26.01.2016RSS Feed

Erfolgreiche Antibiotikareduktion

Nach Angaben des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit sank im Jahr 2014 die gesamte abgegebene Menge zum vierten Mal in Folge. Zwischen 2011 und 2014 ging die Abgabemenge von 1.706 t auf 1.238 t zurück. Bei den Cephalosporinen der 3. und 4. Generation sowie bei den Fluorchinolonen war im genannten Zeitraum keine signifikante Änderung des Verbrauchs zu verzeichnen, während bei den Makroliden deutlich abnehmende Mengen gemeldet wurden. Insgesamt betrug der Rückgang für die 4 wichtigsten Reserveantibiotikaklassen also 32 %.
Reserveantibiotika sollen im Humanmedizin über 50 % der Tagesdosen ausmachen, während sie in der Veterinärmedizin 2 % betragen sollen.

Insbesondere Reserveantibiotika stehen im Verdacht, Resistenzen zu forcieren. Erfreulich: in einer Pressemeldung des BfR wird über leicht rückläufige Resistenzen informiert. Erfreulich ist auch, dass Experten aus Human- und Veterinärmedizin erkannt haben, dass Probleme nur gemeinsam angegangen zum Erfolg führen. Solche Positionen heben sich wohltuend von Kampagnen mancher NGO ab, weil dort manchmal vergessen wird, dass der Einsatz von Tierarzneimitteln ausschließlich dem Ziel dient, kranke Tiere zu behandeln und damit die Tiergesundheit und den Tierschutz zu fördern. Der Einsatz ist somit gleichermaßen auf den Schutz des Verbrauchers ausgerichtet.



Die Welt kennt keine Reserveantibiotika

Schlechte AB-Recherche

Die Sorge um Antibiotikaresistenzen

Tierärzte wehren sich gegen Schuldzuweisungen

Antibiotikaeinsatz in der Humanmedizin

Resistenzen durch die Tierhaltung

Aktuelles...

top