02.11.2015RSS Feed

BfR mit erfreulichen Nachrichten aus der Veterinärmedizin: Resistenzen stagnieren

BfR - Auf dem vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) veranstalteten internationalen Symposium Antibiotikaresistenz in der Lebensmittelkette am 2. und 3. November 2015 diskutieren über 200 Experten darüber, wie Antibiotikaresistenzen in der Veterinär- und Humanmedizin reduziert werden können. In einer aktuellen Pressemeldung berichtet das Institut über sinkende Antibiotikamengen in der Veterinärmedizin und stagnierende Resistenzen.

Was in der BfR-Meldung fehlt, sind Hinweise auf die Unterschiede zur Pathenogenität resistenter Keime in Abhängigkeit ihres Ursprungs und den rel. geringen Anteil an infizierten Menschen mit resistenten Keimen aus der Landwirtschaft. Er soll bei rd. 2,5 Prozent liegen. Erfreulich auch, dass die Bedeutung von Heimtieren für die Übertragung von Keimen Erwähnung findet.
Wer heute ernsthaft etwas gegen Infektionen mit resistenten Keimen tun will, der setzt auf eine lückenlose Rückverfolgung. Dafür eignen sich eine Identifikation auf der Basis von SNP's. Das ist teuer, aber wirkungsvoll. Die Ergebnisse werden aber auch verdeutlichen, dass Infektionen selten pandemisch auftreten. Diese Erkenntnis dürfte kaum im Interesse von Humanmedizinern sein.

Antibiotikafakten

Übersicht zu resistenten Keimen

Aktuelles...

top