09.03.2017RSS Feed

Deutschland weist Vorwürfe der EU-Nitratklage zurück

Im Streit um den Zustand des deutschen Grundwassers wehrt sich die Bundesregierung jetzt gegen die Nitrat-Klage der EU-Kommission vor dem Europäischen Gerichtshof. In ihrer Klageerwiderung beruft sie sich dabei auf zwei Netzwerke, mit denen Nitrate in Deutschland gemessen werden. In beiden Netzen sei die Zahl der Messstellen mit Überschreitung des amtlich festgelegten Grenzwertes von 50 Milligramm pro Liter leicht zurückgegangen. 

Anm. d. Red.: Die Landwirtschaft selber hatte die Messwerte, die anfänglich nach Brüssel gemeldet wurden, als nicht repräsentativ verurteilt. Auch die neuen Meldungen sorgen weiterhin für Irritationen, weil auch sie nicht repräsentativ für Deutschland sein sollen. Der Streit um die Zahlen, die vom Bundesumweltamt nach Brüssel gemeldet werden, zieht sich jetzt seit Jahren. Ein Streit der teuer für den dt. Steuerzahler werden könnte: Im Falle einer Verurteilung drohen hohe Geldstrafen –sechsstellige Beträge pro Tag seien möglich, informiert die NOZ.

Originalmeldung (NOZ)

C-543/16: Nitratklage

Bauer Willi: Nitrat und Glyphosat - ran an die Presse

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