Aktuelles

15.05.2017

LSZ Boxberg sucht neue/n Mitarbeiter/in

Beim Bildungs- und Wissenszentrum Boxberg (Landesanstalt für Schweinezucht - LSZ) ist in der Abteilung Schweinehaltung im Rahmen eines vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) geförderten Forschungsprojekts zum nächstmöglichen Zeit-punkt eine Stelle für eine Mitarbeiterin/ einen Mitarbeiter mit wissenschaftlicher Hochschulbildung in Teilzeit (50 %), befristet bis 30.06.2020 zu besetzen. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der angehängten Stellenausschreibung.
 

12.05.2017

ITW: "Viele Reden vom Tierschutz - wir machen das"

ITW (c): "Wir machen Tierwohl" Die Initiative Tierwohl ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Dass direkt so viele Betriebe mitmachen wollten, empfinde ich als einen Riesenerfolg und ein starkes Signal aus der Branche. Ich sehe jeden Tag, wie gut die Kriterien von meinen Schweinen angenommen werden, sagt die junge Betriebsleiterin Gesa Lampe, die mit ihrem Betrieb, der in 14. Generation bewirtschaftet wird, auf der Internetseite der Initiative Tierwohl ihren Betrieb vorstellt.

Immer mehr Verbraucher finden gut, was Gesa Lampe macht. Sie auch? Hier können Sie den Betrieb kennenlernen.
 

12.05.2017

Milch ist gesund. Käse auch.

Bereits 2015 hat das Max Rubner-Institut eine Analyse aktueller Forschungsergebnisse vorgelegt, wonach vom Milchverzehr eine eher gesundheitliche Wirkungen zu erwarten sei. Zu einem vergleichbaren Ergebnis war das bayerische Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn) anhand einer Metastudie gekommen. Danach soll Milchverzehr sogar vor Zivilisationskrankheiten wie Krebs, Osteoporose oder Allergien schützen.
Eine ganz neue Metastudie namhafter Wissenschaftler hat gerade die Auswertung von 29 anerkannten Studien veröffentlicht, bei denen es um den Einfluss von ungesättigten Fettsäuren in Käse auf die Gesundheit ging. Auch hier Entwarnung.
 

12.05.2017

Filmtipp: Mit der Milch in die Freiheit

SWR, 10.05.17 - Vier Generationen leben zwischen Eifel und Mosel auf dem Engelshof in Hetzerath, unweit von Trier. Die Engels betreiben hier seit Generationen Milchviehwirtschaft. Aber mit dem Fall des Milchpreises wird es immer schwieriger, davon zu leben.
 

12.05.2017

Öffentlichkeitsarbeit: Tipps für Tierfotos

Mit Fotos aus dem Schweine­stall werben einige Landwirte auf Facebook und Co. für die moderne Tierhaltung. Doch Achtung: Landwirte und Verbraucher nehmen die Inhalte zum Teil sehr unterschiedlich wahr. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universität Göttingen.
 

12.05.2017

Wie die Wissenschaft versucht, Menschen zu schützen

Der Biologe Roland Solecki leitet seit drei Jahren die Abteilung Sicherheit von Pestiziden im Bundesinstitut für Risikobewertung. Dort werde aus wissenschaftlicher Sicht alles versucht, um die Menschen zu schützen, sagt er im Interview mit der Süddeutschen Zeitung.
Er erläutert am Beispiel Glyphosat, wie und warum ein Wirkstoff alle 10 Jahre auf den Prüfstand kommt und warum manche Studien bei der Sicherheitsbewertung berücksichtigt werden und manche nicht.

