Deutsches Krebsforschungszentrum mit fragwürdigen Ernährungsempfehlungen
Der Lebens- und Ernährungsstil eines Menschen ist unmittelbar mit seiner Gesundheit verbunden. Sollte man annehmen. Tatsächlich ist die Datenlage für Ernährungsempfehlungen dünn. Zwar wird immer wieder auf die Ergebnisse sog. Beobachtungsstudien verwiesen, die sich bei wissenschaftlicher Betrachtung häufig nur als
So sorgt eine aktuelle Pressemeldung des Deutschen Krebsforschungszentrum bei Ernährungswissenschaftlern für großes Erstaunen.
Wie auch. Es gibt dazu keine wissenschaftlich abgesicherten Empfehlungen!
Auch die Warnung vor rotem oder verarbeitetem Fleisch kommt eher unausgereift daher. Schließlich haben sich bereits echte Experten der zugrunde liegenden Untersuchungen angenommen: mit teilweise gegenteiligen Schlussfolgerungen (Quelle u.a: The role of red and processed meat in colorectal cancer development: A review, based on findings from a workshop. Meat Science, 2014; DOI: 10.1016/j.meatsci.2014.02.011).
Follow-up-Studieentpuppen, bei der Lebensgewohnheiten und Verhaltensweisen durch Fragebögen
ex posterfasst wurden. Korrelationen lassen sich so leicht berechnen; eine seriöse wissenschaftliche Ursachenanalyse ermöglichen sie kaum. Unmöglich ist die Ableitung von allgemeingültigen Grenzwerten.
So sorgt eine aktuelle Pressemeldung des Deutschen Krebsforschungszentrum bei Ernährungswissenschaftlern für großes Erstaunen.
Wer auf Alkohol und Zigaretten verzichtet, dazu nur wenig rotes Fleisch und Wurst isst und auf ein normales Gewicht achtet, lebt bis zu 17 Jahre länger, heißt es dort. Dumm nur, dass auch das DKFZ keine Verzehrsempfehlungen veröffentlicht.
Vieloder
wenigObst und Gemüse oder Fleisch ist relativ und hilft dem gesundheitsbewußten Verbraucher herzlich wenig.
Wie auch. Es gibt dazu keine wissenschaftlich abgesicherten Empfehlungen!
Auch die Warnung vor rotem oder verarbeitetem Fleisch kommt eher unausgereift daher. Schließlich haben sich bereits echte Experten der zugrunde liegenden Untersuchungen angenommen: mit teilweise gegenteiligen Schlussfolgerungen (Quelle u.a: The role of red and processed meat in colorectal cancer development: A review, based on findings from a workshop. Meat Science, 2014; DOI: 10.1016/j.meatsci.2014.02.011).
Empfehlenswert erscheint in diesem Zusammenhang die Lektüre von
- Klemperer D. Interessenkonflikte: Gefahr für das ärztliche Urteilsvermögen. Dtsch Arztebl 2008;105(40):2098-100. www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=61694
- Klemperer D. Arzneimittelforschung: Marketing vor Evidenz, Umsatz vor Sicherheit. Dtsch Arztebl 2010;107(16):277-78. www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=74298
unabhängigerForschung schärfen.



"Wer mittags ruht, stirbt früher ...."
Dt. Ärzteblatt: Viele Studien ohne Nährwert
Aktuelles...
Teilen