Aktuelles

21.06.2017

QS-live beim Sommercamp der Lebensmittelpraxis und der Food Akademie Neuwied

Am Wochenende zeichnete die LEBENSMITTEL PRAXIS gemeinsam mit der Food Akademie Neuwied die besten Nachwuchskräfte im Lebensmitteleinzelhandel aus — und QS-live war dabei. Insgesamt traten rund 250 junge Frauen und Männer in 24 Teams aus ganz Deutschland gegeneinander an und kämpften an 2 Tagen um den heiß begehrten Titel Star-Team – TOP Handels-Nachwuchs 2016. QS-live stellte mit seinem Spiel QS-live. Walk the Way das Wissen der Teilnehmer über die lückenlose Qualitätssicherung im QS-System auf die Probe.
 

20.06.2017

Mist statt Mineraldünger: Phosphor-Ressourcen schonen

UBA - Phosphor ist lebenswichtiger Nährstoff für das Pflanzenwachstum. 110.000 Tonnen Mineraldünger-Phosphor aus Rohphosphaten werden in Deutschland jährlich ausgebracht, vor allem auf Äckern. Ein Umsteuern ist unausweichlich, so die Kommission Bodenschutz beim Umweltbundesamt (KBU). Denn die abbauwürdigen Phosphatreserven gehen in etwa 50 bis 200 Jahren zur Neige.
 

20.06.2017

Erklärung Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt anlässlich der Berichterstattung über die Forderung des Bundesamtes für Naturschutz nach einer Kehrtwende in der Agrarpolitik

BMEL - Schon wieder stellt eine Behörde aus dem Ressortbereich des Umweltministeriums die Landwirtschaft an den Pranger. Alarmismus und Panikmache sollte nicht die Kommunikation staatlicher Institutionen prägen. Sie sind auch kein probates Mittel, um im Aufmerksamkeitswettlauf mit den NGOs zu bestehen. Die Umweltbehörden erschweren die notwendige sachliche Debatte um gute Lösungen gemeinsam mit der Landwirtschaft. Sogenannte Agrarexperten sollten anerkennen, dass wir in dieser Legislaturperiode mit dem Greening und dem neuen Düngerecht wichtige Schritte zum Arten- und Naturschutz auf den Weg gebracht haben. Es ist schlichtweg unseriös, deren Nutzen für die Umwelt entweder nach zu kurzer Zeit (Greening) oder noch vor Umsetzung (Düngerecht) komplett in Abrede zu stellen.

Dirk Fisser in der NOZ dazu: Die Bundesregierung hat zur Diskussion um die Landwirtschaft der Zukunft nichts beigetragen außer Verwirrung. ... Ganz egal, wer nach der Bundestagswahl die Verantwortung übernimmt: Es kann nur besser werden.
 

20.06.2017

Tierarzneimittelmarkt 2016 - Gesundheitsvorbeugung und Innovation sichern Wachstum

Bundesverband für Tiergesundheit BfT - Der Tierarzneimittelmarkt belief sich in 2016 insgesamt auf geschätzt 788 Millionen Euro. Vor allem die Innovationen sorgten für das Wachstum von 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Während sich im Tierarzneimittelmarkt für Nutztiere das nach wie vor schwierige Umfeld in der Landwirtschaft wiederspiegelte, entwickelte sich der Hobbytiermarkt deutlich dynamischer. Er macht nun rund 53 Prozent des Gesamtmarktes aus.
 

19.06.2017

Was hat eingebildete Glutenunverträglichkeit mit Hunger in Äthiopien zu tun

Frei - von - Lebensmittel haben Hochkonjunktur. Ob Laktose- oder Glutenfrei, diese Waren boomen. Auch bei Menschen, die diese Produkte nicht benötigen. Das kann fatale Folgen haben. Das Internetportal "Gebende Hände" kritisiert den Import des glutenfreien Urgetreides Teff, dass Grundnahrungsmittel in Äthiopien sei. Biohändler kaufen es in Äthiopien ein. Die äthiopische Regierung steuert jetzt mit Exportsperren gegen, weil das Dürre geplagte Land um die Ernährungssicherheit der heimischen Bevölkerung fürchtet.

Anm. d. Red.: Das Bio-Einkaufsverhalten reicher Industriestaaten gehört grundsätzlich auf den Prüfstand. Wer Bioprodukte aus Drittländern oder Entwicklungsländern zukauft, entzieht diesen Ländern Ackerfläche. Bei extensiv angebauten Produkten noch viel mehr, als bei herkömmlich angebauten Produkten, weil der Flächenbedarf aufgrund  der niedrigeren Ernte größer ist.
 

