09.01.2016RSS Feed

Antibiotikaresistenz: Risiko steigt mit Auslandsaufenthalt

Reisen erweitert bekanntlich den Horizont, leider auch das Risiko mit resistenten Keimen im Gepäck zurückzukommen. Das wurde durch eine schwedische Dissertation gerade erneut bestätigt. Das besondere an der Studie ist, dass die Untersuchung mit Medizinstudenten durchgeführt wurde; einer Personengruppe also, die bzgl. des Risikos besonders sensibilisiert sein müsste. Das war offensichtlich hier nicht der Fall. Ein Drittel der untersuchten Medizin-Studenten infizierten sich beim Auslandsaufenthalt mit antibiotikaresistenten Bakterien (sogenannter Extended-Spectrum-Betalaktamase-produzierender Enterobakterien, kurz ESBL-PE). Das Risiko hing dabei vom Reiseland ab, und davon, ob jemand während der Reise mit Antibiotika behandelt worden war. Besonders hoch war das Risiko nach Aufenthalten in Indien und Südostasien. (Zitat von Christine Amrhein, Reisemedizin: Resistenzen im Handgepäck, doccheck News, 08.01.2016)

Quelle: Travel – a risk factor for disease and spread of antibiotic resistance, Angelin, Martin

Umeå University, Faculty of Medicine, Department of Clinical Microbiology, Infectious Diseases.ORCID iD:0000-0001-9532-8065



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