27.04.2015RSS Feed

Heimtiere als Überträger resistenter Keime nicht vernachlässigen

Heimtiere sind schon lange im Fokus der Seuchenfahnder - für Zoonosen und Parasiten. Die in Deutschland bei Hunden und Katzen auftretende MRSA sollen häufig den aus der Humanmedizin bekannten Genotypen CC22 und CC5 entsprechen, meldet das Internetportal Animal-Health-Online und beruft sich dabei auf eine Studie aus Deutschland. Zwar sei der tatsächliche Verbrauch an Antibiotika bei kleinen Haustieren und Pferden mit zwei bis drei Prozent an der in der Veterinärmedizin verwendeten Gesamtmenge relativ gering; das Problem soll aber der hohe Einsatz von sog. Reserveantibiotika sein. Wie dänische Wissenschaftler berichteten, konsumierten in Dänemark 550.000 Hunde und 650.000 Katzen genauso viele Fluorchinolone und Cephalosporine (Reserveantibiotika) wie 23 Millionen Schlachtschweine, 130 Millionen Masthähnchen und 1,2 Millionen Rinder (Mast – u. Milchvieh). Das Internetportal geht davon aus, dass die Ergebnisse auf Deutschland übertragbar seien.

Anm. d. Red.: Reserveantibiotika stehen besonders im Verdacht, für zunehmende Resistenzen verantwortlich zu sein.

Original-Pressemeldung (aho)

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