20.11.2014RSS Feed

Antibiotika in der Tierhaltung

Antibiotika in der Tierhaltung – eine Gefahr für den Menschen? Über dieses Thema sprachen Expertinnen und Experten am 18. November bei der ersten Veranstaltung der Wissenschaftlichen Sozietät zu Hannover im Neuen Rathaus. Die Diskussion fand im Rahmen des Novembers der Wissenschaft statt.
Teilnehmer berichten von einer sehr sachlichen und fachorientierten Tagung und Diskussionen, die auch den hochkarätigen Referenten geschuldet war. Alle Teilnehmer waren sich am Ende der Veranstaltung einig, dass eine Polarisierung zu Lasten der Veterinär- oder Humanmedizin wenig zielführend ist. Erstmals wurde auf Problemkreise verwiesen, die Medien noch unbekannt zu sein scheinen. Dazu gehören Risiken durch Antibiotikarückstände in Kläranlagen und der Kanalisation ebenso wie Auslandsreisen. Die Ahnungslosigkeit vieler Humanmediziner war ebenso Thema wie der Wunsch nach Einführung von Patientenuntersuchungen auf MRSA vor Besuch einer Klinik und die Etablierung von funktionierenden Hygienemaßnahmen in den Klinken selbst. Aber auch die Aufklärung der Besitzer von Heimtieren sei geboten.
Was vielen der Teilnehmer nicht bekannt war: die ersten Resistenzen wurden schon vor 30.000 Jahren beobachtet und sind ein völlig natürlicher Vorgang. Sie sollten durch einen unsachgemäßen Einsatz dieser für den Menschen und die Tiere wichtigen Medikamentenklasse aber nicht weiter gesteigert werden.

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