08.02.2016RSS Feed

Homöopathie: Alternativmedizin oder Pseudowissenschaft?

Ein Netzwerk aus Gegnern der Alternativmedizin will mit dem Netzwerk Homöopathie über Homöopathie aufklären. Mediziner, Apotheker, Wissenschaftler aller Disziplinen, Journalisten, Blogger und andere Interessierte wollen künftig über diese Plattform ihre Aktivitäten gegen die ihrer Ansicht nach Pseudomedizin bündeln. Ziel sei, die therapeutische Unwirksamkeit homöopathischer Präparate ins allgemeine Bewusstsein zu bringen, heißt es in der offiziellen Pressemitteilung. Darin klingt auch ein wenig Frust mit. Die, die uns vor Quacksalberei und Pseudowissenschaft schützen sollten, tun es nicht. Einer der Initiatoren, Dr. Norbert Aust, Ingenieur im Ruhestand, kritisiert, dass das Heilverfahren oft ein Einstieg in die Impfskepsis, in Skepsis der Pharmaindustrie generell gegenüber darstelle.

Tatsache aber ist, dass es auch in der Veterinärmedizin Befürworter und Kritiker gibt. Dr. med. vet. Achim Schütte beschrieb bereits 2002 die Geschichte der Homöopathie in der Tiermedizin. Die Karl und Veronica Carstens-Stiftung hat sich der Erforschung und der Förderung der Alternativveterinärmedizin verschrieben. Seit ihrer Gründung hat die Carstens-Stiftung fast 30 Millionen Euro für die Forschungsförderung von mehr als 700 Fördermaßnahmen zur Verfügung gestellt (Stand 2011). Hieraus gingen über 700 wissenschaftliche Veröffentlichungen hervor, insgesamt 77 Bücher wurden vom stiftungseigenen KVC Verlag veröffentlicht, heißt es auf deren Internetseite. Das Netzwerk Homöopathie wird daran kaum vorbei kommen, zumal man hier auf eine bestehende Datenbank zur Wirksamkeit von Produkten zurückgreifen könnte.

Welche pflanzlichen Mittel helfen wirklich?

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