 

12.05.2017

DLG-Merkblatt 420 "Beleuchtungstechnik für Schweineställe"

DLG MB420 Der DLG-Ausschuss Technik in der Tierproduktion hat unter der Federführung von Boris Bergmann und Prof. Wolfgang Bücher von der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn das im November 2016 herausgegebene Merkblatt Beleuchtungstechnik für Schweineställe überarbeitet und jetzt veröffentlicht. Es enthält alle wesentlichen Aspekte zur Beleuchtungstechnik und zum Beleuchtungsmanagement. Das DLG-Merkblatt 420 steht zum kostenfreien Download im Internet zur Verfügung.
Eine wesentliche Erkenntnis der Arbeitsgruppe: Die Beleuchtungsintensität im Stall schwankt je nach Fensterfläche, der Himmelsrichtung, der Verschmutzung und dem Abstand zur Lichtquelle stark. Unter diesen Bedingungen, ist eine gesetzliche Standardisierung von 80 lx und dessen Prüfung nicht haltbar.
 

12.05.2017

Streit um "Bio"

Man mag über Bio denken was man will: wenn die Nachfrage stimmt und der Erlös ein Familieneinkommen garantiert, das die Betriebszukunft sichert, sollte man auf Polarisierung und kollegiale Grabenkämpfe verzichten. Die Realität sieht leider anders. Bio auf Kosten konventionell wirtschaftender Kollegen zu bewerben ist schäbig, zumal jede Landbauform Leichen im Keller hat.
Der Streit scheint in der Schweiz gerade zu eskalieren. Dort wehren sich Bio-Produzenten gegen eine Aussage des Syngenta-Chefs Erik Fyrwald. Vermutlich wird keine Seite ohne Schaden aus diesem Streit hervorgehen.
 

12.05.2017

Gefühle sollte man nicht überbewerten

Liebe ist auch nur Chemie. Diese nüchterne Behauptung treibt Romantiker auf die Palme. Zu Unrecht. Dass wir uns bei der Partnersuche von Gerüchen, also Chemie leiten lassen, ist längst belegt. Neuen Auftrieb dieser chemischen Betrachtungsweise liefert jetzt eine Untersuchung der Universität Bern. Danach soll der blumige Duftstoff Hedion menschliches Verhalten beeinflusst nach dem Motto «Wie du mir, so ich dir».
In den Experimenten reagierten Menschen unter dem Einfluss des Duftstoffs Hedion auf das Vertrauen anderer Personen mit erhöhter Vertrauenswürdigkeit. Verhielten sich die anderen Versuchsteilnehmer nicht kooperativ, neigten sie stärker dazu, diese dafür zu bestrafen.

Anm. d. Red.: Die Landwirtschaft macht sich die Wirkung von Pheromonen schon lange zu Nutzen. Entweder bei der Unterdrückung oder Förderung des Obstreifens oder zur Stimulierung des Paarungsverhaltens von Tieren. Wer jetzt auf dumme Gedanken kommt, der sei darauf hingewiesen, dass auch bei Tieren nur in bestimmten Zyklusphasen eine Wirkung erzielbar ist. Bei Sauen z.B. in der fruchtbaren Phase. Wenn eine Sau steht ist sie besonders empfängnisbereit.
 

11.05.2017

Insekten helfen dank Eh da-Flächen jetzt beim Pflanzenschutz

Blühstreifen auf "Eh-Da-Flächen, 2017 (c) Forum Forum - Klaus Merkel ist Landwirt und Betriebsleiter auf Gut Mariaburghausen im unterfränkischen Haßfurt. Auf ca. 286 Hektar Nutzfläche baut er unter anderem Mais, Raps und Zuckerrüben an. Als moderner Landwirt geht Merkel dabei neue Wege und setzt beim Schutz seiner Pflanzen auch auf Marienkäfer, Laufkäfer oder Schwebfliegen.
Am Rande seiner Felder hat Merkel diverse Blühstreifen, Biotopholzstapel und Steinhaufen errichtet, in denen sich binnen weniger Wochen vielfältige Insekten eingerichtet haben, die nun Getreide und Gemüse auf seinen Feldern beschützen.
 

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