13.06.2013RSS Feed

Deutschland muss mehr Nahrungsmittel exportieren!

Das Bewässerungswasser verursacht in der Landwirtschaft – im Unterschied zum Niederschlagswasser – eine Reihe von erheblichen Umweltbelastungen. Insbesondere in den Ländern, in denen das Wasser Fließgewässern entnommen wird. In Deutschland ist das nur vereinzelt der Fall und führt aufgrund der günstigen klimatischen Verhältnisse mit rel. hohen Niederschlägen nicht zu den Problemen, wie in weniger klimatisch begünstigen Ländern. Einer aktuellen Pressemeldung des statistischen Bundesamtes zur Folge, dürften wir dann künftig nur noch Baumwolle aus Indien beziehen. Baumwolle aus Ländern wie Bangladesh oder Pakistan wären dann tabu!? Allerdings macht das Bundesamt auch auf die katastrophale bzw. kaum vorhandene Wasseraufbereitung z.B. bei der Textilfärbung in allen o.g. Ländern aufmerksam.

Welche Schlussfolgerungen ergeben sich daraus aber auch für unsere Gemüse- und Blumenimporte (aus Afrika) oder unsere Lebensmittelexporte? Wir müssten aufgrund unseres natürlichen Standortvorteils mehr Wasser in Form von Lebensmitteln exportieren, um Ländern ohne ausreichend Niederschlag und mangelhafter Wasseraufbereitung zu entlasten. Tatsächlich erhöhen wir gerade unsere Importe- durch Flächenverknappung und Ausdehnung des Bioanbaus.

Wussten Sie eigentlich, dass in Bangladesch fast 9.900 Liter Blaues Wasser je kg Baumwollfaser (incl. Verarbeitung) verbraucht werden. Je T-shirt wären das rd. 2.475 Liter. Für die Herstellung eines 250 Gramm-Schnitzels sollen in Deutschland gerade einmal 250 Liter gebraucht werden (Quelle: Landwirtschaftliches Wochenblatt, 36/2012). Wobei der Unterschied zwischen Ver- und Gebrauch in der Wasseraufbereitung in funktionierenden Klärwerken besteht.

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