Verordnung über den Umgang mit Nährstoffen in landwirtschaftlichen Betrieben (18/12731) vor. Damit soll die sogenannte betriebliche Stoffstrombilanzierung eingeführt werden. Mit der Vorlage werden landwirtschaftliche Betriebe verpflichtet, die zugeführten und abgegebenen Nährstoffmengen an Stickstoff und Phosphor zu bilanzieren und in Bezug auf den Stickstoff zu bewerten. Dabei soll die Menge Stickstoff und Phosphor, die in Form von Futtermittel, Saatgut, landwirtschaftliche Nutztiere und Leguminosen dem Betrieb zugeführt wird, der Nährstoffmenge gegenübergestellt werden, die durch pflanzliche und tierische Erzeugnisse wie Wirtschaftsdünger, Futtermittel, Saatgut und Nutztiere den Betrieb verlässt. Diese Regelung soll dazu beitragen, die landwirtschaftlichen Betriebe bei der Stoffstrombilanzierung und beim Nährstoffvergleich einheitlich beurteilen zu können. Ziel der Verordnung sei die überprüfbare Darstellung der Nährstoffflüsse in der Landwirtschaft. Die Verordnung soll ab 1. Januar 2018 unter anderem für Betriebe mit mehr als 50 Großvieheinheiten je Betrieb oder mit mehr als 30 Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche bei einer Tierbesatzdichte von jeweils mehr als 2,5 Großvieheinheiten je Hektar gelten. Ab dem 1. Januar 2023 sollen die Vorgaben auf Betriebe mit mehr als 20 Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche oder mehr als 50 Großvieheinheiten je Betrieb ausgeweitet werden.

Die Fachverbände gehenb davon aus, dass die neuen Vorschriften v.a. die kleinen Höfe hart treffen. Größeren Betrieben falle es stets leichter, den neuesten Stand der Technik zur Vermeidung von Nährstoffverlusten  zu nutzen. Bei der Diskussion um die Auswirkungen für die Umwelt und die Betriebe entsteht mitunter der Eindruck, dass manche Politiker weder die VO noch die Ziele der VO verstanden haben.
 

16.06.2017

Gesunde Milch ist keine Fake News

DLG - Aus ernährungswissenschaftlicher Sicht ist und bleibt Milch ein sehr gesundes Lebensmittel." Damit tritt Prof. Dr. Bernhard Watzl, Institut für Physiologie und Biochemie am Max Rubner-Institut (MRI) in Karlsruhe, entschieden den öffentlich geäußerten Vorwürfen einer vermeintlichen Gesundheitsgefährdung durch Milch entgegen. Vor dem DLG-Ausschuss für Milchtechnologie referierte der renommierte Wissenschaftler über den aktuellen Wissensstand.
 

16.06.2017

Vegane Ernährung für Kleinkinder ungeeignet

Vegane Ernährung liegt im Trend. Für Kleinkinder ist diese Ernährungsweise jedoch mit deutlichen Risiken verbunden. Das Netzwerk Gesund ins Leben rät daher dringend davon ab. Denn generell gilt: Je einseitiger die Ernährungsweise und je jünger das Kind ist, desto größer ist das Risiko für einen Nährstoffmangel. Durch die begrenzte Auswahl an Lebensmitteln besteht die Gefahr, dass das Kleinkind vor allem zu wenig Vitamin B12 aufnimmt. Auch die Zufuhr von Eiweiß, langkettigen Omega-3-Fettsäuren, Kalzium, Eisen, Jod, Zink, Selen und den Vitaminen D und B2 kann kritisch sein.

Als Folge der unzureichenden Nährstoffversorgung kann es zu Gedeihstörungen kommen, die die Gesundheit und die Entwicklung des Kindes gefährden.
Aktuelle Studien belegen, wie Nahrung Einfluss auf die im Gehirn zur Verfügung stehenden Neurotransmitter hat.

 

16.06.2017

Heft „Milch und Milcherzeugnisse" neu aufgelegt

BZfE: Milch und Milcherzeugnisse

(BZfE) – Wenn man Ernährungsfachleute nach besonders empfehlenswerten Lebensmitteln fragt, fällt ihr Name immer: Milch. Umso erfreulicher ist es, dass jeder Bundesbürger pro Jahr im Schnitt über 90 Liter Milch in Form von Trinkmilch und Milchprodukten konsumiert. Dabei können Verbraucher aus einem stetig wachsenden Sortiment an Milchsorten und -produkten auswählen. Weidemilch, Ziegenjoghurt oder laktosefreie Milch finden sich heute in größeren Kühltheken genauso wie die Klassiker Sahne, Kefir oder trinkfertiger Kakao.

Doch worin unterscheiden sich die einzelnen Milchprodukte? Sind alle gleich in punkto Inhaltsstoffe? Wie werden sie hergestellt und woran erkenne ich beim Einkauf Qualitätsunterschiede? Antworten auf diese und viele weitere Fragen rund um die Milch, gibt die vom Bundezentrum für Ernährung (BZfE) aktualisierte Broschüre Milch und Milcherzeugnisse.

 

16.06.2017

EuGH: Urteil zu "Ersatzmilch" sorgt für Klarheit

Nach dem Urteil des Europäischer Gerichtshof (EuGH) vom Mittwoch (Urt. v. 14.06.2017, Az. C-422/16) dürfen rein pflanzliche Produkte nicht unter Bezeichnungen wie Milch, Rahm, Butter, Käse oder Joghurt vermarktet werden. Damit geht ein Rechtsstreit zuende, der mit dem Urteil endlich für Klarheit sorgt. Wie bei der Diskussion um die Kennzeichnung von Veggie-Wurst und -Schnitzel, ließ die Häme nicht lange auf sich warten.
Völlig zu Unrecht. Die Gesetzeslage ist klar - auch in Deutschland. Lt. Verbraucherinformationsgesetz dürfen Verbraucher nicht getäuscht werden. Die Häme und der Apell an das Verantwortungsbewußtsein der Verbraucher ist hier völlig fehl am Platz, wie der Tod eines Säuglings belegt, der von seinen Eltern mit Reismilch gefüttert worden war. Die Eltern sind jetzt zu Bewährungsstrafen verurteilt worden.

