28.01.2016RSS Feed

Biobetrieb wehrt sich gegen Vorwürfe

Weniger als 2 Prozent der Bevölkerung haben noch direkt mit der Landwirtschaft zu tun. Umso wichtiger ist es, interessierten Verbrauchern bei Fragen zur Verfügung zu stehen. Immer mehr Landwirte haben das erkannt. Trotzdem weiß die Mehrheit der Verbraucher nicht, wie Landwirtschaft heute funktioniert. Die Unwissenheit der Verbraucher lässt sich hervorragend für eigene Kampagnen nutzen, bei denen Fernsehsender und Zeitungen eine wichtige Rolle spielen können. Zumindest dann, wenn nicht die ausgewogene Information im Vordergrund steht, sondern eine Bewertung gleich mitgeliefert wird.

Vor Kurzem traf es einen in Bayern ausgezeichneten Biobetrieb, die Herrmannsdorfer Landwerkstätten. Das Internetportal agrarheute hat dazu beim Geschäftsführer Karl Schweisfurth nachgefragt.

Anm. d. Red.: Bakterien machen auch vor Biobetrieben nicht halt. Biotiere werden nicht seltener oder häufiger krank, als Tiere aus modernen Haltungssystemen. Bei bestimmten bakteriellen Infektionen helfen nur antibiotisch wirkende Medikamente. Das gebietet der Tier- und Verbraucherschutz. Auch bei Entscheidungen zur Haltung ist es eine Frage des Tierschutzes, ob Betriebe im Abferkelabteil zum Schutz der Ferkel vor Erdrücken durch die Muttersau Schutzbügel nutzen.

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