19.06.2017

Wasserverbrauch: bitte differenzieren

Was ist eigentlich virtuelles Wasser? Mit dem Wasserbrauch, der für die Erzeugung landwirtschaftlicher Produkte rechnerisch benötigt wird, versuchen NGO den Verbrauchern ein schlechtes Gewissen zu machen. Zuletzt bei steigenden Importen von Avocados. Eine Avocada benötigt rd. 1.000 Liter Wasser, bis sie geerntet werden kann. Ja und?
Zunächst sollte man als Verbraucher nachfragen: woher stammt das Obst? Aus Ländern mit Wassermangel und aus Regionen, die künstlich bewässern oder aus Regionen mit hohem Regenwasseranteil? Wird das Wasser aufbereitet? Gibt es Kläranlagen, die die Aufbereitung sicherstellen usw., usw.
Erst dann kann man sich ein Urteil erlauben und wird feststellen, dass Gunstregionen mit günstiger Niederschlagsprognosen mehr landwirtschaftliche Produkte exportieren sollten, um andere Länder zu entlasten.
 

19.06.2017

NDR: Bauernschlau und Powerfrau

NDR - Ob Biohof oder konventionelle Landwirtschaft: Die Tage sind randvoll mit Arbeit. Die nordstory stellt zwei ganz unterschiedliche Betriebe in Mecklenburg-Vorpommern vor.

Den Film kann man sich noch in der NDR-Mediathek anschauen
 

19.06.2017

Die Geschichte der gemeinsamen Agrarpolitik, die jeder Landwirt kennen sollte

Die Gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union ist eine Geschichte vieler Erfolge, aber auch eine von Milchseen, Butterbergen, Höfesterben und industrieller Landwirtschaft, hat Jantje Hannover für den Deutschlandfunk recherchiert. Der Journalistin gelingt ein Abriss von 55 Jahren gemeinsamer Agrarpolitik, die sich spannend liest und aus der man für die Zukunft lernen kann. Ob die Prognose der Journalistin zutrifft, dass sich auch in Zukunft die Interessen der Einzelstaaten und die der Bauern, Verbraucher sowie Naturschützer nur schwer in Einklang bringen lassen, beurteilen wir dann in 15 Jahren.

Empfehlung der Redaktion: Lesenswert

 

19.06.2017

Europäische Bauernverbände und Genossenschaften gegen Kürzungen in der GAP

Copa-Cogeca - Copa und Cogeca diskutierten diese Woche in Brüssel mit EU-Kommissar Oettinger über den künftigen EU-Haushalt und wiesen darauf hin, dass die Agrarausgaben in der jetzigen Höhe gewahrt bleiben müssten, da ansonsten nicht nur die Lebensgrundlage der Landwirte, sondern auch unsere Wettbewerbsfähigkeit, die Versorgung mit hochqualitativen Lebensmitteln sowie die Erreichung der ökologischen und sozialen Ziele der EU gefährdet würden.
 

19.06.2017

Anzeige gegen "Tierschützer"

Wer 10 Monate zuschaut und dann mit Filmaufnahmen zu vermeintlichen Tierschutzverstößen in die Öffentlichkeit geht, der macht sich mitschuldig. Diese Auffassung scheint zumindest Kreis-Bauernobmann Georg Huber zu vertreten.
Entweder hat die Soko Tierschutz zehn Monate zugeschaut. Dann hätten sie mit einer zeitnahen Anzeige selber Tierleid verhindern können – oder sie mussten über so einen langen Zeitraum filmen, um Verstöße festhalten zu können, wird Huber vom Internetportal Merkur.de zitiert. Lt. Bericht im Internetportal wird der Bayerische Bauernverband den Kreisobmann juristisch und finanziell unterstützen.

Anm. d. Red.: Die Empörung des Obmannes ist nicht unberechtigt. Der Vorwurf hat in einigen amerikanischen Ländern dazu geführt, dass  Personen, die durch verdeckte Ermittlungen Kenntnisse von Tierrechtsverstößen erlangen, mit empfindlichen Strafen rechnen müssen, wenn sie nicht sofort die Aufsichtsbehörden informieren, sondern den Weg der medialen Veröffentlichung wählen.
 

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