Hinzu kommt, dass eine neue Studie von Wachstumsstörungen durch Ersatzmilch berichtet. Unabängig davon gilt nach wie vor: Stillen ist die beste Kindernahrung. Derart ernährte Kinder sollen sogar intelligenter als nicht gestillt Kinder sein.
 

16.06.2017

Nachruf: Dr. Rainer Pflugfelder

Dr Rainer Pflugfelder Herr Dr. Rainer Pflugfelder ist im Alter von 55 Jahren überraschend und plötzlich verstorben. In einem Nachruf nehmen der Aufsichtsrat und Vorstand sowie die Geschäftsführer und Mitarbeiter in tiefer Trauer Abschied von einem Kollegen, der seit 2008 bei mehreren Unternehmen der VG-/VZ-Grupe als Geschäftsführer überaus erfolgreich tätig war.
Durch seine vielfältigen Erfahrungen, seinen Weitblick und seine Überzeugungskraft hat er wesentlich dazu beigetragen, dass sich die VG-/VZ-Unternehmensgruppe zu einem leistungsstarken Verbund in der Nutzvieh- und Schlachtviehvermarktung in Deutschland entwickelt hat. Wir gedenken mit hohem Respekt und Anerkennung seiner herausragenden Verdienste um die VG-/VZ-Gruppe, heißt es in dem Nachruf.
 

16.06.2017

Aktuelle SuS 7/2017 ist unterwegs

SUS3 17 Die aktuelle Ausgabe der ZDS-Verbandszeitschrift Schweinezucht und Schweinemast (SuS) ist erschienen, mit interessanten Berichten zu folgenden Themen :

  • Dünge-Novelle: Wohin mit der Gülle?
  • Medienschelte: Wie reagieren?
  • Neues Dünge-Recht: Beim Futter gegensteuern
  • Tierschutzkontrollen: Das sind Ihre Rechte
  • Bei Hitze einen kühlen Stall bewahren
  • Freilauf im Deckstall: Von Holland lernen
  • Schweden betäuben lokal
  • Lidocain wirkt
  • So gegen APP impfen
  • Faserfutter tut Ferkeln gut
  • Sauen leben heute länger – Reportage
  • Zuchtbetrieb Hamann: Piétrains für Europa züchten (17 Bilder)
  • Schlachtbefunde effektiver nutzen
  • Dirk Nienhaus: Meine Kurzvideos kommen an
 

15.06.2017

Lady Gaga erneut zur schönsten Holstein-Kuh bundesweit gekürt

Alle zwei Jahre treten Holstein-Rinder bei der Oldenburger Schau zum Schönheitswettbewerb an. Und schon 2015 kam an Lady Gaga keine vorbei. Auch am 15. 06. holte sie in Oldenburg erneut den Titel.
Der NDR war dabei und hat berichtet.
 

15.06.2017

EuGH-Urteil: Rein pflanzliche Produkte dürfen nicht mehr Milch, Butter oder Käse heißen

(bbv) – Kann Käse vegan sein? Darf Butter aus Tofu hergestellt werden? Nein, sagt der Europäische Gerichtshof. Am Mittwochvormittag haben die obersten EU-Richter entschieden, dass rein pflanzliche Produkte nicht mehr unter dem Namen Käse oder Butter verkauft werden dürfen. Der Bayerische Bauernverband begrüßt dieses Urteil im Sinne eines eindeutigen Bezeichnungsschutzes für natürliche Milchprodukte. Bezeichnungen für Lebensmittel oder Produktnamen müssen den Verbraucherwartungen und den allgemeinen Verkehrsauffassungen entsprechen, sagt Landesbäuerin Anneliese Göller. Das EuGH-Urteil ist ein wichtiger Erfolg im Kampf gegen irreführende Bezeichnungen bei Lebensmitteln.
 

14.06.2017

Wissenschaftler fordern demokratische und wissenschaftsbasierte Entscheidungen bei der Zulassung von GvO

In einem als offener Brief adressierten Plädoyer für kohärente Entscheidungen in der EU wenden sich namhafte Wissenschaftler aus dem nationalen und internationalen Umfeld - darunter auch Vertreter des VBIO - an den EU-Präsidenten Juncker. Sie appellieren an die Institutionen der EU, demokratische und rechtsstaatliche Prinzipien einzuhalten; diese gelte auch im Zusammenhang mit der noch immer ausstehenden Zulassung dreier gentechnisch veränderter Maissorten (MON810, 1507 und Bt11) für den kommerziellen Anbau.

Wie wichtig die Gentechnik einmal werden könnte, zeigen Ernteverluste bei Bananen, Oliven und Kaffee. Auch die Kraut- und Knollenfäule ist ein Riesenproblem im Kartoffelanbau. Auf ihr Konto gegen Milliarden-Verluste. Bisher bleibt den Landwirten kaum anderes übrig, als immer wieder dagegen zu spritzen - auch im Öko-Landbau. In England wurden jetzt endlich Freisetzungsversuche mit gentechnisch veränderten Kartoffeln genehmigt. Das Ziel: weniger Pflanzenschutz durch natürliche Resistenzen gegen die Krankheit.
 

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